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DFB scheitert im Elfmeterschießen an Paraguay – Merz: „Stolz auf euren Einsatz

Die deutsche Fußballnationalmannschaft ist bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada im Sechzehntelfinale gegen Paraguay im Elfmeterschießen gescheitert und verpasst damit zum dritten Mal in Folge den Einzug ins Achtelfinale. Nach einem 3:4 nach Elfmetern in Foxborough bei Boston stand für die DFB-Elf nach einem nervenaufreibenden Spiel die größte Enttäuschung seit 64 Jahren fest. Bundeskanzler Friedrich Merz würdigte den Einsatz der Spieler: „Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel! Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert.

Ein Spiel, zwei Welten: Wie Paraguay Deutschland im Elfmeterschießen besiegte

Das Spiel begann mit einer schwachen deutschen Vorführung. Vor 64.000 Zuschauern zeigte die Mannschaft in der ersten Halbzeit wenig Tempo, Genauigkeit oder zündende Ideen im Angriff. Paraguay nutzte die Unkonzentriertheit der Deutschen und ging durch einen Kopfball von Julio Enciso in der 42. Minute mit 0:1 in Führung. Erst nach der Pause gelang Kai Havertz der Ausgleich – doch im Elfmeterschießen wurde Deutschland zur tragischen Figur. Paraguay-Goalie Orlando Gill parierte die Elfmeter von Havertz und Nick Woltemade, während die Deutschen zwei ihrer fünf Schüsse verfehlten. Paraguay gewann erstmals seit dem Viertelfinaleinzug 2010 ein K.-o.-Spiel bei einer WM und setzte sich mit 5:3 durch.

Besonders peinlich für Deutschland war die Abwehrleistung: Die deutsche Mannschaft hatte zwar 75% Ballbesitz, konnte aber keine klare Gefahr erzeugen. Paraguay hingegen lauerte auf Konter und nutzte die Fehler der deutschen Abwehr, die den von der Roten Karte suspendierten Miguel Almiron nicht ausreichend ersetzte. Die deutsche Mannschaft war vor allem in der ersten Halbzeit unkonzentriert und ließ Paraguay zu viele Chancen zu.

Merz’ Worte unterstreichen die Enttäuschung, aber auch die Anerkennung für den Einsatz der Mannschaft. Die deutsche Presse kommentierte das Ausscheiden als „ein Desaster“, während Experten auf Fehlentscheidungen im Spiel und im Elfmeterschießen hinwiesen. Besonders kritisch wurde die Leistung der deutschen Abwehr bewertet, die Paraguay zu viele Chancen ließ.

Historische Enttäuschung: Warum dieses Ausscheiden besonders wehtut

Deutschland scheitert damit zum dritten Mal in Folge in der Vorrunde einer WM: 2018 in Russland und 2022 in Katar war die Mannschaft bereits in der Gruppenphase ausgeschieden. Doch diesmal war es das erste Mal seit 1962, dass Deutschland bereits im Sechzehntelfinale ausschied. Das Elfmeterschießen gegen Paraguay war dabei ein besonders demütigendes Ende – nicht nur wegen der Niederlage selbst, sondern auch wegen der vielen verpassten Chancen und der unglücklichen Elfmeter.

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Die deutsche Mannschaft hatte in den Vorrunden überzeugt, doch im entscheidenden Spiel gegen Paraguay zeigte sie wenig Klasse. Besonders auffällig war die schwache Abwehrleistung, die Paraguay zu vielen Konterchancen verhalf. Trainer Julian Nagelsmann stand nach dem Spiel unter Druck, blieb aber zunächst bei seiner Mannschaft. Die Frage, wer die Verantwortung für das Ausscheiden trägt, wird die kommenden Wochen prägen.

Was kommt jetzt? Die nächsten Schritte für DFB und Nationalmannschaft

Nach dem Ausscheiden steht die deutsche Mannschaft vor einer schwierigen Phase. Die Frage, ob Trainer Julian Nagelsmann seinen Posten behält, wird in den kommenden Tagen und Wochen eine zentrale Rolle spielen. Kapitän Joshua Kimmich betonte bereits, dass es keinen Rücktritt gebe, doch die Kritik an der Leistung der Mannschaft und der Führung wird nicht verstummen.

Für die deutsche Fußballkultur könnte das Ausscheiden weitreichende Folgen haben. Die Kritik an der Abwehr, der fehlenden Konsequenz im Angriff und den unglücklichen Elfmetern wird die Diskussion über die Zukunft des deutschen Fußballs prägen. Besonders die Frage, wie man solche Situationen in Zukunft vermeidet, wird in den nächsten Monaten eine zentrale Rolle spielen.

Die Reaktionen: Von Enttäuschung bis Kritik

Die Reaktionen auf das Ausscheiden fielen unterschiedlich aus. Während Bundeskanzler Friedrich Merz den Einsatz der Mannschaft würdigte, war die Kritik in den Medien und bei Experten deutlich schärfer. Besonders die Leistung der Abwehr und die unglücklichen Elfmeter wurden als entscheidende Faktoren für die Niederlage genannt. Experten wiesen darauf hin, dass die deutsche Mannschaft in den kommenden Jahren dringend an ihrer mentalen Stärke und ihrer Effizienz im entscheidenden Moment arbeiten müsse.

Die Frage, wer die Verantwortung für das Ausscheiden trägt, wird die kommenden Wochen prägen. Trainer Julian Nagelsmann bleibt vorerst im Amt, doch die Kritik an seiner Mannschaft wird nicht verstummen. Die deutsche Fußballkultur steht vor einer Zäsur – und die Frage, wie man solche Situationen in Zukunft vermeidet, wird in den nächsten Monaten eine zentrale Rolle spielen.

Die deutsche Nationalmannschaft hat damit nicht nur ein sportliches, sondern auch ein kulturelles Problem: Wie kann man in entscheidenden Momenten die nötige Konsequenz und mentalen Stärke zeigen? Die Antwort auf diese Frage wird über die Zukunft des deutschen Fußballs entscheiden.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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