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Gesundheit

Londoner Klinik führt weltweit erste KI-assistierte Gehirnoperation durch

Ein 48-jähriger Patient aus Bedfordshire hat am National Hospital for Neurology and Neurosurgery in London als weltweit erster Mensch eine live KI-assistierte Gehirnoperation überstanden. Die Technologie unterstützte die Chirurgen im Mai in Echtzeit bei der erfolgreichen Entfernung eines Tumors und schützte dabei das Augenlicht des Patienten.

Weltweit erster: KI leitet lebende Gehirnoperation in Großbritannien

Im Mai wurde am National Hospital for Neurology and Neurosurgery (NHNN), Teil der University College London Hospitals NHS Foundation Trust, ein medizinischer Meilenstein erreicht. Ein chirurgisches Team des Universitätsklinikums führte bei dem 48-jährigen Kundenbetreuer Rhys Hibbert (gelegentlich auch als Reece Hibbert bezeichnet) einen weltweit einzigartigen Eingriff durch. Zum ersten Mal kam während einer laufenden neurochirurgischen Operation Künstliche Intelligenz in Echtzeit zum Einsatz, um kritische Gehirnstrukturen farblich zu markieren und das Risiko für den Patienten zu minimieren. Die University College London Hospitals gab am Donnerstag bekannt, dass ein Mann in England der erste Patient wurde, der eine lebende KI-assistierte Gehirnoperation durchlief, die sein Sehvermögen während der Entfernung eines Gehirntumors schützte. Der medizinische Hintergrund und die Diagnose von Rhys Hibbert

Bis vor 18 Monaten war Hibbert, ein 48-jähriger Kundenbetreuer, gesund und fit und machte täglich einen zweimeilen-langem Spaziergang. Auf einem täglichen Mittagspaziergang brach der damals gesunde Mann jedoch plötzlich zusammen und erlitt einen Krampfanfall in der Öffentlichkeit (er verlor das Bewusstsein und erlitt einen Krampfanfall, während er spazieren ging, vor 18 Monaten). Ein Gehirnscan ergab, dass er einen 11-mm-großen (0,433 Zoll) gutartigen Tumor an der Hypophyse hatte – eine kirschengroße Drüse an der Basis des Gehirns. Tests ergaben einen 11-Millimeter großen, gutartigen Tumor an seiner Hypophyse. Als er wuchs, begann er, auf seine Sehnerven zu drücken, was seine periphere Sicht verengte und dazu führte, dass er stolperte, starke Müdigkeit und Schwindel empfand. Das eigentliche Risiko ging jedoch von der räumlichen Nähe des Tumors aus. Laut Hibberts Ärzten wäre der Tumor weiterhin sein Sehvermögen bedroht und hätte letztendlich zu Erblindung führen können. Rhys Hibbert, Vater von zwei Kindern aus Bedfordshire, könnte sein Sehvermögen ohne die Operation verloren haben, sagten die Chirurgen am University College London Hospital. Das AI-Tool analysierte einen Videofeed der Operation in Echtzeit und gab Chirurgen Hinweise, wie sie wichtige, aber versteckte Blutgefäße und Nerven im Gehirn vermeiden konnten. Es ermöglichte ihnen, so viel des Tumors wie möglich sicher zu entfernen. Chirurgen am National Hospital for Neurology and Neurosurgery (NHNN), Teil der University College London Hospitals NHS Foundation Trust, operierten Rhys Hibbert mit neuartiger Technologie, die hilft, winzige Gehirnanatomie durch Farbcodierung oder Segmentierung kritischer Strukturen zu identifizieren, um Kliniker dabei zu unterstützen, sie sicher zu erkennen. Das Krankenhaus hat die Technologie bereits seit längerer Zeit als Forschungstool verwendet, aber die Operation, die im Mai durchgeführt wurde, markierte den ersten Fall, bei dem sie bei einem lebenden Patienten eingesetzt wurde. Während ein durchschnittlicher britischer Chirurg jährlich 10 bis 20 solcher Operationen durchführt und sich auf präoperative Scans verlässt, wurde das AI-System auf mehr Operationen trainiert, als die meisten Chirurgen in ihrem Leben erleben. Spezialisten nutzten das innovative Werkzeug, um eine Vergrößerung auf der Hypophyse von Herrn Hibbert zu entfernen.

Erster Patient, der eine Gehirnoperation mit Echtzeit-KI durchlief

Aus Sicht der Patientensicherheit sehe er den Nutzen absolut, erklärte Hibbert, da es in unserem Kopf schließlich keine Straßenschilder gebe. Hibbert meldete sich freiwillig, an der Forschung teilzunehmen. Wenn Patienten nicht bereit seien, sich an der Forschung zu beteiligen, könnten Ärzte niemals lernen und die Medizin sich niemals weiterentwickeln, äußerte er. Auf die Frage, ob er bereit wäre, der weltweit erste Patient zu sein, bei dem diese Technologie live eingesetzt wird, habe er natürlich mit Ja geantwortet, so Hibbert.

Rhys Hibbert
Photo: BBC

UK-Patient ist weltweit erster, der eine Gehirnoperation durchlief

Genesung und Perspektiven für zukünftige klinische Studien

World-first: AI guides live brain surgery in the UK to save patient's sight
Photo: Euronews.com

Die Operation entfernte erfolgreich das Wachstum und schützte sein Sehvermögen. Hibbert sagte, als er nach der Operation aufwachte, hatte sich sein Sehvermögen deutlich verbessert. Herr Hibbert aus Bedfordshire sagte, die Operation rettete sein Sehvermögen.

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Dr. Lena Hartmann

Über den Autor

Dr. Lena Hartmann leitet das Gesundheitsressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet seit ueber zehn Jahren ueber Praevention, Medizinpolitik und digitale Gesundheit und legt besonderen Wert auf verstaendliche, quellenbasierte Einordnung.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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