US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag in einem Interview mit Fox News gewarnt, dass Israel ohne seine Präsidentschaft „verschwundenwäre. Vor dem Hintergrund anhaltender militärischer und wirtschaftlicher Konflikte mit dem Iran betonte Trump, dass Teheran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen dürfe.
Warnung vor atomarer Bedrohung und Verweis auf die US-Kampagne
In einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit Trey Gowdy auf Fox News äußerte sich US-Präsident Donald Trump zur aktuellen Sicherheitslage im Nahen Osten und zum Konflikt mit dem Iran. Er bekräftigte, dass Teheran niemals eine Nuklearwaffe erhalten dürfe.
Wenn sie eine Atomwaffe hätten, wäre Israel weg. Wenn ich nicht Präsident wäre, wäre Israel weg und es gäbe wahrscheinlich keinen Nahen Osten. Donald Trump, US-Präsident
Trump verteidigte die laufenden militärischen und wirtschaftlichen Maßnahmen der Vereinigten Staaten gegen den Iran. Laut seinen Aussagen zeige die US-Kampagne massive Wirkung. Insbesondere die Blockade und harte finanzielle Sanktionen hätten die iranische Führung stark getroffen. Die Blockade ist unglaublich gewesen, so Trump gegenüber Fox News, während er gleichzeitig betonte, dass die iranische Marine, Luftwaffe sowie wesentliche Teile der Luftabwehr und Führung bereits ausgeschaltet worden seien.
Verlust regionaler Bündnisse und Angriffe auf Golfstaaten
Ein zentrales Argument des US-Präsidenten stützt sich auf die veränderte Haltung regionaler Akteure seit Beginn der bewaffneten Auseinandersetzungen. Staaten, die über Jahre hinweg neutral geblieben seien und sich mit Teheran arrangiert hätten, seien nach Ausbruch der Kämpfe sofort ins Visier iranischer Angriffe geraten. Laut den berichteten Quellen zielten Attacken auf Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Kuwait ab.

Trump wertete diesen Umstand als Beleg dafür, dass der Iran jegliche regionale Unterstützung verspielt habe. Hätte Teheran über atomare Kapazitäten verfügt, wären diese Waffen nach Einschätzung des US-Präsidenten sofort eingesetzt worden, was den Nahen Osten und letztlich auch andere Regionen existenziell bedroht hätte.
Eskalation an der Straße von Hormus und anhaltende Kampfhandlungen
Die Aussagen wurden am selben Tag ausgestrahlt, an dem US-Streitkräfte neue Militärschläge gegen iranische Ziele auf Larak Island ausführten. Berichten zufolge wurden dabei zwei Personen getötet und zwei weitere verletzt. Die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) kündigte umgehend Vergeltung an und feuerte später Raketen auf US-Militärbasen in Jordanien ab, die jedoch weitgehend abgefangen wurden.

Parallel dazu bleibt die Lage an der strategisch wichtigen Straße von Hormus angespannt. Während die US-Marine laut Erklärungen der vergangenen Woche Seeminen aus internationalen Gewässern entfernt hat, teilte der iranische Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi mit, dass sich Teheran weiterhin im Kriegszustand befinde. Eine Wiedereröffnung der Meeresstraße sei demnach erst nach einer Beendigung des Konflikts auf allen Fronten, der Aufhebung der Blockade und einer Lösung der Situation im Jemen möglich.
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