Am 14. September 2026 versammelten sich die Größten des Fernsehens im Peacock Theater in Los Angeles zur 78. Verleihung der Primetime Emmy Awards. Die von Mariska Hargitay moderierte Gala brachte triumphierende Siege für Rhea Seehorn in der Kategorie beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie sowie historische Erfolge für Jean Smart.
Ein glanzvoller Abend im Peacock Theater und eine Premiere für die Moderation
Die Verleihung der 78. Emmy Awards am Montag, dem 14. September 2026, begann im Zentrum von Los Angeles mit einer opulenten Inszenierung. Das renommierte Peacock Theater bot die Bühne für die Spitzenleistungen der Fernsehbranche aus dem Zeitraum von Juni 2025 bis Mai 2026. Mariska Hargitay übernahm in diesem Jahr die Moderation und schrieb damit Geschichte, als sie auf der Bühne anmerkte, dass sie die erste weibliche Moderatorin der Sendung seit 15 Jahren war.
Im Eingangsbereich herrschte vor Beginn des dreistündigen Programms reges Treiben, während im Publikum auch kulinarische Angebote wie Cocktails und Snacks zu astronomischen Preisen bereitstanden.
Jean Smarts historischer Erfolg und die Nominierungsdominanz von The Pitt
Im Vorfeld der Gala führte die HBO-Max-Krankenhausserie The Pitt
das Teilnehmerfeld mit insgesamt 25 Nominierungen an, gefolgt von der Comedy-Produktion Hacks
, die 24 Nods verbuchen konnte. Für Hacks
-Hauptdarstellerin Jean Smart erwies sich der Abend als denkwürdiger Meilenstein: Sie gewann den Emmy als beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie und stellte damit eine Bestmarke auf.
Jean Smart holte ihre fünfte Auszeichnung in Folge für ihre Rolle in der fünften und finalen Staffel der Serie. Mit dieser Trophäe hält sie nun insgesamt acht Emmys, womit sie den Allzeit-Rekord für Darsteller mit Cloris Leachman und Julia Louis-Dreyfus teilt. Gleichzeitig avancierte Smart zur ersten Frau, die für jede einzelne Staffel der Laufzeit einer Serie als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde.
What a ride this has been.
Jean Smart, Hacks-Hauptdarstellerin
Die Gewinner in den großen Dramakategorien
In den dramatischen Königskategorien setzte die Science-Fiction-Serie Pluribus
ein starkes Ausrufezeichen bei ihrer Premiere im Rahmen der Primetime Emmys. Rhea Seehorn holte sich den Preis als beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie für ihre Arbeit an der Produktion.
Bei den männlichen Kollegen in der Königsdisziplin des Dramas triumphierte Noah Wyle für seine Leistung in der Serie The Pitt. In den Nebenkategorien des Dramas überzeugten weitere bekannte Gesichter der Fernsehlandschaft.
| Kategorie | Gewinnerin oder Gewinner | Serie / Produktion |
|---|---|---|
| Beste Hauptdarstellerin (Drama) | Rhea Seehorn | Pluribus |
| Bester Hauptdarsteller (Drama) | Noah Wyle | The Pitt |
| Beste Nebendarstellerin (Drama) | Allison Janney | The Diplomat |
| Bester Nebendarsteller (Drama) | Tom Pelphrey | Task |
Comedy-Erfolge und denkwürdige Auftritte auf dem roten Teppich
Neben den Triumphen von Jean Smart gab es in den Comedy-Sparten zahlreiche weitere Entscheidungen. Kate O’Flynn setzte sich als beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie für ihre Mitwirkung an Widow’s Bay
durch. Stephen Root gewann in der entsprechenden männlichen Nebenkategorie ebenfalls für Widow’s Bay
.

Für Aufsehen auf dem roten Teppich sorgte unter anderem Megan Stalter, die als beste Nebendarstellerin für Hacks
nominiert war. Sie erschien im Kostüm einer Emmy-Statuette, komplett mit goldenem Make-up und Flügeln. In den Bereichen der Miniserien und Anthologien stach unter anderem Matthew Rhys hervor, der für The Beast in Me
als bester Hauptdarsteller in einer Limited oder Anthology Series ausgezeichnet wurde.