Der britische Premierminister Andy Burnham empfing am Montag, den 27. Juli 2026, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelensky in Portsmouth. Der Besuch markiert Zelenskys erste Begegnung mit dem neuen Regierungschef seit dessen Amtsantritt und dient dazu, die uneingeschränkte Unterstützung Großbritanniens für die Ukraine zu bekräftigen.
Es war kein Zufall, dass Wolodymyr Zelensky der erste ausländische Staatsgast im neuen Premierminister Andy Burnham war. Bei einem Treffen auf einem Marinestützpunkt in Portsmouth unterstrich Burnham, dass diese Entscheidung einen sehr klaren Signal senden solle, laut Berichten von shareprices.com. Burnham, der am 20. Juli 2026 die Nachfolge von Keir Starmer antrat, versicherte dem ukrainischen Präsidenten persönliche Loyalität und die Einhaltung aller bestehenden Verpflichtungen.
„To put it simply, Volodymyr, I want you to know that we’ve got your back, you can count on me and you can count on us. You can count on the UK for as long as it takes,“
Andy Burnham, Prime Minister of the United Kingdom
Technologietransfer: Das System Stone Cloak
Ein zentraler Bestandteil des Besuchs war die Ankündigung einer weitreichenden militärischen Kooperation. Die britische Regierung wird die geistigen Eigentumsrechte an dem elektronischen Kampfsystem „Stone Cloak“ an die Ukraine übertragen. Diese Maßnahme soll es Kiew ermöglichen, die Technologie in großem Maßstab selbst zu produzieren.

Bei Stone Cloak handelt es sich um Jammer in der Größe eines Tablets, die darauf ausgelegt sind, die Ortung von Drohnen zu blockieren. Das Verteidigungsministerium hat bereits Tausende dieser Geräte an ukrainische Streitkräfte geliefert. Laut Downing Street wird diese Technologie künftig auch in die nächste Generation britischer Langstreckenwaffen integriert, darunter das Programm shareprices.com zur Entwicklung kostengünstiger Marschflugkörper.
Militärische Ausbildung und Exercise Sea Breeze
Parallel zum diplomatischen Austausch trafen die beiden Staatschefs mit über 200 ukrainischen Militärangehörigen, die seit drei Wochen an der Übung bbc.co.uk in Großbritannien teilnehmen. Das Training konzentriert sich auf die Stärkung der Kampffähigkeiten und Minenräumungsmaßnahmen im Schwarzen Meer.

Zusätzlich plant das Vereinigte Königreich, die Ausbildung ukrainischer Kräfte zu erweitern. Laut Majalla umfasst dies künftig auch Marineinfanteristen sowie Piloten für NATO-Standard-Kampfjets. Flankiert wird dies durch eine neue Runde von Sanktionen gegen Russland, die insbesondere IT-Unternehmen und Hersteller von Drohnen- und Hubschrauberteilen ins Visier nehmen.
Kontinuität trotz Regierungswechsel
Obwohl Andy Burnham als ehemaliger Bürgermeister von Greater Manchester über wenig Erfahrung in der Außenpolitik verfügt, signalisiert er eine Fortführung des Kurses seines Vorgängers Keir Starmer.
Er verwies dabei auf die Erfahrungen aus dem vierjährigen Krieg gegen Russland und den Wunsch, ein neues Kapitel in den bilateralen Beziehungen aufzuschlagen, wie shareprices.com berichtete.
Diplomatische Dynamik und geopolitische Signale
Die Entscheidung Zelenskys, das Vereinigte Königreich vor Paris und Brüssel zu besuchen, wurde von Beobachtern als Signal gewertet. Laut Majalla löste dies in Brüssel diplomatisches Erstaunen aus, da EU-Beamte erwartet hatten, die EU würde das zweite Ziel nach den USA sein. Der Besuch wird als Beleg dafür gewertet, dass Großbritannien trotz des Brexits und interner politischer Turbulenzen eine führende Rolle in den Weltangelegenheiten beibehalten hat.
Der Premierminister drängte zudem auf einen vollständigen und bedingungslosen Waffenstillstand und forderte, dass die Ukraine bei künftigen Verhandlungen eine zentrale Rolle einnehmen müsse.
Die nächsten Schritte in dieser Partnerschaft werden durch Burnhams angekündigten Besuch in der Ukraine in naher Zukunft sowie die konkrete Ausgestaltung des geplanten Drohnen-Deals definiert.
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