Der von Zach Cregger inszenierte Horrorfilm Resident Evil hat am Startwochenende im September 2026 weltweit 108,3 Millionen US-Dollar eingespielt und damit laut übereinstimmenden Branchenberichten mehrere Franchise-Rekorde gebrochen sowie neue Bestmarken für den Filmemacher aufgestellt.
Ein rasanter weltweiter Start und neue Franchise-Rekorde
Der von TriStar Pictures, Constantin Film und Davis Films produzierte Resident Evil legte einen massiven weltweiten Einstand von 108,3 Millionen US-Dollar hin. In nordamerikanischen Kinos erwirtschaftete das Werk an seinem Eröffnungswochenende 60 Millionen US-Dollar aus 3.684 Spielstätten, während das internationale Geschäft weitere 48,3 Millionen US-Dollar beisteuerte. Laut Auswertungen des Branchenmagazins Deadline übertrifft dieses Ergebnis den bisher erfolgreichsten Franchise-Starter im Heimatmarkt – Resident Evil: Afterlife aus dem Jahr 2010, der damals mit 26,7 Millionen US-Dollar angelaufen war – um mehr als das Doppelte.
Auch im Vergleich zur unmittelbaren Vorgeschichte zeigt sich ein deutlicher Kontrast. Der vorherige Neustart Resident Evil: Welcome to Raccoon City war im Jahr 2021 mit lediglich 41,9 Millionen US-Dollar weltweit gestartet. Das neue, von Zach Cregger inszenierte und mit einem Produktionsbudget von 75 Millionen US-Dollar ausgestattete Werk übertraf diese Zahlen bereits in den ersten Tagen deutlich.
Regisseur Zach Cregger stellt persönliche Bestmarken auf
Für Regisseur Zach Cregger, der sich zuvor mit den Horrorfilmen Barbarian und Weapons einen Namen gemacht hatte, stellt dieser Start den bislang größten kommerziellen Erfolg seiner Laufbahn dar. Das weltweite Einspielergebnis übertrifft den Start seines letztjährigen Films Weapons, der seinerzeit rund 70 Millionen US-Dollar zum Auftakt verbuchte, um etwa 66 Prozent im direkten Vergleich. Branchenanalyst Paul Dergarabedian hob gegenübet der Associated Press hervor, dass Cregger mittlerweile zu den Filmschaffenden gehört, deren Name das Publikum gezielt in die Kinos zieht.
Im Mittelpunkt steht der von Austin Abrams dargestellte Kurier Bryan, der während einer von Untoten beherrschten Nacht in Raccoon City ein medizinisches Paket ausliefern muss. Kritiker nahmen den Film positiv auf: Auf der Plattform Rotten Tomatoes verzeichnet das Werk eine Zustimmung von rund 95 bis 97 Prozent, während das Publikum einen B+ CinemaScore vergab, was für einen Horrorfilm mit Altersfreigabe R eine seltene Auszeichnung darstellt.
Internationale Märkte und die Spitzenposition in Deutschland
Außerhalb Nordamerikas erwies sich das internationale Interesse als starker Motor. Mit 48,3 Millionen US-Dollar erzielte der Film das beste internationale Startresultat für einen Horrorfilm im laufenden Jahr. Zu den wichtigsten Auslandsmärkten zählten das Vereinigte Königreich mit 5,8 Millionen US-Dollar und Mexiko mit 5,6 Millionen US-Dollar, gefolgt von Ländern wie Frankreich, Australien und Deutschland, die jeweils zwischen 2,5 und 2,6 Millionen US-Dollar beisteuerten.

In den deutschen Kinos schob sich der von Constantin Film vertriebene Titel direkt an die Spitze der Charts.
| Markt / Region | Einspielergebnis zum Start |
|---|---|
| Nordamerika (USA/Kanada) | 60,0 Millionen US-Dollar |
| International gesamt | 48,3 Millionen US-Dollar |
| Vereinigtes Königreich | 5,8 Millionen US-Dollar |
| Mexiko | 5,6 Millionen US-Dollar |
| Deutschland | 2,5 Millionen US-Dollar |
Prognosen für den weltweiten Endstand und kommende Märkte
Branchenbeobachter und Vorhersageplattformen prognostizieren dem Film infolge des starken Einstands einen weltweiten Endstand von rund 385 Millionen US-Dollar. Sollte sich dieser Wert bestätigen, würde das Werk den bisherigen kommerziellen Spitzenreiter der Reihe, Resident Evil: The Final Chapter, der 2016 insgesamt 312 Millionen US-Dollar einspielte, deutlich übertreffen.

Das Einspielergebnis könnte zudem weiter steigen, da in rund 13 Prozent der internationalen Regionen der Kinostart noch aussteht. Darunter befinden sich für das Franchise traditionell bedeutende Märkte wie Thailand, das am 24. September 2026 startet, Japan am 9. Oktober 2026 sowie der chinesische Markt, für den noch kein fixer Termin feststeht.
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