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Technik und Wissenschaft

Flappie Technologies AG bringt Katzenklappe mit KI auf den Markt

Ein Schweizer Start-up hat eine Katzenklappe mit integrierter Gesichtserkennung auf den Markt gebracht, die gezielt fremde Tiere und Beute draußen halten soll. Das System mit dem Namen Cat ID verarbeitet Bilddaten direkt im Gerät und wurde am 31. Oktober 2026 von der Flappie Technologies AG vorgestellt.

Die Technik hinter der Gesichtserkennung für Haustiere

Das System stresst weder Mensch noch Tier mit Cloud-Verbindungen. Die Künstliche Intelligenz trifft ihre Entscheidung direkt vor Ort im Gerät. An der Aussenseite arbeiten ein Bewegungsmelder, eine Infrarotkamera und ein neu entwickelter Algorithmus zusammen. Entwickelt wurde diese Technologie von den Zwillingsbrüdern Denis und Oliver Widler im Student Project House der ETH Zürich.

Bei fast 10.000 von Besitzerinnen und Besitzern bestätigten Besuchen erkannte die Klappe 97 von 100 eigenen Katzen korrekt. Neben dem Aussperren fremder Tiere erkennt die Software auch, wenn ein Haustier mit einer Beute im Maul den Weg nach drinnen sucht. Die Idee zu dem Projekt geht auf die Mutter der Gründer zurück, die im Alltag am häufigsten die Mitbringsel der Familienkatzen wegputzen musste.

Flappie Technologies AG bringt Katzenklappe mit KI auf den Markt
Foto: diepresse.com

Marktstart und bisherige Auslieferungen in der Schweiz und der EU

Das junge Unternehmen hat seinen Sitz in Freienbach im Kanton Schwyz. Mittlerweile hat das Start-up bereits mehr als 3000 Geräte in die Schweiz und die Europäische Union ausgeliefert. Auf dem Markt wird das System für 449 Franken angeboten.

Im Praxisbetrieb zeigt sich ein gemischtes Bild bei den ersten Anwendern. Während einige Nutzer berichten, dass selbst zwei optisch nahezu identische getigerte Katzen jedes Mal treffsicher unterschieden werden, berichten andere von anfänglichen Schwierigkeiten mit fremden Tieren im Haus. Laut Berichten aus der Praxis zeigen sich Halter jedoch überwiegend zufrieden darüber, dass nächtliche Besuche von Mäusen und Vögeln im Wohnbereich ausbleiben.

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Clara Vogt

Über den Autor

Clara Vogt verantwortet das Ressort Technik und Wissenschaft. Sie schreibt ueber KI, Digitalisierung, Forschung und Innovation und uebersetzt komplexe Entwicklungen in klaren, belastbaren Journalismus.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.