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Technik und Wissenschaft

Apple plantiert Smart-Home-Produkte im Oktober

Apple plant für den 13. Oktober 2026 eine Produktoffensive im Smart-Home-Bereich. Im Mittelpunkt stehen dabei eine neue Steuerzentrale mit einem rund sechs Zoll großen Display, aktualisierte HomePod-mini-Modelle sowie eine überarbeitete Apple TV 4K Set-Top-Box. Die Geräte sollen vor allem die neuen Siri-KI-Funktionen unterstützen.

Geplante Vorstellung am 13. Oktober mit Fokus auf das Smart Home

Apple bereitet für den 13. Oktober eine offizielle Veranstaltung vor, bei der das Unternehmen seine Präsenz im Bereich der vernetzten Haustechnik deutlich ausbauen will. Nach Angaben aus Branchenkreisen bildet eine als J490 intern codenamensgeschützte Steuerzentrale das Herzstück dieser Produktoffensive. Der Schritt markiert eine der ersten großen Markterweiterungen unter dem neuen Vorstandschef John Ternus, der Anfang September die Nachfolge antrat.

Bis anhin stützte sich der Konzern im Heimsegment primär auf HomeKit sowie Drittanbieter-Zubehör. Mit den anstehenden Geräten unternimmt das in Cupertino beheimatete Technologieunternehmen den bisher deutlichsten Versuch, das häusliche Umfeld als eigenständige Hardware-Plattform zu etablieren.

In der von Bloomberg News veröffentlichten Berichterstattung wird das kommende System direkt mit bekannten Angeboten wie den Echo-Geräten von Amazon sowie den Google-Home-Lösungen verglichen. Der Vorstoß in diesen umkämpften Markt erfolgt zu einer Zeit, in der das Geschäft mit dem iPhone weiterhin als zentrales Fundament und wichtiges Bindeglied für das gesamte Unternehmensökosystem dient.

Bloomberg Live Schedule
Foto: Bloomberg.com

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Design und Funktionen des neuen Steuergeräts

Die geplante Smart-Home-Zentrale orientiert sich optisch an klassischen Apple-Designlinien und erinnert laut Berichten an den früheren iMac G4. Das Gerät verfügt über ein quadratisches, rund sechs Zoll großes Display mit abgerundeten Ecken, das von einem schmalen schwarzen Rahmen eingefasst wird. Es lässt sich wahlweise auf einer ebenen Fläche aufstellen oder fest an einer Wand montieren.

Für die Energieversorgung ist ein konstanter Anschluss über ein USB-C-Kabel vorgesehen; ein integrierter Akku ist nach den vorliegenden Berichten nicht an Bord. Im Standfuß sind Lautsprecher und Mikrofone untergebracht, während an der Vorderseite eine einzelne FaceTime-Kamera sitzt. Eine Mac-ähnliche Beleuchtung namens Edge Light unterstützt die Erkennung bei schlechten Lichtverhältnissen.

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Die Konstruktion setzt auf ein graues Aluminiumfinish im typischen Apple-Stil. Ein polierter Metallarm erlaubt das manuelle Neigen des Bildschirms, während ein gummierter Unterboden am runden Sockel für festen Stand sorgt. Neben der Hauptvariante ist laut den Berichten auch eine speziell für die Wandmontage entwickelte Version mit dem Codenamen J491 vorgesehen, die ohne den ausladenden Fuß auskommt.

Personalisierung und erweiterte Siri-KI-Integration

Die Bedienung des Geräts setzt stark auf individuelle Erkennung. Mittels Stimm- und Gesichtserkennung soll die Zentrale verschiedene Haushaltsmitglieder unterscheiden und passgenaue Inhalte wie Kalendereinträge oder Notizen einblenden. Für Gäste ist ein spezieller Modus vorgesehen, der persönliche Daten verbirgt.

Die Benutzeroberfläche kombiniert Designelemente und Widgets, die von der Apple Watch, dem iPad sowie dem Apple TV bekannt sind. Auch Animationen im Stile des StandBy-Modus des iPhone Duo lassen sich nutzen, um digitale Bilderrahmen oder Uhren im Raum anzuzeigen. Die Beantwortung von Anfragen erfolgt direkt über die überarbeitete Konversationsoberfläche.

Apple Home Hub setup details leak as Apple stores receive confidential boxes
Foto: firstpost.com

Die angekündigten Aktualisierungen für den HomePod mini und die Apple TV 4K Box behalten zwar ihre Gehäuseformen bei, erhalten aber schnellere Prozessoren. Diese Hardware-Upgrades sind notwendig, um die im Juni vorgestellten, deutlich leistungsfähigeren Siri-KI-Funktionen flüssig auszuführen.

Vorbereitungen im Handel und offene Fragen

Der Detailhandel bereitet sich bereits physisch auf die anstehenden Sortimentswechsel vor. In Apple Stores sind zu Wochenbeginn vertrauliche Lieferungen eingetroffen, die mit dem Aufkleber Do not open until October 8 versehen sind und für die Umgestaltung der Verkaufsflächen bestimmt sein dürften. Ob die genannten Produkte am 13. Oktober direkt in den Verkauf gehen oder zunächst nur in einem Rahmen angekündigt werden, bleibt abzuwarten, da der genaue Ablauf von Apple noch nicht offiziell bestätigt wurde.

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Clara Vogt

Über den Autor

Clara Vogt verantwortet das Ressort Technik und Wissenschaft. Sie schreibt ueber KI, Digitalisierung, Forschung und Innovation und uebersetzt komplexe Entwicklungen in klaren, belastbaren Journalismus.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.