Prinzessin Beatrice hat öffentlich gemacht, dass ihre im Januar 2025 geborene Tochter Athena Elizabeth Rose eine Frühgeburt war. In einem Essay für die britische Vogue schildert die 36-jährige Prinzessin Beatrice ihre Sorgen. Sie übernimmt zudem die Schirmherrschaft der Borne Foundation, um betroffene Familien zu unterstützen.
Athena Elizabeth Rose: Die Hintergründe der Frühgeburt
Januar 2025 zum zweiten Mal Eltern einer Tochter. Was bei der offiziellen Bekanntgabe durch das britische Königshaus zunächst verborgen blieb: Das Mädchen kam mehrere Wochen zu früh zur Welt. In einem emotionalen Beitrag für die britische Vogue machte die 36-jährige Prinzessin Beatrice diese Details öffentlich und sprach über die unvorhersehbare Situation kurz vor der Entbindung.
Schon bei einer Routineuntersuchung in der letzten Phase der Schwangerschaft erfuhren die Eltern, dass sie sich auf eine mögliche Frühgeburt einstellen mussten. In der Folge wurde das ungeborene Kind engmaschig überwacht. Die medizinische Betreuung erfolgte durch das Team des Chelsea und Westminster Spitals in London.
«Nichts bereitet einen wirklich auf den Moment vor, in dem man feststellt, dass das Baby zu früh auf die Welt kommen wird. Man hat so wenig Kontrolle.»
Prinzessin Beatrice, im Essay für die britische Vogue
In ihrem Essay offenbart Prinzessin Beatrice ihre Ängste kurz vor der Geburt von ihrer Tochter Athena: «Wird es gesund zur Welt kommen? Wird es Komplikationen geben? Wie wird man den Rest des Familienlebens unter einen Hut bringen, während man versucht, ein winziges Menschenkind sicher und gesund zu halten?»
Rekordverdächtige Statur und Einordnung in die Thronfolge
Bei ihrer Geburt wog das Kind knapp zwei Kilogramm. Bei der Bekanntgabe der Geburt hieß es, das Baby bringe 4 Pfund 5 Unzen (also knapp zwei Kilogramm) auf die Waage. Berichten zufolge, wie jenen der Daily Mail, macht ihre winzige Statur die kleine Athena offiziell zum kleinsten königlichen Neugeborenen, das in die britische Königsfamilie hineingeboren wurde. Durch ihre Geburt landete das Mädchen auf Platz elf der britischen Thronfolge und verdrängte damit ihre Tante Prinzessin Eugenie auf den zwölften Rang.

Später gewährt die Prinzessin in ihrem Essay einen Einblick in ihre Gefühlswelt als besorgte Mutter: «Athena war so winzig, dass es mehr als ein paar Wochen dauerte, bis die Tränen der Erleichterung getrocknet waren und sich das Leben mit unserem gesunden Baby real anfühlte.»
Die Familie hat bereits eine weitere Tochter namens Sienna, die im September 2021 zur Welt kam. Damals hieß es in einer Mitteilung zum zwölften Urenkelkind von Königin Elizabeth II. mit den Namen Sienna Elizabeth Mapelli Mozzi: «Uns geht es allen gut, und Wolfie ist der bestmögliche grosse Bruder für Sienna», zitierte das Königshaus in einem Tweet Beatrice und ihren Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi. Der Name Wolfie steht für Christopher Woolfe, den Sohn von Edoardo Mapelli Mozzi aus einer früheren Beziehung.
Neue Schirmherrschaft für die Borne Foundation
Wenige Wochen nach der Geburt absolvierten Prinzessin Beatrice und ihr Ehemann ihren ersten offiziellen gemeinsamen Termin bei der Spendengala der Wohltätigkeitsorganisation "Borne", die sich der Erforschung von Frühgeburten widmet. Bei dieser Gelegenheit wurde bekannt, dass die Prinzessin die offizielle Schirmherrschaft der Organisation übernimmt.
Als Schirmherrin der britischen Borne Foundation zur Erforschung von Frühgeburten will Prinzessin Beatrice künftig alles in ihrer Macht Stehende tun, «um den Familien, deren Babys zu früh kommen könnten, zu versichern, dass sie nicht allein sind». Am Ende weist Prinzessin Beatrice darauf hin, dass «in vielerlei Hinsicht … die Gesundheit von Frauen lange Zeit nicht auf der Tagesordnung» gestanden habe. Umso mehr hofft die 36-Jährige, «dass meine beiden Töchter, wenn sie erwachsen sind, nicht mit diesen Herausforderungen konfrontiert sein werden, wenn mehr in die medizinische Forschung investiert wird».