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Welt

US-Gesandte Jared Kushner und Steve Witkoff führen Gespräche in Kiew

Die US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff sind am Sonntag, dem 6. September 2026, zu ihren ersten offiziellen Gesprächen nach Kiew gereist, um über Möglichkeiten zur Beendigung des Krieges mit Russland zu verhandeln. Das Treffen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj folgte auf Konsultationen mit Wladimir Putin in Moskau.

Die amerikanischen Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff sind am Sonntag, dem 6. September 2026, erstmals für Gespräche mit Volodymyr Zelenskyy in Kiew eingetroffen. Das Treffen fand im Rahmen eines neuen diplomatischen Vorstosses zur Beendigung des Konflikts statt, nachdem die US-Gesandten bereits am Vortag in Moskau mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin zusammengetroffen waren. US envoys Steve Witkoff and Jared Kushner held „encouraging“ talks in Kyiv on Sunday during their first official visit to Ukraine, but made no breakthrough toward ending Russia’s war in Ukraine.

Reise nach Kiew nach ukrainischem Infrastrukturangriff

Da Russlands Militär am Freitag die beiden Hauptflughäfen der ukrainischen Hauptstadt bombardiert hatte, waren Kushner und Witkoff gezwungen, mit dem Zug anzureisen. As Ukraine’s airspace remains closed due to the conflict, the pair arrived in Kyiv by train from Poland, having held talks with Russian President Vladimir Putin in Moscow a day earlier. Um die sichere Passage der US-Gesandten zu gewährleisten, hatten beide Seiten zuvor vereinbart, Angriffe auf die jeweiligen Hauptstädte über das Wochenende einzustellen.

Zelenskyy empfing die US-Delegation auf dem Sophienplatz in der Nähe der historischen Kathedrale. Volodymyr Zelenskyy greets Steve Witkoff and Jared Kushner in Kyiv’s Sophia Square. Das Gebiet liegt nur wenige Hundert Meter vom Hauptquartier des ukrainischen Geheimdienstes SBU entfernt, das am Freitagnachmittag von einer russischen Drohne getroffen worden war, marking an escalation in a conflict that has dragged on for more than four and a half years. Angesichts der anhaltenden Spannungen äußerte sich Kushner zu den Kommunikationskanälen: Just because we haven’t travelled out, it doesn’t mean we haven’t … been communicating, erklärte er mit dem Verweis auf fast tägliche Kontakte zu ukrainischen Offiziellen.

Verhandlungen ohne Durchbruch und territoriale Differenzen

Trotz des hochrangigen Besuchs blieben konkrete Durchbrüche bei den Verhandlungen aus. Laut übereinstimmender Berichte bleiben Moskau und Kiew in zentralen Fragen, insbesondere bei territorialen Zugeständnissen, tief gespalten. Die diplomatischen Anstrengungen stützen sich auf einen 20-Punkte-Friedensplan, der im Dezember von Washington und Kiew vorgelegt worden war.

Ukraine's President Volodymyr Zelenskyy welcomes US President Donald Trump's son-in-law Jared Kushner and US Special Envoy
Photo: dw.com

Kushner räumte die Schwierigkeiten der Mission ein und betonte, man arbeite behind the scenes to create the conditions for a possible deal. It’s a very, very hard problem, but we’re going to try, Kushner said. Er beschrieb den Konflikt als a long, hard and emotional war. Witkoff bewertete die Gespräche in Kiew als very constructive and substantive und zeigte sich zuversichtlich, dass bald trilaterale Treffen angekündigt werden könnten.

Forderung nach einem Winterpaket und europäische Beteiligung

Im Mittelpunkt der Gespräche in Kiew stand auch die Vorbereitung auf die kommenden Monate. Der ukrainische Präsident betonte, dass das Land angesichts des andauernden Krieges auf umfangreiche Unterstützung angewiesen sei. Zelenskyy announced plans to widen peace discussions to include European countries in the near future, saying he wanted to do everything to ensure that trilateral meetings take place with Ukraine, the US and Europe. Witkoff said he was hopeful such meetings would be announced “in short order”. The British, French and German national security advisers briefly joined Sunday’s talks.

Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner trafen auf Russlands Präsidenten Putin
Photo: kleinezeitung.at
„Die Situation ist nicht einfach“ – Putin beginnt Gespräche mit Witkoff und Kushner im Kreml | APT
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Anna Richter

Über den Autor

Anna Richter leitet das Weltressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet ueber internationale Politik, Diplomatie und geopolitische Entwicklungen mit Fokus auf Kontext, Verlaesslichkeit und Relevanz fuer deutschsprachige Leser.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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