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Welt

Die Hitze treibt die Schweizer Gäste in Scharen in die kühlen Berge

Die Schweiz erlebt eine Hitzewelle, die Rekordzahlen bei Berg- und Seetourismus auslöst. Während kulturelle Sehenswürdigkeiten im Flachland weniger Besucher anziehen, steigen die Zahlen in den Alpen und an Seen. Die Schweiz Tourismus und der Schweizer Alpen Club bestätigen den Trend.

Die Schweiz schwitzt – und flüchtet in die Höhe. Berge und Seen verzeichnen diesen Sommer Rekordzulauf, während kulturelle Sehenswürdigkeiten im Flachland weniger Besucher anziehen. Laut einer Umfrage von Schweiz Tourismus suchen viele Schweizerinnen und Schweizer Abkühlung in den Alpen und an Seen, da die Temperaturen im Unterland besonders stark steigen.

Rekordzahlen in den Alpen und an Seen

Die Hitzewelle hat in diesem Sommer zu einer erheblichen Veränderung im Reiseverhalten der Schweizerinnen und Schweizer geführt. „Es zieht die Menschen rauf in die Berge und ran ans Wasser, wo man sich abkühlen kann, sagt Martin Nydegger, Direktor von Schweiz Tourismus. Destinationen wie Davos-Klosters, das Engadin oder die Aletsch Arena im Wallis seien besonders gut besucht. Laut Nydegger sei die Auslastung der Betriebe in den Bergen stärker als üblich.

Die Umfrage von Schweiz Tourismus zeigt, dass kurzfristige und spontane Buchungen in die Berge oder an Seen vor allem bei einheimischen Gästen zunehmen. Gstaad, Davos-Klosters und das Engadin berichten von einer konstanten Auslastung über Juni, Juli und August. Im Engadin habe die Sommersaison aufgrund der Wetterlage früher begonnen als üblich, so die Organisation.

Kulturelle Sehenswürdigkeiten bleiben zurück

Ähnliche Rückgänge verzeichnet auch Aargau Tourismus bei Thermalbädern. Gruyère Tourisme erwartet einen negativen Effekt auf die Besucherzahlen von Schloss Greyerz, während Fribourg Region Rückgänge bei Museen und kulturellen Sehenswürdigkeiten berichtet. Im Tessin hingegen sei die Nachfrage nicht so stark beeinflusst, da die Region als mediterrane Destination bekannt sei.

Ausländische Touristen und lokale Trends

Die Auslastung in den Alpen wird auch von ausländischen Touristen beeinflusst. Der größte Teil der Gäste im Engadin kommt aus der Schweiz und Deutschland, gefolgt von den USA. Allerdings seien Veränderungen im Reiseverhalten von Ausländern weniger deutlich, da sie früher buchen. Laut der Umfrage verzeichnen Regionen wie das Engadin eine Verlängerung der Aufenthalte durch die Hitze.

Wegen des Krieges im Iran reisen weniger Gäste aus Golfstaaten oder Asien in die Schweiz. Gemäß einer Schätzung zeigt sich jedoch ein Anstieg bei Gästen aus Frankreich und Italien. Die Umfrage von Schweiz Tourismus zeigt, dass die Wetterbedingungen in einigen Regionen wie dem Tessin weniger Einfluss auf die Besucherzahlen haben.

Die hohen Temperaturen dürften noch bis in die kommende Woche anhalten. Zwar sind am 1. August vereinzelte Gewitter möglich, doch ab Montag zeigen die Prognosen erneut über 30 Grad. Wer eine Alternative zur Klimaanlage sucht, wird sich also weiterhin in die Höhe begeben müssen.

Die Schweiz Tourismus berichtet, dass die Hitze in den Alpen und an Seen zu einer „Hitzeflucht aus den Städten und dem Flachland führe. Die Zahlen der Bergdestinationen zeigen, dass die Nachfrage nach Abkühlung in den höheren Lagen steigt. Kulturelle Sehenswürdigkeiten im Flachland hingegen verzeichnen Rückgänge, was auf die Wetterbedingungen zurückgeführt wird.

Zukünftige Entwicklungen

Die Zukunft der touristischen Entwicklung in der Schweiz hängt stark von den Wetterbedingungen ab. Sollte die Hitze weiter anhalten, könnten die Bergregionen weiterhin von einer hohen Nachfrage profitieren. Gleichzeitig würden kulturelle Sehenswürdigkeiten im Flachland weiterhin unter Druck geraten, wenn die Wetterbedingungen nicht verbessern.

Die aktuelle Wetterlage zeigt, dass die Schweiz in den nächsten Wochen weiterhin von einer Hitzewelle geprägt sein wird. Dies könnte dazu führen, dass die Bergregionen weiterhin von einer hohen Nachfrage profitieren, während kulturelle Sehenswürdigkeiten im Flachland unter Druck geraten. Die Tourismusbranche wird sich auf diese Veränderungen einstellen müssen.

Die Hitze treibt die Schweizer Gäste in Scharen in die kühlen Berge
Photo: Plattform J

Die Schweiz Tourismus hat in ihrer Umfrage festgestellt, dass die Hitzewelle einen deutlichen Einfluss auf das Reiseverhalten der Schweizerinnen und Schweizer hat. Die Zahlen der Bergdestinationen zeigen, dass die Nachfrage nach Abkühlung in den höheren Lagen steigt. Kulturelle Sehenswürdigkeiten im Flachland hingegen verzeichnen Rückgänge, was auf die Wetterbedingungen zurückgeführt wird.

Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass die Schweiz in den nächsten Wochen weiterhin von einer Hitzewelle geprägt sein wird. Dies könnte dazu führen, dass die Bergregionen weiterhin von einer hohen Nachfrage profitieren, während kulturelle Sehenswürdigkeiten im Flachland unter Druck geraten. Die Tourismusbranche wird sich auf diese Veränderungen einstellen müssen.

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Anna Richter

Über den Autor

Anna Richter leitet das Weltressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet ueber internationale Politik, Diplomatie und geopolitische Entwicklungen mit Fokus auf Kontext, Verlaesslichkeit und Relevanz fuer deutschsprachige Leser.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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