Die Green Bay Packers haben ihren Kader zum NFL-Stichtag am 30. August 2026 auf 53 Spieler reduziert. General Manager Brian Gutekunst musste innerhalb von weniger als 48 Stunden nach dem letzten Preseason-Spiel zahlreiche Entlassungen vornehmen, während prominente Leistungsträger wie Micah Parsons die Saison auf der PUP-Liste beginnen.
Der Stichtag für die Kaderverkleinerung von 90 auf 53 Spieler im Jahr 2026 brachte für die NFL-Franchises einen ungewohnt engen Zeitplan. Da die Liga in der ersten Woche ein reguläres Spiel in Australia austrägt, zog sie die Deadline auf Sonntag, den 30. August 2026, um 18:00 Uhr Eastern Time (5:00 Uhr Central Time) vor. Normalerweise erhalten die Front Offices nach der abschließenden Preseason-Woche bis zum darauffolgenden Dienstag Zeit für diese Entscheidungen.
Green-Bay-General-Manager Brian Gutekunst erklärte auf einer Pressekonferenz, dass er von dieser zeitlichen Verlegung zwar kein Fan sei, die Verantwortlichen der 31 Teams den Schritt jedoch hinnehmen mussten laut der Berichterstattung über den Stichtag. Für die Packers bedeutete dies, dass ihnen nach dem Ende ihres letzten Preseason-Spiels gegen die Arizona Cardinals am späten Freitagabend weniger als 48 Stunden blieben, um den Kader drastisch zu verschmälern.
Kaderentscheidungen und schwere Entlassungen in Green Bay
Um das erlaubte Limit zu erreichen, trennte sich das Franchise von zahlreichen Spielern. Die vollständige Übersicht der Transaktionen zeigt, dass insgesamt 32 Spieler entlassenen wurden, darunter 16 in der Offense und 13 in der Defense. Zu den Spielern, die den Sprung in den initialen Kader nicht schafften, zählen unter anderem die Running Backs Damien Martinez, Jaden Nixon und Pierre Strong sowie die Wide Receiver Chris Hilton, Kisean Johnson, Isaiah Neyor, Kaden Prather und Will Sheppard.

In der Defensive Line und im Linebacker-Bereich mussten Akteure wie die Defensive Tackles Jaden Crumedy und Nazir Stackhouse sowie die Edge Rusher Nyjalik Kelly, Arron Mosby und Arden Walker das Team verlassen. Auch im Defensive-Backfield gab es Entlassungen, darunter Shemar Bartholomew, Domani Jackson, MJ Devonshire und Jaylin Simpson. Hinzu kamen drei Spieler mit dem Status Waived/Injured sowie zwei Akteure auf der Injured Reserve, die für eine Rückkehr eingeplant sind: Edge Rusher Collin Oliver und Wide Receiver Savion Williams.
Micah Parsons und weitere Sorgenkinder auf der PUP-Liste
Auf der Liste der Spieler mit physischen Einschränkungen (PUP) gibt es prominente Namen. Die Packers schickten Edge Rusher Micah Parsons, Tight End Luke Musgrave und Defensive Tackle Jordon Riley auf die Reserve/PUP-Liste wie lokale Analysen bestätigen. Spieler auf dieser Liste verpassen mindestens die ersten vier Partien der regulären Saison, belasten jedoch den 53-Mann-Kader nicht.
Für Micah Parsons, der seine Rückkehr für das richtungsweisende Duell gegen sein ehemaliges Team, die Dallas Cowboys, in der sechsten Woche anpeilt, läuft auch der Wettstreit bei den Buchmachern verhalten. Bei FanDuel wird er mit einer Quote von +3500 auf dem zehnten Platz für den Titel als Comeback Player of the Year geführt. Teamkollege Tucker Kraft liegt mit einer Quote von +2700 auf dem siebten Rang, während Quarterbacks wie Patrick Mahomes, Kyler Murray und Jayden Daniels das Feld anführen.
Running Back Josh Jacobs wurde unterdessen auf die Commissioner-exempt list
gesetzt und zählt zum Saisonstart ebenfalls nicht zum aktiven Kreis.
Kyle McCord wechselt zu den Miami Dolphins
Eine der bemerkenswerten Personalien betrifft die Quarterback-Position. Die Packers gaben Kyle McCord per Tausch an die Miami Dolphins ab und erhielten im Gegenzug einen Sechstrunden-Draftpick für das Jahr 2028 berichten Sportmedien über den Deal. McCord hatte im Preseason-Finale gegen Arizona am Freitagabend noch stark aufgespielt, vier Touchdown-Pässe geworfen und eine Aufholjagd zum 42:38-Sieg angeführt.

Da Green Bay jedoch im Mai Routinier Tyrod Taylor als verlässlichen Ersatzmann für Starting Quarterback Jordan Love unter Vertrag genommen hatte, bestand kein Bedarf, drei Spielmacher im aktiven Kader zu halten. In Miami trifft McCord auf bekannte Gesichter: Ex-Packers-Manager Jon-Eric Sullivan agiert dort als General Manager, Jeff Hafley als Cheftrainer. McCord soll nun als Backup für Malik Willis dienen, der im März einen Dreijahresvertrag über 67,5 Millionen US-Dollar in Miami unterschrieben hatte, nachdem er zuvor zwei Jahre lang hinter Jordan Love in Green Bay agiert hatte.
Veränderungen im Tight-End-Bereich und die Offensive Line
Aufgrund von Verletzungen im Team reagierte das Management mit Neuzugängen. Neben der Verpflichtung des Routiniers Jonnu Smith sicherten sich die Packers Mark Redman von den Los Angeles Rams und gaben im Gegenzug einen Siebtrunden-Pick für 2028 ab. Redman, der von Experten für seine physische Blockarbeit geschätzt wird, bringt robuste Maße mit in die Offense.
Auch in der Offensive Line formiert sich eine feste Struktur. Zusammen mit Anthony Belton und Jager Burton setzt Green Bay damit auf eine zehnköpfige Rotation in der Line.
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