Morgan Stanley stuft SpaceX nach Plänen für ein Raumfahrtzentrum in Louisiana als attraktiv bewertet ein. Analyst Adam Jonas hebt das massive Ausbaupotenzial durch insgesamt 15 Startrampen hervor, das weit über den bisherigen Prognosen liegt und das Kursziel bei 300 US-Dollar belässt.
Die Pläne von SpaceX zum Bau eines 100 Milliarden US-Dollar teuren Raumfahrtzentrums in Louisiana spiegeln nach Einschätzung von Morgan Stanley eine deutlich größere Ambition wider, als Investoren bislang annehmen. Wie der Morgan Stanley-Analyst Adam Jonas in einer Note an Kunden schrieb, unterschätzt der Markt den wahren Umfang des Starship-Programms.
Expansion in Vermilion Parish und neue Startrampen
Das Raumfahrtunternehmen baut seine Starbase-Einrichtung in Vermilion Parish im US-Bundesstaat Louisiana aus. Die Anlage soll laut Angaben von SpaceX Tausende Starts jährlich unterstützen. Analyst Adam Jonas führt aus, dass die Errichtung der neuen Startrampen bedeutet, dass die Aktie derzeit keine weitaus aggressiveren Start-Frequenzen einpreist, die über seine Prognosen für das Jahr 2040 hinausgehen.
Demnach plant SpaceX den Bau von insgesamt 15 Startrampen. Bislang verfügt das Unternehmen über drei Startrampen und plant drei weitere, die bis Ende 2027 vollständig betriebsbereit sein sollen.
Adam Jonas, Morgan Stanley-Analyst, führte aus, dass in den Startprognosen konservativ angenommen werde, dass jede Rampe nur zwei Starts pro Tag absolvieren könne, was bedeute, dass die Prognose für das Jahr 2040 von rund 5.800 Starship-Starts jährlich lediglich acht Rampen erfordere, und betonte, dass keine vollständig betriebsbereite Starbase in Louisiana erforderlich sei, um selbst die Prognosen für 2040 zu erreichen, bei denen SpaceX einen Umsatz von 3,5 Billionen US-Dollar verzeichne.
Bewertung und Kursentwicklung nach dem Börsengang
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Nach seinem Börsengang stand das Unternehmen als Billionen-Unternehmen auf dem Parkett, geriet jedoch zeitweise unter Druck, da frühere Investoren ausstiegen. Börsengänge weisen laut der Marktbeobachtung von Morgan Stanley typischerweise eine schwache Bilanz zwölf Monate nach dem Handelsstart auf. Die SpaceX-Aktie notierte zuletzt bei rund 136 US-Dollar, nachdem sie kurz nach dem IPO zeitweise Höchststände von mehr als 225 US-Dollar erreicht hatte. Im Mittagsgeschäft verzeichneten die Papiere zuletzt ein Minus von 1,2 Prozent.

Trotz dieser Kursdruckphasen bewertet Morgan Stanley das Unternehmen als attraktiv. Auf Basis der Prognosen für das Finanzjahr 2028 wird die Aktie zu dem Zehnfachen des Umsatzes bei einem prognostizierten Wachstum von 70 Prozent sowie zum 25-Fachen des EBIT bei einem erwarteten Wachstum von 113 Prozent gehandelt.
Adam Jonas, Morgan Stanley-Analyst, erklärte, man gehe davon aus, dass Investoren das Ausmaß dessen, was SpaceX mit Starship plane, nicht richtig einschätzten, und fügte hinzu, dass SPCX aus ihrer Sicht attraktiv bewertet sei und auf Basis der Prognosen für das Finanzjahr 2028 mit dem Zehnfachen des Umsatzes bei einem Wachstum von 70 Prozent sowie dem 25-Fachen des EBIT bei einem Wachstum von 113 Prozent gehandelt werde.
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