Leah Stewart, eine 34-jährige Lehrerin und Mutter aus Sydney, hat sich über zwei Monate nach einem schweren Haiangriff am Coogee Beach erstmals öffentlich geäußert.
Der schwere Vorfall am Coogee Beach im Juni
Am Morgen des 13. Juni befand sich Leah Stewart für einen gewöhnlichen, flachen Badetag zwischen den Flaggen am beliebten Coogee Beach im Osten von Sydney, als sie von einem Weißen Hai angegriffen wurde und dabei schwer verletzte Hände und Arme erlitt. Sie verlor erheblich viel Blut, erlitt im gesamten Körper multiple Brüche und musste in einem kritischen Zustand in das St Vincent’s Hospital eingeliefert werden. Dort lag sie tagelang im künstlichen Koma, während Ärzte sie mehrfach operierten.
Um eine lebensgefährliche Infektion durch eingedrungenen Sand und Schmutz zu verhindern, war unter anderem die Amputation eines ihrer Arme unumgänglich. Sie wurde am 13. Die 35-jährige Mutter von einem Kind erlitt durch den Angriff des Weißen Hais Schwellungen, Brüche im ganzen Körper und einen massiven Blutverlust. Während ihres Aufenthalts in der intensivmedizinischen Betreuung kämpften Ärzte unermüdlich um ihr Überleben.
Öffentliche Worte der Dankbarkeit und Stärke
Über zwei Monate nach dem verheerenden Ereignis meldete sich Stewart nun erstmals selbst zu Wort. In einer persönlichen Nachricht auf der für sie eingerichteten Spendenseite beschrieb sie ihren Weg der Besserung und erklärte, nach dem unglaublich schwierigen letzten Monaten sei sie so glücklich darüber, dass sie sich so weit fortgeschritten habe, um etwas Unabhängigkeit aufzubauen, und dass sie nach alledem endlich wieder etwas Licht sehen könne.
Sie fügte hinzu, dass sie trotz eines noch langen Weges spüre, wie sich ihr Leben gewendet habe. Sie wolle die erhaltene zweite Chance auf keinen Fall verschwenden, wie sie in ihrer ersten schriftlichen Mitteilung betonte. Ein großer Teil ihrer bemerkenswerten Genesung sei der weltweiten Anteilnahme zu verdanken.

Leah Stewart, betroffene Mutter und Lehrerin, erklärte in diesem Zusammenhang, dass die Menschen wissen sollten, dass sie das Gefühl habe, im Leben eine zweite Chance erhalten zu haben, und dass sie diese nicht verschwenden werde.
In ihrem Update beschrieb sie, wie sie gemeinsam mit ihrem Partner und ihrer einjährigen Tochter versucht, in den Alltag zurückzukehren. Dabei hob sie hervor, wie wichtig der Beistand aus aller Welt für sie war. Sie berichtete, dass sie durch die Unterstützung nicht verbittert sei, sondern den Willen habe, gesund zu werden.
Spendenstopp nach Welle internationaler Hilfen
Die Anteilnahme aus der Nachbarschaft und der ganzen Welt war gewaltig. Eine Online-Spendenseite auf GoFundMe verzeichnete rasch enorme Summen, um die Familie bei der Rehabilitation und den anstehenden Anpassungen im Alltag zu unterstützen. Während die Plattform laut Berichten anfangs beträchtliche Summen an Spenden einsammelte, konkretisierte sich der Betrag auf der Spendenseite schließlich auf genau 558.925 Dollar sowie in anderen Berichten auf über 500.000 Dollar, bevor die Betroffene bekannt gab, dass der Zeitpunkt gekommen sei, die Spendenfunktion abzuschalten.

Die gesammelte Summe reiche aus, um die medizinische Weiterbehandlung zu sichern, das eigene Zuhause zu behalten und die Optionen für künftige medizinische Behandlungen zu wahren, so Stewart in ihrer Erklärung am Sonntag. Die Welle der Hilfsbereitschaft habe in ihr den Entschluss gestärkt, nach vorne zu blicken und sich von den Ereignissen nicht unterkriegen zu lassen.
Leah Stewart, Überlebende des Angriffs, äußerte dazu, die Menschen hätten sie dazu inspiriert, besser und nicht verbittert zu werden.
Die Unterstützung von Menschen aus allen Regionen der Welt habe ihr eine Armee aus Liebe, Fürbitten und Ermutigung geschenkt. Dies habe eine maßgebliche Rolle bei ihrer Genesung gespielt und ihr die Kraft gegeben, sich auf ihre Heilung zu konzentrieren und alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um in ein normales Leben zurückzukehren.
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