Die Vereinten Nationen warnen vor einem extrem starken El-Niño-Phänomen, das weltweit schwere Wetterextreme auslösen könnte.
Weltorganisation für Meteorologie prognostiziert El Niño
Die Welt hat nach Warnung von UN-Generalsekretär António Guterres eine danger zone of extreme weather betreten, während die Auswirkungen des natürlichen Klimaphänomens global spürbar werden. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat neue Daten veröffentlicht, die zeigen, dass das aktuelle Ereignis das stärkste seit mehr als 70 Jahren werden könnte. Forecasts indicate an ‚exceptionally huge likelihood of nearly 100 per cent‘ that El Niño will wreak havoc until February – the first time such an unequivocal update has been issued.
El Niño ist ein natürliches Klimaphänomen im Pazifischen Ozean, das durch veränderte Windmuster entsteht. Üblicherweise treiben starke Passatwinde warmes Wasser in Richtung Australien. In der aktuellen Phase haben sich diese Winde jedoch abgeschwächt oder umgekehrt, wodurch der kühle Auftrieb aus der Tiefsee verhindert wird und sich warmes Wasser an der Oberfläche vor der westlichen Küste Südamerikas sammelt.
Zentrale und östliche tropische Schlüsselregion des Pazifiks
In den vergangenen Monaten hat sich diese Entwicklung drastisch beschleunigt. In der zentralen und östlichen tropischen Schlüsselregion des Pazifiks liegen die Oberflächentemperaturen in den letzten Wochen deutlich über 2 °C über dem Durchschnitt, wie die WMO mitteillt. Unter der Oberfläche messen Forscher sogar noch extremere Werte, wobei einige Unterwasserbereiche bis zu 8 °C über dem Normalwert liegen. El Niño is being supersized before our eyes,
António Guterres, UN-Generalsekretär, sagte. The science leaves no room for doubt: the planet is in uncharted waters, and those waters are heating up.
Monatliche Meeresoberflächentemperaturen könnten laut Prognosen fast 4 °C über dem Durchschnitt liegen. Dies würde das Phänomen zum stärksten El Niño seit mindestens 1950 machen, möglicherweise mit einem großen Vorsprung. Die Folgen von El Niño greifen weltweit in Form von Dürren, heftigen Taifunen und Überschwemmungen ein. Während einige Regionen austrocknen, drohen andernorts verheerende Wassermassen. The BBC spoke with governments and scientists about the measures being taken globally to reduce the risk of deaths, displacement and environmental damage. Early warning systems have been strengthened and deployment of pre-emptive medical assistance, but the strength of this particular event has raised serious concerns particularly for vulnerable groups. Die WMO unternimmt nach eigenen Angaben eine major mobilisation
, um Wettervorhersagen so schnell wie möglich an gefährdete Gemeinschaften zu übermitteln. Die Stärke des aktuellen Zyklus bereitet Experten besondere Sorgen im Hinblick auf den Schutz gefährdeter Gruppen. El Niño has the potential to deliver a massive blow to communities and economies across the world,
WMO Secretary–General Celeste Saulo said. A separate study, published last week, found the El Niño events have been ramping up for decades. Scientists from the University of Michigan examined corals in the Galapagos Islands to estimate the strength of previous events, revealing that El Niños have become nearly 40 per cent stronger in the last 40 years than the previous 1,000. We don't see a time in the past where El Niños have been as strong as today,
said lead author Professor Julia Cole, adding: We show that the strength of El Niño changes in parallel with the warming of global temperature.
Met Office prognostiziert Sturmrisiko in Großbritannien
Für Großbritannien bedeutet das Phänomen im späten Herbst und Winter ein erhöhtes Sturmbrisiko, da warme Ozeantemperaturen im Pazifik Wellen durch die Atmosphäre senden, die den Jetstream von seiner normalen Bahn ablenken. Will Lang, chief meteorologist at the Met Office, told the Daily Mail: ‚El Niño conditions increase the chance of storms in late autumn and early winter.‘ Professor Bill McGuire, Professor Emeritus of Geophysical Hazards, said: ‚Powerful El Niños typically bring mild, stormy Autumns and early Winters to the UK, followed by bitter cold, although this isn’t set in stone.‘

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