Apple hat mit Siri AI eine neue Sprachassistentin vorgestellt, die derzeit in einer iOS 27-Beta auf Englisch verfügbar ist. Während erste Tests wie jene von Joanna Stern grundlegende Überzeugungskraft bescheinigen, bleibt ein Start in der EU aufgrund regulatorischer Hürden vorerst offen.
Siri AI im ersten Praxistest und die Reaktionen von Experten
Vor wenigen Wochen hat Apple seine neue Sprachassistentin Siri AI vorgestellt. Zu Beginn ausschließlich auf Englisch und in der aktuellen iOS 27-Beta verfügbar, lassen erste Tests erkennen, wie leistungsfähig das System bereits ist. Die Journalistin Joanna Stern, ehemals für das Wall Street Journal tätig, unterzog die Software einem einwöchigen Test und dokumentierte ihre Eindrücke in einem elfminütigen YouTube-Video.
Der ursprüngliche Titel ihres Videos lautete Is Siri finally good?
, eine Frage, die Stern im Wesentlichen bejahte. Mittlerweile hat sie die Überschrift in The New Siri Knows a LOT Abut You
angepasst, was den Schwerpunkt auf die tiefe Personalisierung legt. Die getesteten Funktionen gehen dabei weit über das hinaus, was auf der Apple-Keynote präsentiert wurde. Dabei zeigen sich jedoch auch klare Grenzen des Systems, insbesondere im Hinblick auf ärztlichen oder emotionalen Support.
Verzögerungen und unklare Aussichten für EU-Nutzende
Trotz der vielversprechenden Ansätze gestaltet sich die Situation für Anwender in Europa schwierig. Die neue Sprachassistentin, auf die Apple nach Angaben des Unternehmens zwei Jahre warten ließ, ist in der Europäischen Union vorerst nicht erhältlich. Verantwortlich dafür macht Apple den Digital Markets Act (DMA). Neben der EU bleibt die KI-Funktion vorerst auch in anderen Weltregionen wie dem chinesischen Markt ausgespart, der sich ebenfalls hinten anstellen muss.
Wann und ob Siri AI den Weg in die EU findet, ist derzeit völlig offen. Beobachter gehen jedoch von einem ähnlichen Taktieren aus wie bei der Einführung von Apple Intelligence. Damals starteten die KI-Funktionen mit iOS 18.1 in den USA, ehe sie ein halbes Jahr später im April 2025 auch auf Deutsch verfügbar gemacht wurden. Gegenwärtig müssen sich Anwender in Europa gedulden, während die Entwicklung in den unterstützten Märkten voranschreitet.
Historischer Rückblick auf die Euregio zum Jubiläum
Juni 2011 auf Castel Thun im Trentino die Gründungsverträge der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino unterzeichneten. 15 Jahre später blickten die damaligen Landeshauptleute zum Auftakt der Euregio-Days 2026 beim European Forum Alpbach auf die bisherige Euregio-Geschichte zurück.
August fiel das Fazit der Gründungsväter weitgehend positiv aus. Die Euregio sei sichtbarer geworden, habe konkrete Angebote geschaffen, politische Erfolge in Rom, Wien und Brüssel erzielt und sei mit ihrer Reform nach rund zehn Jahren demokratischer geworden. Man kann immer besser werden.
Die Euregio ist heute nicht perfekt.
D.
Gespräch gesucht, Solidarität gelebt und Projekte ausgebaut
Sein Tiroler Amtskollege Platter fügte hinzu: Die Euregio hat vor und nach der Gründung bewegte Momente erlebt. Aber besonders in Krisenzeiten haben wir das Gespräch gesucht, Solidarität gelebt und Stärke bewiesen. So haben wir uns bei der Flüchtlingswelle 2016 oder in der Coronazeit gegenseitig geholfen und gegen nationale Bestrebungen öfters die Schließung der Brennergrenze verhindert.
Auf ein grundlegendes Zusammengehörigkeitsgefühl
verwies der ehemalige Trentiner Landeshauptmann Dellai: Unsere Identität beruht nicht nur auf der gemeinsamen Geschichte: Wir wollten immer nach vorne blicken und die europäische Integration nutzen, um unsere Herausforderungen im Herzen der Alpen gemeinsam zu bewältigen. Es ist Zeit für den Versuch, über den EVTZ hinaus eine echte europäische Region zu schaffen.

Bereits die Gründung sei kein Selbstläufer gewesen, gab Durnwalder zu bedenken, da Spannungen zwischen Italien und Österreich wegen der Südtirolfrage den Ausbau grenzüberschreitender Zusammenarbeit gebremst hatten. Dennoch wurden Möglichkeiten zur freiwilligen Zusammenarbeit gefunden, ganz nach dem Motto: Wo ein politischer Wille, da auch ein Weg. Unter österreichischer EU-Ratspräsidentschaft kam schließlich ein Durchbruch, als die EU im Jahr 2006 den Europäischen Verbund Territorialer Zusammenarbeit (EVTZ) einführte.
Als eigene Rechtspersönlichkeit kann ein solcher EVTZ über Grenzen hinweg verbindlich tätig werden. Im Andreas-Hofer-Gedenkjahr 2009 haben wir diese Chance ergriffen und der Dreierlandtag hat die Gründung beschlossen
, berichtete Platter. Das Ergebnis kann sich laut Dellai sehen lassen: Allein im ersten Jahrzehnt hat die Euregio mehr als 350 Projekte und Initiativen auf den Weg gebracht. Inzwischen organisiert, koordiniert, delegiert oder unterstützt sie rund 100 Projekte pro Jahr.
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