Warner Bros. und DC Studios verzeichnen für den R-Flimmerstreifen Clayface einen Einspielergebnis von geschätzten 3,5 Millionen US-Dollar in den US-Donnerstagvorprämieren. Unter der Regie von James Watkins und nach einem Drehbuch von Mike Flanagan und Hossein Amini läuft der Film am 23. Oktober 2026 in den Kinos an.
Einspielergebnisse und Marktstart von Clayface in den Kinos
Der mit Spannung erwartete Horrorbeitrag aus dem neuen DC-Universum markiert eine deutliche Kursänderung für das Studio. Mit einem veranschlagten Netto-Produktionsbudget von rund 40 bis 50 Millionen US-Dollar vor Marketing- und Vertriebskosten setzt das Projekt auf eine schlankere finanzielle Ausrichtung als frühere Blockbuster nach Angaben des Branchenblatts Deadline. Das Preview-Ergebnis von 3,5 Millionen Dollar übertrifft den Start vergleichbarer Genrefilme, und bewegt sich auf ähnliches Niveau wie der Horrorhit Smile aus dem Jahr 2022.
Für die Verantwortlichen bei DC Studios stellt der Film den dritten großen Kinoeintrag unter der Führung von James Gunn und Peter Safran dar. Nach den eher traditionellen Comic-Verfilmungen von Superman und Supergirl schlägt der Film eine gänzlich andere Richtung ein.
Tom Rhys Harries und Naomi Ackie in einer düsteren Gotham-Welt
Im Mittelpunkt der Handlung steht der von Tom Rhys Harries dargestellte Schauspieler Matt Hagen, dessen glänzende Karriere nach einer brutalen Entstellung durch Gangster in einer billigen Bleibe endet. Getrieben von Rachegelüsten gerät er an die von Naomi Ackie gespielte Ärztin Dr. Caitlyn Corr.
Ich habe dort ein Stück meiner Seele gelassen.
Während Publikumsbefragungen via PostTrak gute Werte und einen Zustimmungswert von 94 % bei Rotten Tomatoes verzeichnen, bemängeln Kritiker die teils durchschimmernden Effekte der Gestaltwandlung, die an frühere Creature-Produktionen erinnern.
Peter Safran und James Watkins über die Freiheit ohne Superhelden-Vorgaben
DC-Studio-Chef Peter Safran betonte in Interviews das kreative Fundament, das durch die Leidenschaft des Autors gelegt wurde.

Regisseur James Watkins erhielt bei der Gestaltung von Gotham City freie Hand. Entgegen der neon- und nebelgetränkten Ästhetik anderer Batman-Adaptionen setzt dieser Beitrag auf eine greifbare, schmutzige Ästhetik der späten 1970er und 1980er Jahre. Gedreht wurde unter anderem in Gotham City, wie der Filmemacher gegenüber Collider erläuterte.
Batman existiert im Hintergrund des neuen DC-Universums
Obwohl der Dunkle Ritter im Film selbst nicht auftritt, bestätigten die Verantwortlichen eindeutig, dass Bruce Wayne zur Handlungszeit bereits als Vigilant in Gotham City aktiv ist. Eine Szene im Wayne Community Centre verankert die Geschichte fest im neuen DCU-Kontinuum, auch wenn der Fokus konsequent auf der Bodenebene bei den Opfern und Tätern der Unterwelt verbleibt berichtete IGN.

Ob die Rechnung an den Kinokassen nach dem starken Donnerstag aufgeht und wie sich das Publikum in den kommenden Wochen zwischen Dokumentarfilmen wie You Can See Everything und Blockbustern behauptet, bleibt abzuwarten.