Angel Reese erzielte am Montagabend in San Francisco 30 Punkte und 16 Rebounds, womit die Atlanta Dream die Golden State Valkyries mit 79:65 bezwangen und die Finalserie der WNBA auf 1:1 ausglichen vor ausverkauftem Haus im Chase Center.
Reese antwortet in Spiel 2
Nachdem das erste Finalspiel knapp an die Valkyries gegangen war, zeigte sich Angel Reese selbstkritisch bezüglich ihrer Leistung in der zweiten Halbzeit des Auftakts. In Spiel 2 übernahm die als Defensive Player of the Year ausgezeichnete Forward von Beginn an die Kontrolle und drückte der Partie ihren Stempel auf mit einer dominanten Vorstellung.
Angel Reese sagte: „Ich habe mein Team im letzten Spiel im Stich gelassen und in der zweiten Halbzeit nicht wirklich so viel beigetragen, wie ich hätte können.
Mit ihrer Ausbeute schloss Reese zu einem erlesenen Kreis auf. Lediglich Jonquel Jones im Jahr 2019 und Breanna Stewart im Jahr 2020 hatten zuvor in einer WNBA-Finalpartie mindestens 30 Punkte und 15 Rebounds verbucht laut den aufgezeichneten Statistiken.
Cheftrainer Karl Smesko berichtete, er habe bereits vor dem Sprungball in den Augen seiner Führungsspielerin gesehen, dass sie hochmotiviert in die Begegnung gehen würde.
Die Dream starteten in diese Begegnung mit dem klaren Ziel, den Heimvorteil zurückzuholen, nachdem sie zuvor in der WNBA-Finalhistorie eine Bilanz von 0-10 aufgewiesen hatten.
Jordin Canada lobte die Leistung ihrer Mitspielerin als außergewöhnlich und betonte, wie sehr das Team von dieser Energie profitiere.

Allisha Gray steuerte 18 Punkte bei, während Jordin Canada auf 13 Punkte, 10 Assists und sieben Rebounds kam.
Rhyne Howard stellte mit sechs erfolgreichen Steals einen neuen Rekord für Finalspiele auf.
Atlanta glich die Serie vor den Augen der Zuschauer in San Francisco aus und beendete damit die reguläre Siegesserie der Valkyries.
Golden State strauchelt im dritten Viertel
Die Valkyries trafen sieben ihrer 24 Versuche von der Dreierlinie.
Den entscheidenden Unterschied machten die Ballverluste der Gastgeberinnen aus.
Nach einem ausgeglichenen Spielstand zur Mitte des dritten Viertels zog Atlanta mit einem 18:4-Lauf davon.
Rhyne Howard bricht den Rekord
Trotz früher Foulprobleme und einer durchwachsenen eigenen Wurfquote glänzte Rhyne Howard auf der defensiven Seite des Spielfelds.
Karl Smesko sagte: „Abgefälschte Bälle, Steals, das Antreiben unseres Umschaltspiels, gute Entscheidungen mit dem Ball – sie war trotz ihrer Foulprobleme riesig für uns.
Auf Seiten der Valkyries fand Gabby Williams nach ihrer starken Leistung im Auftaktspiel diesmal keinen offensiven Rhythmus.
Sie traf lediglich 3 ihrer 15 Wurfversuche aus dem Feld und kam auf 14 Punkte, nachdem sie im ersten Spiel noch 26 Zähler erzielt hatte.
Point Guard Veronica Burton äußerte sich enttäuscht über die eigene Trefferquote, da das Team Würfe vergeben habe, die im Normalfall sicher verwandelt würden.
Serie zieht nach Atlanta weiter
Die Serie wechselt nun nach Georgia, wo die kommenden Partien ausgetragen werden.

Das für Mittwoch angesetzte dritte Spiel wurde in die deutlich größere State Farm Arena der Atlanta Hawks verlegt, die mehr als 17.000 Zuschauer fasst, anstelle der regulären Heimspielstätte Gateway Center Arena, die lediglich 3.500 Plätze bietet.
Die vierte Begegnung findet ebenfalls dort statt.
Das Chase Center in San Francisco bietet im Vergleich dazu Platz für 18.064 Besucher.
Cheftrainer Karl Smesko sowie die Spielerinnen bereiten sich nun auf das nächste Duell vor, in dem Atlanta vor heimischem Publikum an die geschlossene Mannschaftsleistung anknüpfen möchte.
Point Guard Veronica Burton äußerte sich enttäuscht über die eigene Trefferquote, da das Team Würfe vergeben habe, die im Normalfall sicher verwandelt würden.
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