RB Leipzig steht vor einer spektakulären Rückkehr von Christopher Nkunku von der AC Mailand. Medienberichten zufolge haben sich die Klubs auf ein Leihgeschäft inklusive einer Kaufoption verständigt. Der 28-jährige Offensivspieler soll kurz vor dem Medizincheck am Cottaweg stehen, um die Nachfolge des nach Madrid gewechselten Yan Diomande anzutreten.
Christopher Nkunku vor Rückkehr zu RB Leipzig
RB Leipzig steht unmittelbar vor der Verpflichtung des Mittelstürmers Christopher Nkunku von der AC Mailand. Nachdem Sky am Sonntag von einer grundsätzlichen Einigung zwischen den Klubs berichtete, befindet sich der französische Angreifer auf dem Weg nach Leipzig. Dort soll er den obligatorischen Medizincheck absolvieren. Informationen der „Leipziger Volkszeitung“ zufolge soll der Medizincheck für Anfang der Woche geplant sein. Christopher Nkunku wolle laut „Sky“ unbedingt nach Leipzig zurück. Über die Höhe der Kaufoption berichtet unter anderem „L’Équipe, wonach sich diese auf eine Summe von 30 Millionen Euro beläuft. So viel zahlte RB 2023/24 auch für Castello Lukeba, nur sechs Spieler waren in der Vereinshistorie noch teurer.
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Leihgeschäft mit Kaufoption und Milan-Verhandlungen
Der Deal sieht nach übereinstimmenden Medienberichten eine Leihe der Sachsen vor, die sich zudem eine Kaufoption gesichert haben. Diese Option beläuft sich auf rund 30 Millionen Euro. Juni 2030, doch Milan ist offenbar bereit, seine Offensivkraft auf den letzten Metern des Transferfensters ziehen zu lassen, obwohl der Spieler noch einen laufenden Vertrag besitzt.
Der Offensivakteur, der flexibel als Mittelstürmer, hängende Spitze oder im offensiven Mittelfeld agieren kann, spielte bereits zwischen 2019 und 2023 für die Roten Bullen, nachdem er 2019 von Paris Saint-Germain nach Leipzig gekommen war. In jener Zeit steigerte er seinen Marktwert von zwölf auf 80 Millionen Euro und verbuchte in 172 Partien 126 Torbeteiligungen. Besonders in der Saison 2021/22 glänzte er mit 20 Toren und 15 Vorlagen in 34 Ligaspielen. Durch seine Leistungen schaffte er auch den Sprung in die französische A-Nationalmannschaft, für die er im November 2025 letztmalig auflief.
Yan Diomande wechselt zu Real Madrid
Nachfolgersuche nach Diomande-Abgang zu Real Madrid
Notwendig geworden war die Offensivverstärkung durch den millionenschweren Abgang von Yan Diomande zu Real Madrid. Nachdem sich andere gehandelte Optionen wie Verpflichtungen von Hoffenheims Fisnik Asllani, Kölns Said El Mala und Diego Moreira in den vergangenen Wochen zerschlagen hatten, fiel der Fokus wieder auf den früheren Publikumsliebling. FC Köln jüngst verlängert, während Diego Moreira für 50 Millionen Euro von Straßburg zum AC Mailand wechselte.
Nkunku war im Sommer 2024 für rund 60 Millionen Euro Ablöse vom FC Chelsea verpflichtet worden – dem Doppelten der jetzigen Summe –, konnte dort und in den darauffolgenden zwei Jahren in Mailand, wo die Rossoneri sich seine Dienste 2025 nur noch etwas mehr als die Hälfte kosten ließen, jedoch nicht mehr völlig an seine Glanzzeiten anknüpfen. Weder in London noch in den folgenden zwei Milan-Jahren konnte der mittlerweile 28-Jährige an seine Topleistungen zu RB-Zeiten anknüpfen. In der Premier League reichte es zu acht Scorerpunkten aus 38 Partien, womit er längst nicht an seine Bundesliga-Bilanz mit 90 Torbeteiligungen in 119 Partien anknüpfen konnte. Auch in Italien lief es für ihn sportlich durchwachsen: In der vergangenen Saison traf er in 33 Ligapartien zwar siebenmal, stand aber nur bei 15 Auftritten in der Startelf. Sein Marktwert sank seit dem Leipzig-Abschied stetig von 80 auf 25 Millionen Euro.
Aston Villa, Newcastle United und Galatasaray zeigen Interesse
Großes Interesse und weitere Transferaktivitäten von RB Leipzig

Neben RB Leipzig zeigten dem Vernehmen nach auch andere internationale Klubs wie Aston Villa, Newcastle United und Galatasaray Istanbul Interesse an dem französischen Nationalspieler. Dennoch wollte der Angreifer unbedingt den Weg an die Pleiße antreten.
Fabrizio Romano berichtet über Offerte für Matias Fernandez-Pardo
Parallel dazu treiben die Verantwortlichen offenbar weitere Kaderplanungen voran. Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtete, hat der Bundesligist eine Offerte in Höhe von 35 Millionen Euro exklusive Boni für den belgischen Youngster Matias Fernandez-Pardo vom französischen LOSC Lille hinterlegt. Der Vertrag des fünffachen Nationalspielers, der im Sommer von KAA Gent zu LOSC gewechselt war, ist noch bis 2029 datiert. LOSC hatte den 21-jährigen, 1,88 Meter großen Rechtsfuß vor zwei Jahren für 11,5 Millionen Euro vom Ausbildungsklub KAA Gent losgepaddelt. In der Ligue 1 kam er seither auf 20 Scorer in 51 Partien, und sein Marktwert kletterte in dieser Zeit von 3 Millionen auf mittlerweile 35 Millionen Euro, was der zweithöchsten Taxierung im aktuellen Kader der Franzosen sowie der vierthöchsten in seinem Heimatland entspricht.
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