Oregon Ducks Quarterback Dante Moore wurde am Samstagabend, dem 27. September 2026, während eines Big-Ten-Spiels gegen die USC Trojans bei einem Gleitversuch von einem harten Treffer am Kopf getroffen. Moore musste mit einer Trage vom Spielfeld gebracht werden, wobei er Bewegungen in seinen Extremitäten zeigte.
Ein Spitzenspiel im US-College-Football nahm am späten Samstagabend im Los Angeles Memorial Coliseum eine dramatische Wendung. Die Oregon Ducks traten zu einem hochkarätigen Auswärtsspiel gegen die USC Trojans an, die zu diesem Zeitpunkt auf Rang 12 der landesweiten Rangliste geführt wurden, während Oregon von Platz 20 aus in die Partie ging. Mitten im zweiten Viertel spitzte sich die Begegnung auf dramatische Weise zu, als Quarterback Dante Moore bei einem Raumgewinn den entscheidenden Weg über die Markierung suchte.
Der harte Treffer und der Platzverweis von Desman Stephens II
Etwa fünf Minuten waren im zweiten Spielabschnitt absolviert, als Moore einen Lauf über zehn Yards auf second-and-9 ansetzte. Um sich regelkonform zu sichern, ging der Spielmacher in eine Fuß-voran-Schlitterbewegung über. Noch während Oregons Nummer sich dem Boden näherte, setzte der Linebacker der USC Trojans, Desman Stephens II (auch als Desmond Stephens bezeichnet), zu einer heftigen Attacke an und rammte seine Schulter in den Kopfbereich des Quarterbacks, wodurch Moores Kopf mit dem Rasen kollidierte. Moore schien nach dem Aufprall bewusstlos zu sein.
Die Schiedsrichter ahndeten das Vergehen unmittelbar mit einer Strafe wegen verbotenen Tacklings und schlossen den Abwehrspieler nach Ansicht der Videobilder aus dem Spiel aus. Der Vorfall löste tumultartige Szenen auf dem Rasen aus, da empörte Teamkollegen aus Oregon sofort auf Stephens zustürmten und Spieler beider Mannschaften begannen, die Seitenlinie zu verlassen, bevor Trainer und Unparteiische die Situation beruhigen konnten.
Minutenlange Behandlung auf dem Rasen und Abtransport ins Krankenhaus
Moore blieb nach dem verheerenden Aufprall mehrere Minuten regungslos auf dem Rasen liegen. Fernsehübertragungen und Medienberichte dokumentierten, dass der Senior aus Detroit zeitweise wie leblos wirkte und die typischen Anzeichen einer schweren neurologischen Erschütterung zeigte. Sanitäter legten dem verletzten Spieler eine Nackensicherung an, ehe er auf eine Trage gehoben und schließlich auf einem Transportwagen zu einem in der Nähe der Endzone bereitstehenden Rettungswagen gefahren wurde.

Während die Sorge im Stadion groß war, lieferten erste Beobachtungen vom Spielfeldrand Entlastung. Die Ausstrahlung von NBC Sports hielt fest, dass Moore in der Lage war, seine Hände, Arme, Finger und Füße zu bewegen sowie seine Arme zu rotieren, während er abtransportiert wurde. Der verletzte Leistungsträger wurde laut der Spielübertragung in das Los Angeles General Medical Center eingeliefert.
Reaktionen von Trainer Dan Lanning und emotionale Szenen an der Seitenlinie
In einer ersten offiziellen Wortmeldung während der Halbzeitpause trat Oregons Cheftrainer Dan Lanning vor das Mikrofon des Rundfunks, um über den Zustand seines Spielmachers zu informieren. Lanning bestätigte, dass der Spieler über Bewegungsfreiheit in allen Extremitäten verfügte, betonte jedoch die Notwendigkeit maximaler Sorgfalt bei der medizinischen Abklärung.

Dan Lanning erklärte, dass sie ihn untersuchen lassen und offensichtlich sehr gründlich vorgehen müssten, wie das aussehe, und fügte hinzu, dass sie jetzt alle für ihn beten.
Für Diskussionen sorgte zudem das Verhalten an der gegnerischen Seitenlinie. So wurde beobachtet, dass der ausgeschlossene Abwehrspieler Stephens und einige seiner Mannschaftskameraden lächelnd und lachend gesehen wurden, während sie von Teamkollegen beglückwünscht wurden, während Moore noch abtransportiert wurde.
Nach Moores Ausscheiden übernahm der ehemalige Quarterback von Nebraska, Dylan Raiola, die Spielsteuerung für die Ducks unter Center und vollendete den Drive mit einem Touchdown-Pass auf Wide Receiver Evan Stewart. Die Ducks legten zum Ende der ersten Halbzeit noch ein Field Goal nach und gingen mit einer 13:10-Führung in die Kabine.
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