Red Bull Salzburg besiegte die Wiener Austria am Sonntagabend in der Red Bull Arena mit 4:1 und rückte in der Fußball-Bundesliga bis auf zwei Punkte an das Spitzenduo heran, während die Wiener nach der Partie vor knapp 11.000 Zuschauern vorerst auf den letzten Tabellenplatz abrutschten.
Zum Abschluss der fünften Runde der Fußball-Bundesliga zeigte der FC Red Bull Salzburg am Sonntagabend eine dominante Leistung und schickte die Gäste aus Wien mit einer klaren Niederlage nach Hause. Vor knapp 11.000 Fans in der Red Bull Arena feierten die Gastgeber einen verdienten 4:1-Erfolg, der im Wesentlichen bereits in einer überzeugenden ersten Hälfte geformt wurde. Durch diesen dritten Saisonsieg rückt der Vorjahres-Krösus bis auf zwei Zähler an das bisher makellose Spitzenduo aus Rapid und LASK heran. Für die Austria hingegen bedeutet das Resultat den Absturz an das Tabellenende, wo nun nur drei Punkte zu Buche stehen.
Frühe Weichenstellung und kuriose Treffer vor der Pause
Dabei begann die Begegnung durchaus mit einem offensiven Lebenszeichen der Gäste. Julian Hettwer setzte den Ball nach einer präzisen Hereingabe bereits in der vierten Minute mit dem Oberschenkel an die Stange. Auch auf der Salzburger Seite rettete zunächst das Aluminium, als Kapitän Nikolas Veratschnig aus der zweiten Reihe nur die Querlatte traf. Kurz darauf nahm das Salzburger Offensivspiel jedoch Fahrt auf und profitierte von tatkräftiger Mithilfe der Gäste.

Yorbe Vertessen schlug in der 13. Minute eine Flanke von der linken Seite, die Kang-hee Lee unbedrängt ins eigene Tor lenkte. Nach einer Maßflanke von Veratschnig schraubte sich der ehemalige Austrianer Haris Tabakovic per Kopf zum 2:0 in die Höhe und erzielte damit sein erstes Bundesliga-Tor im Dress der Salzburger. Der Jubel des Stürmers fiel aufgrund seiner Wiener Vergangenheit verhalten aus.
Der Jubel des Ex-Veilchens fiel aufgrund der Austria-Vergangenheit verhalten aus.
Den Schlusspunkt unter eine einseitige erste Halbzeit setzte in der 31. Minute Bartosz Mazurek. Nach einer Querablage von Abubakr Barry, einem weiteren Akteur mit violetter Vergangenheit, schlenzte Mazurek das Spielgerät sehenswert aus 16 Metern in das rechte obere Eck. Mit einer komfortablen 3:0-Führung im Rücken ging das Team von Trainer Danny Röhl in die Kabinen.
Trainerwechsel bei der Austria und schnelles Ende aller Hoffnungen
Austria-Coach Stephan Helm reagierte auf den desolaten ersten Durchgang und brachte zur Pause Manfred Fischer und Florian Wustinger in die Partie. Der Schachzug schien sich unmittelbar auszuzahlen. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn bediente Wustinger den neuen Kapitän Fischer, der den Ball flach in die kurze Ecke zum 1:3 verkürzte. Für Fischer war es zugleich ein persönliches Jubiläum, bestritt er in dieser Begegnung doch sein 250. Spiel in der Bundesliga.

Das kurze violette Aufbäumen wurde jedoch postwendend erstickt. Yorbe Vertessen entzog sich in der 55. Minute geschickt der Aufmerksamkeit zweier Gegenspieler und nickte eine präzise Flanke des eingewechselten Aboubacar Camara mühelos zum 4:1-Endstand ein. In der Schlussphase vergaben die Hausherren durch Camara und den ebenfalls eingewechselten Tohumcu noch weitere Chancen auf ein höheres Resultat, während die Austria durch Offensivaktionen von Kelvin Boateng keine Resultatsverbesserung mehr herbeiführen konnte.
Der Blick auf die kommenden Nachtragsspiele am Mittwoch
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt beiden Vereinen nicht, da bereits am kommenden Mittwoch die nächsten Aufgaben in der Liga anstehen. Die Wiener Austria empfängt zu Hause die WSG Tirol und hat dabei die Chance, die Rote Laterne direkt wieder abzugeben.
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