Nach einer überraschenden Spielzeit bis in die American League Division Series kündigte Chicago-White-Sox-General-Manager Chris Getz am 14. Oktober 2026 an, dass der Club in der kommenden Winterpause gezielt nach Verstärkung für die Starting Rotation suchen wird.
Die Saison 2026 der Chicago White Sox endete mit einer Enttäuschung, als das Team im fünften Spiel der American League Division Series den Cleveland Guardians mit 2:0 unterlag. Trotz der bitteren Niederlage, bei der die Mannschaft einen Postseason-Rekord von 21 Strikeouts in einem Neun-Inning-Spiel verzeichnete, übertraf das junge Team die Erwartungen deutlich nach drei Jahren mit jeweils über 100 Niederlagen. Chris Getz sprach nach dem Ausscheiden mit Mitgliedern der Medien, darunter James Fegan von der Chicago Sun Times, und betonte, dass der Weg in die Postseason eine historische Leistung darstellte, da man als erstes Team der MLB-Geschichte nach drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten mit 100 Niederlagen die Playoffs erreichte.
I'll just put this outchea rn, I don't think Getz & Co are going to go all 2021 on this White Sox roster for next year. I don't think they're going to be trading for / buying all of the finishing pieces that roster had. They still have a lot of talent hanging in and around…
Chris Getz und die sportliche Bilanz nach der Aufholjagd
Mit einer Bilanz von 84 Siegen und 78 Niederlagen stabilisierte sich das Team im Laufe des Sommers. General Manager Chris Getz zog am Mittwoch in einer 45-minütigen Medienrunde Bilanz nach dem Playoff-Aus in Cleveland. Zwar hatte Club-Eigner Jerry Reinsdorf, der das Team in Cleveland unterstützte, das Jahr 2027 als realistischeres Playoff-Ziel für die Organisation betrachtet, doch die Spieler glaubten bereits während der Spring Training Phase an den Erfolg. Am 16. August hielten die White Sox noch eine Führung von 5,5 Spielen in der AL Central, bevor die Serie gegen Cleveland das Aus besiegelte. Getz betonte, dass die Erfahrung in den kritischen Momenten für die Entwicklung der jungen Spieler von unschätzbarem Wert sei.
„Ich betrachte die Einstellungen, die wir sowohl intern als auch beim Trainerstab vorgenommen haben, die zur Entwicklung unserer jungen Spieler geführt haben, sowie einige der Neuverpflichtungen, die in unserem Clubhouse wirklich aufgeblüht sind, sagte Chris Getz. „Wir wollen daher definitiv weiterhin Wege finden, diese Organisation und das Fundament zu stärken, das es uns ermöglicht hat, dorthin zu gelangen, wo wir heute stehen.

Die White Sox erzielten zwar 776 Runs, was den Bestwert der American League darstellte, schafften es jedoch, 1.494 Mal per Strikeout aus dem Spiel zu scheiden. Dazu gehören auch Hitting Coach Derek Shomon, Assistant Hitting Coach Joel McKeithan und Director of Hitting Ryan Fuller.
Dünner Start-Pitching-Kader als Hauptproblem im Herbst
Die nackten Zahlen der abgelaufenen Saison unterstreichen die dringende Notwendigkeit auf dem Transfermarkt. Der Earned Run Average der Startwerfer lag bei 4,60, was nur besser als bei vier anderen Clubs war. Im Postseason-Verlauf griff Trainer Will Venable deshalb auf eine Strategie mit zahlreichen „Bullpen-Spielenund 31 Einsätzen von Openern in der regulären Saison zurück.
The White Sox are elite at developing starting pitching. Sign one SP. Hagen Smith is an emerging All-Star. Noah Schultz is too. Davis Martin just got exhausted. He's always been solid. The Luis Castillo trade just sucks so hard bc they have to give him a rebound chance
Während Sean Burke mit 172 1/3 Innings und einem ERA von 3,34 als zuverlässiger Anker fungierte, war die Tiefe in der Rotation begrenzt. Getz stellte fest, dass die Entwicklung von jungen Talenten wie Hagen Smith, Grant Taylor, Noah Schultz und David Sandlin entscheidend für die Zukunft ist. Zudem erwartet das Management, dass Davis Martin und Luis Castillo zur nächsten Saison gesund zurückkehren. Castillo, der einzige am Deadline-Tag erworbene Starter, wird laut Getz motiviert sein, wieder in die Spur zu finden, nachdem seine Strikeout-Rate von 27,3 % im Jahr 2023 auf 18,9 % im Jahr 2026 gefallen war.
Kaderplanung zwischen Talentüberschuss und Gehaltsbudget
Um das Team weiter zu verbessern, stehen dem Front Office verschiedene Wege offen. Getz betonte, dass er bei der Deadline keine „Mietspielerauf Kosten der Zukunft wollte. Die langfristige Bindung von Spielern wie Munetaka Murakami, der Teil eines Trios von Spielern mit über 30 Home Runs war, bleibt ein wichtiges Thema, auch wenn Vertragsgespräche als privat eingestuft werden.

„Mune bedeutet uns sehr viel. Wir wollen definitiv, dass er zurückkommt und für lange Zeit hier bleibt, erklärte Chris Getz.
Ein limitierender Faktor bleibt die finanzielle Ausstattung. Mit einer Gesamtgehaltsliste von zweistelligen Millionenbeträgen belegten die White Sox laut Spotrac-Daten den 24. Platz in der Major League Baseball, nachdem der Payroll-Wert im Jahr 2022 noch deutlich höher gelegen hatte. Gespräche über das Budget für 2027 hat Getz bislang noch nicht mit Club-Eigner Jerry Reinsdorf geführt. Zusätzliche Zeitpläne für die Kaderplanung diktiert auch das drohende Auslaufen des Tarifvertrags.
I am pretty curious how aggressive the White Sox plan to be this offseason.On one hand, they’re a playoff team with glaring needs and it would make sense to go spend to supplement this core On the other, they still have young players at just about every position that they’re…
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