Bundesligist Werder Bremen hat beim FC Bayern München wegen einer Leihe des Offensivtalents Arijon Ibrahimović vorgefühlt. Bis Dienstagabend, 20 Uhr, ist für den Bundesligist noch Zeit, und der Verein arbeitet weiterhin intensiv daran, seinen Kader noch einmal aufzubessern. Der 20-jährige Nachwuchsnationalspieler steht zudem im Fokus von Atalanta Bergamo. Ein Wechsel an den Osterdeich ist laut Medienberichten jedoch an eine Voraussetzung im Bremer Offensivkader geknüpft. Im Fokus steht ein variabel einsetzbarer Defensivspieler, auch für die Offensive – wenn auch niedriger priorisiert – halten die Bremer ihre Augen offen.
Werder Bremen kontaktiert den FC Bayern wegen Arijon Ibrahimović
Kurz vor dem Ende des Transferfensters treibt der SV Werder Bremen seine Kaderplanung voran. Der Verein hat beim FC Bayern München wegen einer möglichen Verpflichtung von Arijon Ibrahimović Kontakt bezüglich eines Leihgeschäfts aufgenommen. Zuvor hatte unter anderem der TV-Sender Sky über das Interesse der Bremer berichtet, was sich mit Informationen der DeichStube deckt.
Der 20-jährige Offensivspieler, der vornehmlich auf dem linken Flügel sowie im zentralen Mittelfeld agieren kann, hat in den vergangenen Jahren eine rasante sportliche Entwicklung genommen und dessen Entwicklung schon in der vergangenen Saison (damals als Leihspieler beim 1. FC Heidenheim) aufmerksam verfolgt. Sportdirektor Christoph Freund hob im Sommer lobend hervor: „Vor allem im vergangenen sehr guten Jahr in Heidenheim hat er persönlich viel gelernt, um jetzt bereit für den FC Bayern zu sein.“ Ibrahimovics Fokus liegt auf dem FC Bayern, nach TM-Infos ist der Profi aber grundsätzlich offen mit Blick auf passende Offerten und Perspektive auf Top-Level. Erst im Juli verlängerte das Eigengewächs seinen Vertrag an der Säbener Straße bis 2028 und hat im Kader von Vincent Kompany die Perspektive auf regelmäßige Spielzeit und Entwicklung aufgezeigt bekommen.”
Voraussetzungen für einen Last-Minute-Wechsel an die Weser
Trotz der grundsätzlichen Kontaktaufnahme zwischen den Vereinen hat das Gespräch dabei jedoch eher den Charakter eines Vorfühlens – bis es ernster werden könnte, fehlt nämlich ein nötiger Schritt. Wie zu erfahren ist, wird Arijon Ibrahimovic in Bremen nur zum ernsthaften Last-Minute-Thema, wenn zuvor ein eigener Offensivspieler den Verein verlässt. Danach sieht es aktuell nicht aus. Für den Fall, dass es so kommt (oder überraschend ein anderer Spieler geht), will Werder Bremen vorbereitet sein – deshalb die Kontaktaufnahme mit dem FC Bayern, von dem es grundsätzlich positive Signals gegeben haben soll.
Justin Njinmah hatte in den vergangenen Wochen als heißester Kandidat für einen Offensivabgang gegolten, unter anderem die AS Monaco zeigte Interesse. Aktuell gibt es aber keine Bewegung rund um den Stürmer, liegt Werder Bremen weder Angebot noch Anfrage vor. Den 25-Jährigen kurz vor Transferschluss noch abzugeben, käme für die Bremer ohnehin nur ab einer Offerte im hohen einstelligen Millionenbereich infrage. Für die Planstelle im zentralen Mittelfeld war zuletzt Cameron Puertas von Al-Qadsiah gehandelt worden, die Forderungen aus Saudi-Arabien blockieren einen Transfer aktuell.
Konkurrenz aus Italien und Kaderkonstellation bei den Bayern
Neben den Bemühungen aus Bremen gibt es weitere Interessenten für den Nachwuchsnationalspieler, dessen Marktwert im Laufe der vergangenen Spielzeit auf 10 Millionen Euro hochgeschraubt und zählt damit auf seiner Position inzwischen zu den zwei wertvollsten deutschen U20-Profis. Allerdings hat der Rekordmeister, der auch über einen festen Verkauf nachdenkt, auch andere Optionen für Arijon Ibrahimovic. Insbesondere der italienische Erstligist Atalanta Bergamo hat seine Fühler nach dem Offensivakteur ausgestreckt. Die Italiener könnten sich nach TM-Infos auch eine feste Verpflichtung des Bayern-Profis vorstellen.
Letzteres dürfte bei den finanziell weniger gut aufgestellten Bremern nicht im Bereich des Möglichen liegen. Der ebenfalls gehandelte Serie-A-Club Atalanta Bergamo wird als Interessent gehandelt, während sich Union Berlin dem Bericht des Portals „Sport 1zufolge derweil anderweitig zu orientieren scheint.
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