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Sport

Ferrari in Monza: Motoren-Rückstand trotz starkem Training

Ferrari setzt beim Großen Preis von Italien in Monza auf eine neue Ausbaustufe der Powerunit, bleibt im Renntempo auf den Geraden jedoch hinter der Konkurrenz zurück. Während Charles Leclerc und Lewis Hamilton im Training an der Spitze glänzen, dämpft Teamchef Frédéric Vasseur allzu große Hoffnungen auf schnelle Leistungssprünge beim Motor.

Der Heimauftakt in Monza sorgte am ersten Trainingswochenende für gemischte Gefühle im Lager der Scuderia. Im ersten Freien Training sicherte sich Charles Leclerc in 1:23,008 Minuten die Bestzeit auf dem Highspeed-Kurs, knapp vor Teamkollegen Lewis Hamilton mit einem Rückstand von nur 0,173 Sekunden auf den Führenden. Die Tifosi bejubelten die Doppelführung zu Beginn des Wochenendes, das für Ferrari im Zeichen einer Speziallackierung zu Ehren von Michael Schumacher steht.

Technische Hürden bei Ferrari: Warum der Motor-Rückstand bleibt

Hinter der starken Performance auf eine schnelle Runde verbirgt sich jedoch eine anhaltende technologische Herausforderung. Ferrari brachte nach Berichten aus dem Fahrerlager eine neue Ausbaustufe der Powerunit sowie modifizierte Elemente an Unterboden, hinteren Bremsbelüftungen und am Auspuff-Endrohr an den Start. Dennoch zeigte sich das Auto auf den Geraden im Vergleich zur Konkurrenz zu langsam.

„Dieser Prozess beim Motor dauert ewig. Es ist nicht wie beim Chassis. Da kann man von einem Tag auf den anderen ein Upgrade vornehmen.“

„Der Prozess dauert extrem lange, da die Vorlaufzeiten für die Teile lang sind und die Kostenobergrenze nicht leicht einzuhalten ist.“

Das Kräfteverhältnis in Monza: Mercedes, Red Bull und Honda im Blick

Hinter dem Ferrari-Duo positionierte sich George Russell im Mercedes als Dritter mit 0,304 Sekunden Rückstand, gefolgt von Liam Lawson im Red Bull und Kimi Antonelli im zweiten Mercedes auf Rang fünf nach den Trainingszeiten. Antonelli bestreitet sein Heimspiel unter erschwerten Bedingungen, da ein taktischer Motorwechsel eine Startstrafversetzung um zehn Plätze nach sich zieht; Mercedes richtete das Programm daher konsequent auf das Rennen aus.

Auch bei der Motorenkonkurrenz von Honda bleibt die Situation angespannt. Shintaro Orihara erklärte, dass der Hersteller für das laufende Jahr kein größeres Update mehr plane und ein weiterer großer Entwicklungsschritt erst für den Saisonstart 2027 zu erwarten sei.

Zwischenfälle im Training und der Blick auf Madrid

Das Training brachte zudem Rückschläge für andere Teams. Colton Herta, der den Cadillac von Sergio Pérez übernahm, musste seinen Wagen nach nur fünf Runden abstellen; das Team vermutet einen Hydraulikdefekt, nachdem Herta zuvor bereits im Formel-2-Training verunglückt war.

Formel 1 Charles Leclerc Ferrari Monza 2026
Photo: f1-insider.com

Unterdessen mahnt Mercedes-Ingenieur Andrew Shovlin zur Vorsicht hinsichtlich der kommenden Station. Er betonte, dass die Performance in Monza eine Ausnahme darstelle und das Team in der folgenden Woche in Madrid auf einen deutlich härteren Wettbewerb treffe.

FERRARI baut den neuen VERRÜCKTEN MOTOR ein und ENTFERNT das FTM: In MONZA ist der SIEG möglich!
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Felix Neumann

Über den Autor

Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.

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