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Unterhaltung

Schwere Vorwürfe gegen Herzogin Meghans Vater Thomas Markle

Herzogin Meghans Vater, Thomas Markle Sr., sieht sich im Alter von 82 Jahren schwerwiegenden Vorwürfen des Besitzes von Kindermissbrauchsdarstellungen konfrontiert. Sein eigener Sohn Thomas Markle Jr. meldete den Fund von tausenden mutmaßlichen Dateien in Cebu City auf den Philippinen im Juli an US-Behörden und reichte im Oktober eine eidesstattliche Erklärung ein.

Die Entdeckung auf den Philippinen und die Anzeige durch Thomas Markle Jr.

Der Fall kam ins Rollen, als Thomas Markle Jr. in Cebu City auf den Philippinen vier Umzugskartons mit Habseligkeiten seines Vaters durchsuchte nach einem Ersatztelefon für den Vater seiner Freundin suchte. Dabei stieß der 60-Jährige auf einem alten Mobiltelefon und nachfolgend bei der Untersuchung von Festplatten auf verstörendes Material. Er sprach gegenüber Medien von Hunderten, wenn nicht Tausenden Bildern und Videos mit Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs.

Der Fund führte zum endgültigen Bruch zwischen den Brüdern und ihrem Vater. Thomas Markle Jr. zog im Jahr 2025 auf die Philippinen, um seinen gemeinsamen Vater Thomas Markle Sr. zu pflegen. Dem Bericht zufolge lagen auf demselben Speichermedium auch der Lebenslauf des Vaters mitsamt Erwähnung seiner drei Emmy-Trophäen sowie ein gespeichertes Video von Meghans Ansprache bei den Vereinten Nationen aus dem Jahr 2015. Ein 15-minütiges Video von nackten Mädchen im Alter von 10 oder 11 Jahren auf einem Handy soll ihn zusätzlich schockiert und angewidert haben. In vier verlassenen Kartons seines Vaters in Cebu City soll der Halbbruder von Meghan Markle angeblich eine enorme Anzahl an Missbrauchsdarstellungen an Kindern entdeckt haben, wobei er den mit Miniaturansichten überladenen Bildschirm als den absoluten Tiefpunkt beschrieb.

Meghan Markle blickt mit ernstem Ausdruck vor einem unscharfen, grünen Hintergrund in die Ferne
Foto: Kurier

Ich war entsetzt, als ich dieses Material gefunden habe. Und ich hatte keine andere Wahl, als meinen Vater zu melden.

Thomas Markle Jr., Sohn von Thomas Markle Sr.

Bereits am 10. Juli wandte sich der Sohn nach eigenen Angaben an die FBI-Hotline, das National Center for Missing & Exploited Children sowie an die Staatspolizei in Pennsylvania während sich der Fall weiterentwickelte. Thomas Markle Jr. soll den Fund bereits am 10. Juli verschiedenen Stellen in den USA gemeldet haben, darunter der FBI-Hotline, dem National Center for Missing & Exploited Children und der Staatspolizei in Pennsylvania. Am 22. Oktober folgte eine formelle eidesstattliche Erklärung gegenüber den Behörden auf den Philippinen, in der er sich zur Übergabe von vier Kartons mit mutmaßlichem Beweismaterial bereit erklärte. Das FBI bestätigte den Eingang der Dokumente, während der 82-jährige Thomas Markle Sr. in einer Pflege- und Rehabilitationseinrichtung in Florida lebt. Laut einer informierten, dem Geschehen nahestehenden Person hat ein FBI-Mitarbeiter bereits die Kontaktinformationen der Ermittlungsbehörden vor Ort auf den Philippinen angefordert.

Herzogin Meghans Stellungnahme und die Briefe aus dem Jahr 2018

Parallel zu den polizeilichen Schritten meldete sich Herzogin Meghan zu Wort und offenbarte, dass ihr die Vorwürfe keineswegs neu sind. In einer Erklärung zeigte sie sich tief erschüttert über die Enthüllungen und betonte, dass ihre Gedanken bei den betroffenen Kindern seien während die Ermittlungen anlaufen. Schon seit 2018 wusste sie von den schweren Kinderpornografie-Vorwürfen gegen ihren Vater.

Schwere Vorwürfe gegen Herzogin Meghans Vater Thomas Markle
Foto: GALA.de

Ich bin zutiefst bestürzt über die Nachrichten, die in den vergangenen 24 Stunden ans Licht gekommen sind, und meine Gedanken sind bei allen Kindern, denen möglicherweise Schaden zugefügt wurde.

Not-Operation: Herzogin Meghans Vater kämpft um sein Leben

Herzogin Meghan, Tochter von Thomas Markle Sr.

Zudem stellte die Herzogin klar, dass bereits im Jahr 2018 ein entsprechender Brief an die Londoner Metropolitan Police sowie an die für den Schutz der Königsfamilie zuständige Einheit geschickt worden war. Darin seien beunruhigende Vorwürfe gegen ihren Vater erhoben worden, und der Brief sei ihr damals zur Kenntnis gebracht worden. Meghan erklärte rückblickend, dass ihre jahrelange Distanz und die Entscheidung, ihrem Vater keinen Kontakt zu ihren Kindern Archie und Lilibet zu gestatten, einzig dem Schutz ihrer Familie dienten trotz jahrelanger medialer Darstellungen. Sie hegt den tiefen Wunsch, dass vollkommene Gerechtigkeit geübt wird und der Schutz sowie die Unversehrtheit schutzbedürftiger Kinder das wichtigste Anliegen bleiben.

Widersprüchliche Reaktionen innerhalb der Familie

Während sich Thomas Markle Sr. selbst zunächst nicht zu den Vorwürfen äußerte und diese von seinem Umfeld und Verteidigern bestritten werden, schaltete sich auch die Halbschwester Samantha Markle ein und bezichtigte ihren Bruder der Lügen. Sie wies die Anschuldigungen gegenüber der britischen Presse als haltlos zurück und warf Thomas Markle Jr. vor, sich aus Rache und Geldmotiven an ihrem Vater rächen zu wollen. Samantha Markle erklärte auf Nachfrage der britischen Zeitung „Daily Mail“, dass er unseren Vater ruinieren wolle.

An diesen widerlichen Anschuldigungen ist absolut nichts dran. Mein Bruder ist widerwärtig, weil er sich das alles ausdenkt. Er will unseren Vater zerstören. Schämen sollte sie sich.

meghans vater
Foto: Nau.ch

Samantha Markle, Tochter von Thomas Markle Sr.

Samantha Markle argumentierte zudem, dass die betroffenen Computer und Geräte über einen Zeitraum von rund zwei Jahren nicht im direkten Besitz ihres Vaters gewesen seien, da dieser sich in einer Rehabilitationsklinik befand, was Raum für Manipulationen anderer Personen gelassen habe. Sie betonte, dass ihr Vater zu diesem Zeitpunkt in einer Rehabilitationsklinik war und keinen Zugang zu den Geräten hatte. Bislang liegen keine unabhängigen forensischen Bestätigungen der Behörden oder offizielle Anklagen gegen den 82-Jährigen vor.

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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

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