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Technik und Wissenschaft

Intel Wi-Fi-Treiber 24.70.0: Update für Windows 10 und 11 ist verfügbar

Intel hat das neue Wi-Fi-Treiberpaket 24.70.0 für Windows 10 und Windows 11 veröffentlicht. Die Aktualisierung bringt die Version 24.70.0.3 mit einer Dateigröße von 51,9 Megabyte und richtet sich an eine Vielzahl von Drahtlosmodulen von älteren Standards bis hin zur neuesten Wi-Fi-7-Technologie.

Der Halbleiterkonzern Intel hat das neue Wi-Fi-Treiberpaket 24.70.0 für die Betriebssysteme Windows 10 und Windows 11 in der 64-Bit-Ausführung bereitgestellt. Die Software-Aktualisierung umfasst konkret die Treiberversion 24.70.0.3 und weist eine Dateigröße von 51,9 MB auf. Mit dieser Bereitstellung adressiert der Hersteller eine breite Palette an Drahtlosmodulen.

Unterstützte Hardware-Komponenten und Wi-Fi-7-Module

Automatically get recommended and updated hardware drivers

Das aktuelle Treiberpaket deckt ein weites Spektrum an Netzwerkkomponenten ab. Dazu gehören die Wi-Fi-7-fähigen Module der Serien Intel Wi-Fi 7 BE213, BE211, BE202, BE201 sowie BE200. Ebenfalls in der Aktualisierung enthalten sind Wi-Fi-6E-Lösungen wie die Chipsätze AX411, AX211 und AX210.

Auch Anwender von Wi-Fi-6-Chips der Typen AX231, AX203, AX201 und AX101 erhalten Unterstützung durch das Paket. Für ältere Standards deckt die Aktualisierung zudem Wireless-AC-Module ab, namentlich die konkret aufgeführten Modelle 9560, 9461, 9462 und 9260.

Systemvoraussetzungen und Kompatibilität mit Windows-Versionen

Ein zentraler Aspekt der Softwarepflege betrifft die Abstimmung mit den verschiedenen Ausführungen von Microsofts Betriebssystemen. Das Treiberpaket ist bereits seit dem Release 23.170.0 für die Version Windows 11 25H2 validiert. Wer die erweiterten Funktionen des Wi-Fi-7-Standards voll ausschöpfen möchte, benötigt laut den technischen Spezifikationen mindestens Windows 11 in der Version 24H2.

Parallel dazu treibt der Halbleiterhersteller die Konsolidierung seines Portfolios voran. Für den bereits eingestellten Wi-Fi-6-Chip AX200 liefert der Konzern seit der Version 24.30.1 keine neuen Treiber mehr aus. Das Release 24.70.0 setzt diesen Kurs konsequent fort und konzentriert sich ausschließlich auf moderne sowie im aktiven Support befindliche Hardware-Generationen.

Stabilität im Betriebssystem-Umfeld und Aktualisierung der Treiber

Die Veröffentlichung erfolgt in einem Marktumfeld, in dem die Zuverlässigkeit von Systemaktualisierungen intensiv diskutiert wird. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass Anwender von Windows 10 im bisherigen Verlauf des Jahres 2026 deutlich weniger Probleme mit Aktualisierungen verzeichneten als Nutzer von Windows 11. Während Windows-11-Nutzer in fast jedem Monat mit Störungen nach Updates konfrontiert waren – lediglich der Februar 2026 stellte hierbei eine Ausnahme ohne schwere Probleme dar –, erwies sich das ältere Windows 10 als deutlich robuster. Als Hauptgrund für diese Differenz gilt die unterschiedliche Update-Strategie der Plattformen, da Windows 10 keine neuen Funktionserweiterungen mehr erhält und primär mit Sicherheitsupdates versorgt wird, wodurch sich das Risiko für softwarebedingte Instabilitäten signifikant reduziert. Im Gegensatz dazu integriert Windows 11 fortlaufend neue Funktionen, was die Komplexität erhöht und regelmäßig zu Fehlern führen kann. Vor diesem Hintergrund gewinnen verifizierte Treiberpakete wie das nun von Intel vorgelegte Release 24.70.0 an Bedeutung, um die Hardware-Zuverlässigkeit in einer sich schnell verändernden Software-Umgebung sicherzustellen.

Grundsätzlich stellt Windows Update die automatische Bereitstellung empfohlener Treiber für angeschlossene Geräte wie Mäuse, Tastaturen, Drucker, Scanner, externe Laufwerke und Grafikkarten sicher. Ein Treiber ist Software, die es einem Windows-Gerät erlaubt, mit Hardware-Geräten zu kommunizieren. Ohne Treiber wissen Geräte, die an ein Windows-Gerät angeschlossen werden, nicht, wie sie mit Windows kommunizieren sollen, und sie funktionieren nicht ordnungsgemäß. Nutzer von Windows 11 können zudem optional verfügbare Treiber manuell installieren, indem sie Start und dann Einstellungen sowie Windows Update beziehungsweise die erweiterten Optionen aufrufen, sicherstellen, dass Updates für andere Microsoft-Produkte eingeschaltet sind, unter zusätzlichen Optionen die optionalen Updates auswählen und nach dem Download und der Installation den Computer durch einen Rechtsklick auf das Startmenü über Herunterfahren oder Abmelden und Neustarten neu starten. Microsoft erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass der Support für Windows 10 am 14. Oktober 2025 offiziell endete, wonach Microsoft keine kostenlosen Software-Updates von Windows Update, technischen Hilfestellungen oder Sicherheitsfixes für Windows 10 mehr bereitstellt, PCs zwar weiterhin funktionieren, aber ein Umstieg auf Windows 11 empfohlen wird.

How to update Ethernet Drivers on Windows 10/11 in 2021 | Realtek and Intel
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Clara Vogt

Über den Autor

Clara Vogt verantwortet das Ressort Technik und Wissenschaft. Sie schreibt ueber KI, Digitalisierung, Forschung und Innovation und uebersetzt komplexe Entwicklungen in klaren, belastbaren Journalismus.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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