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Technik und Wissenschaft

Broughshane Waterfowl Park: Vandalismus tötet 13 Vögel

Ein absichtlicher Vandalismusakt an einem Heizöltank in County Antrim hat im Broughshane Waterfowl Park den Tod von 13 Vögeln verursacht. Das 13-jährige Schutzgebiet musste vorübergehend schließen, während Einsatzkräfte mehr als 20 betroffene Tiere medizinisch versorgen und die kontaminierten Teiche aufwendig dekontaminieren.

Vandalismus am Heizöltank zerstört das Schutzgebiet

Ein mutwilliger Angriff auf einen häuslichen Heizöltank hat eine Umweltkatastrophe im Broughshane Waterfowl Park in County Antrim ausgelöst. Die Tat führte zum Austritt von Kerosin, das über das Drainagesystem und vorangegangene Regenfälle in die Teiche des 13 Jahre alten Parks gelangte. Drei Gehege, in denen unter anderem fünf Schwäne sowie Enten und Gänse untergebracht waren, waren direkt von der Verschmutzung betroffen.

Gary Hayward, der Vorsitzende des Broughshane Environment Wildfowl and Wildlife Trust, beschrieb das Ausmaß des Vorfalls gegenüber Berichten zufolge als absoluten Albtraum. Ein ehrenamtlicher Helfer entdeckte den Schaden am Morgen des 22. Oktober, als er die Tiere füttern wollte, den stechenden Kerosingeruch wahrnahm und die ölverschmierten Schwäne vorfand.

Oil tank vandalism results in waterfowl park nightmare
Foto: khanlist.com

We are devastated.

Gary Hayward, Vorsitzender des Broughshane Environment Wildfowl and Wildlife Trust, via Theukpulse

Einsatz und Rettungsarbeiten der USPCA und NIEA

Die alarmierten Inspektoren der Northern Ireland Environment Agency (NIEA) rückten umgehend aus, nachdem die Behörde am Donnerstag, dem 22. Oktober, über die Verunreinigung informiert worden war. Vor Ort brachten die Einsatzkräfte spezielle Ölsperren und weitere Eindämmungsmaßnahmen aus, um den Schaden an den Gewässern zu begrenzen. Die Rettung der Tiere erforderte einen Großeinsatz.

Mehr als 20 Tiere wurden von Tierärzten untersucht und zur Notfallversorgung in die Zentrale der USPCA nach Newry gebracht. Dort leistete das Team rund um die Uhr spezialisierte Hilfe, wobei die Organisation für ihre tierärztlichen Leistungen keine Gebühren berechnete. Siobhan Hawthorn, die Wildtierexpertin und -aufseherin bei der USPCA, betonte den vermeidbaren Charakter des Unglücks.

Es ist enorm frustrierend, wenn Vorfälle dieser Art passieren, besonders wenn sie durch menschliche Fahrlässigkeit verursacht werden und diese armen Vögel darunter leiden mussten.

Siobhan Hawthorn, Wildlife Supervisor bei der USPCA, via Theukpulse

Um die Tiere von den giftigen Substanzen zu befreien, wusch das Team die Vögel und verabreichte ihnen Aktivkohle. Viele Exemplare mussten im Behandlungsverlauf ein zweites Mal gebadet werden, um hartnäckige Ölrückstände vollständig zu entfernen.

Aufgrund des Ausmaßes der Kontamination, die sie erlitten hatten, mussten sie so schnell wie möglich gebadet und behandelt werden. Wir haben ihnen allen Dosen Aktivkohle verabreicht, um einige der Toxine zu bekämpfen, die sie aufgenommen haben dürften.

Siobhan Hawthorn, Wildlife Supervisor bei der USPCA, via Theukpulse

Verbleibende Risiken und Aussichten für den Park

Trotz der intensiven Pflege bleibt die Lage angespannt. Insgesamt 13 Vögel, darunter zwei Trompeterschwäne und über zehn Enten, haben den Vorfall bislang nicht überlebt. Die Mitarbeiter der USPCA stehen unter starker emotionaler Belastung, zumal Vögel dazu neigen, Krankheiten und Vergiftungen zu verbergen, weshalb Symptome oft erst spät erkennbar werden. Da es sich bei den meisten geretteten Tieren um nicht-einheimische Arten handelt, können sie erst in den Park zurückkehren, wenn die Teiche wieder vollständig gesäubert sind.

Die Polizei hat Zeugen aufgerufen, sich mit Hinweisen zu dem zerstörten Heizöltank zu melden. Während die Gewässer laut Umweltbehörde erste Anzeichen einer Besserung zeigen, schätzen die Verantwortlichen, dass die vollständige Wiederherstellung des Normalbetriebs noch Wochen in Anspruch nehmen wird. Ein konkretes Wiedereröffnungsdatum wurde vom Trust bislang nicht genannt.

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Clara Vogt

Über den Autor

Clara Vogt verantwortet das Ressort Technik und Wissenschaft. Sie schreibt ueber KI, Digitalisierung, Forschung und Innovation und uebersetzt komplexe Entwicklungen in klaren, belastbaren Journalismus.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.