Isack Hadjar bestreitet auch die Formel-1-Saison 2027 als Teamkollege von Max Verstappen bei Red Bull Racing. Das gab das Team am Mittwoch bekannt. Der 21-jährige Franzose kehrt nach einer Verletzungspause beim Großen Preis von Aserbaidschan (Samstag, 13.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Formel 1 und bei Sky) ins Cockpit zurück, nachdem er zuvor mit starken Leistungen für Stabilität gesorgt hatte.
Der französische Rennfahrer Isack Hadjar bleibt Teil des Red-Bull-Programms. Wie der Rennstall Red Bull Racing verkündete, wurde der Vertrag mit dem 21-Jährigen für die Saison 2027 verlängert. Damit geht Hadjar im kommenden Jahr in ein zweites Jahr an der Seite des viermaligen Weltmeisters Verstappen.
Die Vertragsverlängerung schließt Red Bull die Planungen für das kommende Jahr innerhalb weniger Wochen ab, Verstappen hatte sich erst im August bis 2030 an seinen langjährigen Rennstall gebunden. Für Red Bull bringt Hadjars Verbleib Kontinuität auf dem zweiten Sitz, nachdem auf diesem Platz in den Vorjahren erhebliche Fluktuation geherrscht hatte.
Rückkehr in Aserbaidschan nach verletzungsbedingter Pause
Isack Hadjar – F1 Driver for Red Bull Racing
Hadjars Unterschrift fällt mit seinem sportlichen Comeback zusammen. Beim Großen Preis von Aserbaidschan an diesem Wochenende gibt er sein Comeback, nachdem er zuletzt drei Rennen aufgrund einer Verletzung am Handgelenk verpasst hatte. Der Franzose hatte sich in der Sommerpause am Handgelenk beim Fitnesstraining verletzt und die Grand Prix‘ in Zandvoort, Monza und Madrid auslassen müssen.

Während seiner Abwesenheit war Liam Lawson eingesprungen, der nun wieder für das zweite Team des österreichischen Unternehmens, Racing Bulls, fahren wird. Yuki Tsunoda, der bei den Racing Bulls für Lawson eingesprungen war, wird wieder die Rolle des Ersatzfahrers übernehmen. Teamchef Laurent Mekies begründete die Entscheidung für die Verlängerung mit den konstanten Vorstellungen des jungen Franzosen.
Laurent Mekies, Teamchef von Red Bull
„Seit er zu Beginn des Jahres zu uns gestoßen ist, zeigt er auf und abseits der Strecke herausragende Leistungen – besonders wenn man bedenkt, dass dies erst seine zweite Formel-1-Saison ist, sagte Teamchef Laurent Mekies: „Daher war es für uns eine leichte Entscheidung, seinen Vertrag zu verlängern.
F1: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen
Stabilisierung nach wechselhaften Jahren im Red-Bull-Umfeld

Die Verpflichtung Hadjars im vergangenen Winter folgte auf eine turbulente Phase im Team. Neben dem Niederländer hatten es die Teamkollegen in den vergangenen Jahren häufig schwer. 2024 konnte der erfahrene Sergio Pérez nicht mehr mithalten, 2025 probierte es Red Bull innerhalb einer Saison mit Liam Lawson und Yuki Tsunoda neben Verstappen. Beide erfüllten die hohen Erwartungen nicht.
Hadjar sorgte mit seinen Leistungen nun wieder für mehr Stabilität im Team, fuhr vor seiner Verletzung verlässlich in die Top-6 und schaffte es in Monaco als Dritter aufs Podium.
Der Weg ins Cockpit und das interne Teamgefüge
Isack Hadjar v boji s Maxem Verstappenem
Hadjar hatte das Red-Bull-Juniorenprogramm durchlaufen und absolvierte 2025 seine erste Formel-1-Saison beim kleineren Schwesterteam Racing Bulls. Nach einer Nachwuchskarriere, die ihn als Paris-born driver über Formel Regional und F3 bis in die F2 und schließlich in die Formel 1 führte, schaffte er den Sprung in das Hauptteam.

Dass es zwischen den beiden Red-Bull-Piloten faire Bedingungen gibt, betonten die Verantwortlichen zuvor deutlich. Red Bull potvrdil, že Isack Hadjar měl při GP Holandska volnou ruku a mohl útočit na Maxe Verstappena, wobei Führungspersönlichkeiten wie Peter Bayer, CEO von Racing Bulls, und Helmut Marko betonten, dass kein Team-Interesse an künstlichen Einschränkungen bestand.
Peter Bayer, CEO von Racing Bulls
„Ne, absolutně ne. Naopak, jako menší tým chceme velkým týmům dělat tlak. Pokud by měl rychlost, určitě by útočil. Max jen šetřil pneumatiky a jakmile viděl Isacka blíž, zrychlil a udržel odstup. Nakonec měli oba podobné tempo, ale pokud se naskytne příležitost, půjdeme do toho, to slibuji, erklärte Peter Bayer, CEO von Racing Bulls, gegenüber der österreichischen Station ORF.
Auch Teamchef Laurent Mekies wies Spekulationen über eine künstliche Beschränkung zurück und betonte: „Kdyby mu nebylo dovoleno předjet, bylo by to ilegální. Takže odpověď je ano, smí.
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