Die Golden State Valkyries haben das Auftaktspiel der WNBA-Finals 2026 gegen die Atlanta Dream am Samstag im Chase Center mit 68:64 gewonnen. Angeführt von Gabby Williams mit 26 Punkten verteidigten die Gastgeberinnen im ersten Duell der best-of-seven-Serie ihren Heimvorteil nach einer hart umkämpften Defensivschlacht.
Gabby Williams sichert den Auftaktsieg der Valkyries
Gabby Williams verwandelte vier entscheidende Freiwürfe in der Schlussphase, um den knappen Erfolg der Golden State Valkyries abzusichern. Mit noch 1:18 Minuten auf der Uhr brachte sie ihr Team mit zwei Treffern von der Freiwurflinie in Führung und setzte 4,1 Sekunden vor dem Abpfiff den Schlusspunkt zum 68:64.
Insgesamt erzielte Williams 26 Punkte und zog das Spiel vor einer frenetischen Kulisse in San Francisco an sich. Golden State hatte in der regulären Saison die ligaweit beste Defensivwertung aufgestellt und untermauerte diesen Ruf in einer von Härte geprägten Begegnung.
Die Golden State Valkyries bestreiten ihre zweite Saison und schreiben als Expansion-Franchise bereits Historie. Die Mannschaft feierte auf ihrem Weg in die Endspielserie unter anderem einen Sweep gegen die titelverteidigenden Aces. Im Vorfeld der entscheidenden Duelle betonte Head Coach Natalie Nakase die Bedeutung des Heimvorteils, nachdem das Team im Saisonverlauf eine starke Siegesserie aufs Parkett gelegt hatte. Unterstützt wurde die Mannschaft von der erfahrenen Center-Spielerin Kiah Stokes, die mit ihrer harten Defensivarbeit maßgeblich zum Erfolg beitrug. Auch Laeticia Amihere steuerte nach einer längeren Pause wichtige Minuten von der Bank bei, während Kaila Charles ebenfalls wertvolle Rebounds sammelte.
Atlanta Dream fordert Golden State in einer physischen Defensivschlacht
Für die Atlanta Dream endete eine beeindruckende Siegesserie von zehn Spielen wettbewerbsübergreifend. Das Team von Cheftrainer Karl Smesko ging nach einer starken ersten Hälfte mit einer Führung in die Halbzeit, tat sich jedoch im Schlussviertel schwer. Die Gäste trafen im letzten Abschnitt lediglich zwei ihrer 18 Wurfversuche aus dem Feld.
Jordin Canada steuerte acht Punkte, sieben Assists und fünf Rebounds für Atlanta bei und hielt ihre Farben mit einem Sprungwurf mit 4:23 Minuten verbleibender Spielzeit im Rennen. Angel Reese, die 2026 als Defensive Player of the Year ausgezeichnet wurde, prägte das physische Auftreten der Gäste unter den Körben stark.
Unter der Führung von General Manager Dan Padover haben die Dream in den letzten fünf Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen und kämpfen nun um ihre ersten Meisterschaftsehren seit der Finalteilnahme im Jahr 2013. Im Kader der Gäste sorgte neben Reese und Canada auch die erfahrene DeWanna Bonner für wichtige Impulse. Zudem zwang eine Verletzung von Starterin Brionna Jones die sportliche Leitung dazu, umzustellen, wodurch Naz Hillmon als Sixth Player of the Year zusätzliche Verantwortung in der Rotation übernahm. Trainer Karl Smesko zeigte sich trotz der bitteren Auftaktniederlage entschlossen, die Partie im Videostudium akribisch aufzuarbeiten, um für das anstehende zweite Duell im Chase Center die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Gabby Williams sagte dazu: „Auch wenn wir wenige Minuten vor Schluss hinten lagen, hatten wir das Spiel glaube ich genau da, wo wir es haben wollten, denn am Ende ging es einfach nur darum, Stops zu machen.
Harte Bandagen und offene Fragen vor Spiel 2
Die physische Härte des Auftaktspiels forderte auch gesundheitliche Tributzoll. So stürzte Golden States Tiffany Hayes im Schlussviertel unglücklich und schlug mit dem Kopf auf dem Parkett auf, woraufhin sie die Partie vorzeitig verlassen musste und nicht mehr zurückkehrte. Cheftrainerin Natalie Nakase erklärte nach Spielende, dass Hayes eine Kämpferin sei und sie den Sieg auch für sie holen wolle.
Beide Mannschaften verzeichneten im ersten Finalspiel schwache Wurfquoten aus der Distanz und aus dem Feld, was die defensive Intensität der Serie unterstreicht. Die Valkyries führen in der best-of-seven-Serie nun mit 1-0, während Atlanta vor dem anstehenden zweiten Spiel im Chase Center nach Antworten auf die Abwehrmauer der Gastgeberinnen sucht.
Brutal play from Angel Reese during offense over Veronica Burton. No foul called. pic.twitter.com/K0rkluiP1U
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