Mit einer glamourösen Eröffnungsfeier nahm das L’Osteria Moulin Rouge in der Walfischgasse offiziell den Betrieb auf. Die Restaurantkette bespielt damit den historischen Standort im ersten Wiener Gemeindebezirk.
Die Immobilie im Herzen der Stadt blickt auf eine lange Tradition im Vergnügungs- und Gastronomiebereich zurück. Bis April 2026 nutzte die Systemgastronomie-Kette Vapiano das Gebäude, ehe eine monatelange Leerstandsphase folgte. Die geschäftsführende Leitung des Hauses obliegt Maria Klara Heinritzi.
Prominente Gäste und ein fulminantes Showprogramm in der Walfischgasse
Für die offizielle Eröffnung ließ sich das Who is who der österreichischen Society und Unterhaltungsbranche nicht bitten. Durch den Abend führte Moderatorin Corinna Kamper-Campisi, während ihr Ehemann und Dancing-Stars-Profi Danilo Kamper-Campisi mit einer exklusiven Tanzperformance für Moulin-Rouge-Atmosphäre sorgte. Musikalische Akzente setzte Sabrina Kreuzberger mit Stücken im Stil der 1920er-Jahre, gefolgt von DJ Adam Sax, der ein LED-Saxophon bediente. Später übernahm Schauspieler und DJ Jörn Schlönvoigt das Pult und machte das Opening zur ausgelassenen Partynacht. Neben den Genannten feierten auch Simone Stelzer, Sylvia Graf, Natalia Ushakova, Heinz Hanner, Selina Haager, Dominique Heinrich, Johannes Höfinger, Niddl und Simone Lugner die Eröffnung in der Walfischgasse. Darüber hinaus besuchten Maria-Klara Heinritzi in Begleitung ihres Vaters Michael Heinritzi sowie Anita Gerharter das neue Lokal.

So viel Prominenz sieht man sonst selten beim Italiener. Dieser Satz wurde in der Quelle „Heute“ berichtet.”
Unter den prominenten Ehrengästen befand sich das deutsche Topmodel Franziska Knuppe als Stargast. Weitere bekannte Gesichter wie Gernot Haas, Heinz Hanner und Sylvia Graf mischten sich ebenfalls unter die Gäste.

Wirtschaftliche Herausforderungen an einem traditionsreichen Wiener Top-Standort
Hinter der glamourösen Partynacht stehen handfeste betriebswirtschaftliche Realitäten. Branchenbeobachter verweisen auf die enormen Kosten und den harten Verdrängungswettbewerb in der Wiener Innenstadt. Hohe Mieten und gestiegene Betriebskosten setzen großflächige Gastro-Konzepte unter Druck. Dass der Vorgänger Vapiano die Räumlichkeiten im Rahmen von Restrukturierungen aufgeben musste, unterstreicht die Risiken an prominenten Standorten. Der wirtschaftliche Erfolg der neuen Filiale hängt maßgeblich davon ab, ob es dem Betreiber gelingt, sowohl den Städtetourismus als auch die lokale Stammkundschaft dauerhaft anzuziehen. Das Unternehmen betreibt in Österreich neben der Bundeshauptstadt unter anderem Standorte in Linz und weiteren Landeshauptstädten, nachdem die Marke hierzulande bereits seit 15 Jahren vertreten ist.