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Unterhaltung

König Charles belastet mit schmerzhafften Behauptungen

Ein neues Buch des Bruders der verstorbenen Prinzessin Diana, Charles Spencer, hat weltweit Schlagzeilen gemacht und schwere Anschuldigungen gegen König Charles III. erhoben. Das Werk mit dem Titel «Swan Song: Diana, My Sister» (im Deutschen auch als «Schwanengesang. Diana, meine Schwester» bezeichnet) wurde im Penguin-Verlag veröffentlicht. Earl Spencer auf die gemeinsame Kindheit mit Diana, deren Ehe mit dem damaligen Prinzen Charles sowie die Tage nach ihrem tödlichen Unfall in Paris zurück. August 1997 und wirft ein kritisches Licht auf den heutigen König und das britische Königshaus.

Buchveröffentlichung von Charles Spencer sorgt für heftige Vorwürfe gegen König Charles III.

Der Streit um die Trauerprozession für Prinzessin Diana

September 1997 stattfand. Laut Spencer kam es in den Tagen zwischen dem Unfall und der Beerdigung zu einem heftigen Telefonat mit dem damaligen Thronfolger. Dabei ging es um die Frage, ob Prinz William und Prinz Harry, die zu diesem Zeitpunkt 15 und 12 Jahre alt waren, hinter dem Sarg ihrer Mutter durch London gehen sollten. Spencer argumentierte, dass Diana dies niemals gewollt hätte, und bezeichnete die Teilnahme seiner Neffen als «Barbarity» (Barbarei). Er habe entschieden gegen die Teilnahme der Jungen protestiert, woraufhin der damalige Prinz in dem Gespräch heftig reagiert und Verachtung für Diana sowie Unverständnis über die öffentliche Trauer gezeigt haben soll.

Spencer beschreibt weiter, dass Charles während dieses Gesprächs äußerte: Seien Sie versichert, wir werden sie bald genug vergessen. Der Earl erklärte im Rahmen von Interviews, er habe in seinem gesamten Leben nur zweimal mit Charles telefoniert und sich diese ungeheuerliche Äußerung deshalb gemerkt und direkt anvertrauten Personen mitgeteilt.

Weitere Enthüllungen und Vorwürfe über die Tonlage nach Dianas Tod

Neben dem Streit um die Trauerprozession enthält das Buch weitere strittige Behauptungen. So beschreibt Spencer ein weiteres Telefonat kurz nach Dianas Tod, bei dem der damalige Prinz Charles aus seiner Sicht auffallend gut gelaunt klang – wie ein Lottogewinner. Spencer äußerte den Eindruck, Charles habe sich möglicherweise stärker auf seine eigene Zukunft und darauf konzentriert, dass er sich nun auf Camilla – heute Königin Camilla – konzentrieren könne, als auf die Verstorbene. Zudem wird in Auszügen aus dem Buch berichtet, Charles habe die an einer Essstörung leidende Diana kurz nach ihrer Verlobung im Jahr 1981 als pummelig bezeichnet.

König Charles belastet mit schmerzhafften Behauptungen
Photo: trendmagazin.ch

In einem Interview mit BBC bekräftigte Charles Spencer seine Schilderungen und betonte auf die Frage, welchem Charles die Öffentlichkeit glauben solle: Ich sage die Wahrheit. Er erklärte zudem, er wolle mit dem Buch seine eigenen Erinnerungen einmal final festhalten, anstatt sich auf fremde Meinungen zu stützen.

Ungewöhnlich scharfe Reaktion des Buckingham-Palasts

Die Veröffentlichung und die vorab durch Medien wie die Daily Mail verbreiteten Auszüge führten zu einer für das britische Königshaus ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme. Ein Sprecher erklärte zwar den üblichen Grundsatz, dass der König Bücher grundsätzlich nicht kommentiere, ließ jedoch verlauten: His Majesty is mindful that the pain of fraternal grief can cloud reason, affect judgment and color memory in ways others do not recognize, even many years after such a loss.

König Charles belastet mit schmerzhafften Behauptungen
Photo: 20min

Auf diese Palast-Erklärung angesprochen, entgegnete Spencer in Medieninterviews mit der Frage, ob der König deswegen wütend oder vielmehr peinlich berührt sei. Insiderberichten zufolge blickte der König der Veröffentlichung mit Sorge entgegen, da der Palast keinerlei Mitspracherecht beim Inhalt des Buches hatte und die unfiltrierte Darstellung das Königshaus erneut unter Druck setzt.

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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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