Nach dem Tod des Schauspielers Ralf Richter am 15. September 2026 hat eine Spendenaktion auf der Plattform GoFundMe innerhalb kurzer Zeit mehr als 21.000 Euro eingespielt. Der Sohn des Verstorbenen, Maxwell Richter, stoppte die Kampagne vorzeitig, um zu verhindern, dass die Summe ausufert, und kündigte an, den Überschuss an Obdachlosenorganisationen zu spenden.
Muriel Tacke
Die Nachricht vom Tod des aus Filmen wie „Das Boot“ und „Bang Boom Bang“ bekannten Darstellers im Alter von 69 Jahren in Köln löste tiefe Trauer aus. Schnell zeigte sich jedoch, dass auf die finanzielle Belastung für die Hinterbliebenen eine akute Sorge folgte. Um der Familie ein würdevolles Begräbnis zu ermöglichen, initiierte Muriel Tacke, eine enge Freundin der Familie, die Spendenaktion auf der Plattform GoFundMe. Der ursprüngliche Spendenaufruf stammte aus dem Umfeld der Richter-Familie.””
Maxwell Richter
In der Nacht zum 15. September war Ralf Richter im Alter von 69 Jahren in Köln gestorben. Der Kult-Schauspieler, der mit Filmen wie „Das Boot“ und „Boom Boom Bang“ (auch bekannt als „Bang Boom Bang“ aus dem Jahr 1999) bekannt wurde, war über Jahrzehnte hinweg als Darsteller markanter Ruhrpott-Typen präsent – etwa in Komödien wie „Superstau“ (1991) oder „Fußball ist unser Leben(1999). Sohn Maxwell Richter (44) machte das Ableben seines Vaters auf Instagram öffentlich und erklärte in einem inzwischen gelöschten Post: „Für uns ist gerade eine Welt stehen geblieben.
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Neben der tiefen Trauer um den Verlust stand die Familie vor der schweren finanziellen Belastung, die anstehende Beerdigung zu finanzieren. „Der Verlust meines Vaters Ralf trifft unsere Familie tief. Gleichzeitig stehen wir vor den Kosten, die ein würdevoller Abschied mit sich bringt“, erklärte Maxwell Richter in seinem Post. Im Spendenaufruf hieß es ergänzend, dass mit dem Tod neben den beiden Kindern des Schauspielers auch die beiden Enkelkinder vor den Kosten stünden, die ein würdevoller Abschied mit sich bringe, und betonte: „Diese finanzielle Belastung kann die Familie nicht allein tragen. Die Initiatoren schrieben zudem: „Ralf hat über Jahrzehnte viele Menschen erreicht, bewegt und zum Lachen gebracht. Vielleicht können wir ihm und seiner Familie jetzt ein kleines Stück dieser Verbundenheit zurückgeben.
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GoFundMe
Das ursprüngliche Spendenziel lag bei 8.000 Euro und wurde später auf 10.000 Euro erhöht. Doch die Welle der Unterstützung übertraf alle Erwartungen. Binnen weniger Stunden kam eine massive Resonanz zusammen. Keine 20 Stunden später schloss die Initiatorin die Sammlung, während die Kampagne insgesamt 21.509 Euro von 821 Spendern erreichte. Die Initiatorin schien die Welle der Unterstützung nicht erwartet zu haben, und für sie war die Spendenaktion von Anfang an eine Herzensangelegenheit.

Mit so einer großen Resonanz hatte Maxwell Richter nicht gerechnet. Er ließ die Aktion deshalb bereits stoppen, wie er gegenüber „t-online“ verriet, und erklärte dazu: „Mehr brauchen wir nicht. Es soll nicht obszön werden, denn wir beabsichtigen nicht, uns mit dem Geld eine schöne Zeit zu machen.“ In einer weiteren Variante seiner Äußerung gegenüber „t-onlinehieß es ebenfalls: „Mehr brauchen wir nicht. Wir wollen nicht, dass es obszön wird, weil wir mit dem Geld keinen Spaß haben wollen.
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Die Aktion war zwar nicht die eigene Idee von Maxwell Richter, doch hilft das Geld, das in wenigen Stunden zusammengekommen ist, dem Sohn des Schauspielers Ralf Richter dabei, die Beerdigung seines Vaters zu bezahlen. Darum zeigt er sich dankbar für die Idee von Muriel Tacke, der engen Freundin der Familie. Die Spendenkampagne sollte es der Familie ermöglichen, „Ralf einen würdevollen Abschied zu bereiten und ihnen zumindest die finanzielle Sorge in dieser schweren Zeit abzunehmen, wie es im Text auf der GoFundMe-Seite als Erklärung hieß. Nach Angaben der Initiatoren wurde die Kampagne infolge der großen Resonanz und des schnellen Erreichens der Zielsumme vorzeitig beendet.