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Pentagon-Bericht: Iran-Angriffe beschädigen US-Basen und Waffenbestände

Ein aktueller Bericht des Pentagon-Inspektors General offenbart schwere Schäden an US-Militärbasen im Nahen Osten und Engpässe bei hochentwickelten Waffen infolge des Iran-Krieges.

Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran hat zu strategischen Bestandsengpässen bei modernsten Waffen sowie zu industriellen Engpässen in der Nachschubkette geführt. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Bericht des Pentagon-Inspektors General hervor, der das erste umfassende offizielle Audit der militärischen und finanziellen Folgen des Krieges darstellt. Experten schätzen, dass es etwa drei Jahre dauern wird, bis Rüstungsunternehmen fortgeschrittene Raketen und Abwehrsysteme wieder auf das Vorkriegsniveau aufstocken können.

Zerstörte Gebäude auf US-Stützpunkten im Nahen Osten

Iranische Luft- und Raketenangriffe haben nach Angaben der Aufseher Hunderte von Gebäuden und Strukturen auf US-Militärbasen in Kuwait, Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, im Irak, im Oman und in Jordanien beschädigt oder zerstört. Besonders hart traf es den US-Marinestützpunkt in Bahrain, der als logistischer Knotenpunkt der Navy in der Region dient und gezielt ins Visier genommen wurde.

Das US-Zentralkommando CENTCOM musste infolgedessen auf weiter entfernte Nachschubwege ausweichen, darunter die britisch-amerikanische Insel Diego Garcia im Indischen Ozean. Dies führte zu verlängerten Logistikzyklen von 14 bis 18 Tagen. Der amtierende Marineminister Hung Cao erklärte dazu in einem Interview, der Stützpunkt in Bahrain sei massiv getroffen worden, und kündigte an, eine Untersuchungskommission prüfe den Reparaturbedarf, um die Präsenz der US-Streitkräfte in der Region aufrechtzuerhalten.

Verluste bei Flugzeugen und finanzielle Schäden an Diplomaten-Standorten

Neben den Infrastrukturschäden an den Stützpunkten beklagt das US-Militär den Verlust Dutzender Luftfahrzeuge. Darunter befinden sich bis zu 30 MQ-9 Reaper Drohnen im Stückpreis von rund 30 Millionen Dollar, vier F-15E Jagdflugzeuge, ein Tarnkappenjet vom Typ F-35 sowie mehrere Tankflugzeuge des Typs KC-135. Fünf dieser Tankmaschinen wurden am Boden in Saudi-Arabien getroffen. Ein weiteres Tankflugzeug stürzte nach einer Kollision im Irak ab, wobei sechs Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Insgesamt verzeichnet das Militär 18 getötete Soldaten im Rahmen des Konflikts, während die Zahl der verwundeten US-Servicekräfte bei über 750 liegt.

Pentagon-Bericht: Iran-Angriffe beschädigen US-Basen und Waffenbestände
Photo: theepochtimes.com

Die physischen Schäden an diplomatischen Einrichtungen im Irak, in Kuwait, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten belaufen sich laut dem Bericht auf schätzungsweise 184 Millionen Dollar. Davon entfielen allein auf militärische und diplomatische Anlagen im Irak erhebliche Kosten. Das Außenministerium meldete zudem zusätzliche Ausgaben in Höhe von 113 Millionen Dollar für Krisenreaktionen, darunter Evakuierungsmaßnahmen. Im Zuge der Operationen wurden rund 9.000 US-Bürger aus Ländern des Nahen Ostens und Europas ausgeflogen.

Zwist über Rüstungsreserven und steigende Gesamtkosten

Trotz der offiziellen Berichte über Materialengpässe widerspricht die US-Führung vehement der Darstellung, dass die Streitkräfte über zu wenig Munition verfügen. Kriegsminister Pete Hegseth erklärte im August gegenüber Reportern, das Militär habe ausreichend Vorräte gehabt, und er fügte hinzu, dass sie auch jetzt über reichlich Vorräte verfügten, als sie diese benötigt hätten. US-Präsident Donald Trump betonte ebenfalls, die Vereinigten Staaten produzierten gegenwärtig mehr exquisite und Elite-Waffen als jemals zuvor in ihrer Geschichte und verfügten über virtually unlimited amounts an hochmodernen Waffensystemen wie Patriot-Abfangjägern und Tomahawk-Marschflugkörpern.

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Das CBO schätzt, dass die Kosten für den Ersatz der bis zum 1. August 2026 verbrauchten Munition erheblich sind: Milliarden für Marschflugkörper für Landangriffe, Milliarden für Raketenabwehr-Abfangjäger und Millionen für andere Munitionstypen. Haushaltsbüro des US-Kongresses, über The Epoch Times und Chron

Während das Verteidigungsministerium die Gesamtausgaben zuletzt auf 37,5 Milliarden Dollar bezifferte, läuft die Untersuchung über die genauen Endkosten der Instandsetzung an den betroffenen Übersee-Installationen weiter.

CNN Investigates: How Iran strikes have damaged US military sites

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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