US-Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping sind im Weißen Haus zu einem Gipfeltreffen zusammengekommen. Xi legte dabei Bedingungen dar, um einen militärischen Konflikt zwischen den beiden Supermächten zu vermeiden und eine engere Zusammenarbeit bei Handel und künstlicher Intelligenz zu erreichen.
Beim Amtsantritt seines Gipfeltreffens mit Donald Trump im Weißen Haus hat der chinesische Präsident Xi Jinping weitreichende Kooperation gefordert, um die von ihm genannte Thukydides-Falle zu umschiffen. Wie aus Berichten hervorgeht, drohen den USA und China andernfalls durch Spannungen in Fragen der künstlichen Intelligenz, des Handels und Taiwans militärische Zusammenstöße.
Xi erklärte laut Berichten, dass die Bedingungen für das Erreichen der Verjüngung der chinesischen Nation und den Slogan America great again
Hand in Hand gehen könnten, statt Konfrontation zu suchen. Beide Länder stünden bei einer Konfrontation als Verlierer da, während Kooperation beiden Seiten Gewinne bringe.
Gespräche über Handel, Künstliche Intelligenz und Sicherheit im Weißen Haus
Das Treffen folgte auf einen ungewöhnlichen Empfang am Vorabend, bei dem Donald Trump die chinesische Delegation auf dem Luftwaffenstützpunkt Andrews in Maryland begrüßte. Bei den anschließenden offiziellen Zeremonien im Weißen Haus waren unter anderem Trumps Ehefrau Melania sowie Regierungsmitglieder und Mitarbeiter anwesend.
Trump betonte, er habe eine truly great friendship
mit Xi aufgebaut und nannte das Treffen einen wichtigen Meilenstein zum 250. Jahrestag der Gründung der USA. Die Teams beider Nationen arbeiteten an einer ausgeglicheneren Handelsbeziehung, die auch den Marktzugang für amerikanische Farmer und Rancher verbessere, so Trump. Zudem standen Sicherheit, Technologie und Künstliche Intelligenz auf der Agenda, welche Trump in einer Rede vor der UN-Generalversammlung als Super-Intelligenz bezeichnet hatte.
Vorschläge zur Krisenkommunikation und Einladung für US-Studenten
Um das gegenseitige Vertrauen zu stärken, schlug Xi Jinping einen dauerhaften und tiefgehenden Dialog vor, der gemeinsame Nenner betonen und Differenzen überbrücken soll. Zur Entschärfung von Spannungen lud die chinesische Seite zudem 100.000 junge Amerikaner zu Studentenaustauschen nach China ein.
Unsere beiden Militärs sollten den regelmäßigen Dialog aufrechterhalten und die Mechanismen zur Krisenkommunikation und -prävention verbessern.
Xi verwies darauf, dass Chinas Staatsführung und die USA trotz unterschiedlicher nationaler Bedingungen durch kontinuierlichen Austausch das Risiko eines militärischen Konflikts senken können. Er erinnerte dabei an das Konzept der Thukydides-Falle, welches den Konflikt zwischen einer aufstrebenden und einer etablierten Macht beschreibt.
Prominente Gäste beim Staatsbankett im Weißen Haus
Am Abend richtete Trump im Weißen Haus ein Staatsbankett aus. Zu den geladenen Führungspersönlichkeiten aus der Technologiebranche zählten unter anderem Nvidia-Chef Jensen Huang, Meta-Chef Mark Zuckerberg, Apple-Chairman Tim Cook, Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk sowie OpenAI-Chef Sam Altman.
In seiner Ansprache zog Trump historische Vergleiche und erinnerte daran, dass chinesische Diplomaten vor 158 Jahren erstmals in den USA eintrafen und dort auf amerikanische Denker wie Henry Thoreau trafen. Mit dem aktuellen Gipfel knüpften beide Seiten an diesen Geist der Begegnung an, so Trump.
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