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Trump in Georgia und Michigan vor den Midterms 2026

Mitten in der Schlussphase des harten US-Zwischenwahlkampfs versammelten sich Anhänger in den Guardian Centers, während Republikaner um entscheidende Mandate im Senat und im Gouverneursamt kämpfen.

Der Auftritt in Perry und die 4,2-Milliarden-Dollar-Autowerk-Investition

Präsident Donald Trump kehrte am Samstag, dem 24. Oktober 2026, für seine zweite Kundgebung innerhalb von acht Tagen nach Georgia zurück. Ursprünglich für Macon geplant, fand die Veranstaltung schließlich in den Guardian Centers in Perry statt, wo sich die Menschen laut Berichten von WGXA bereits am frühen Morgen versammelten.

Im Mittelpunkt des Abends stand eine wirtschaftliche Großankündigung. Trump verkündete ein milliardenschweres Projekt für den US-Markt, das den Bundesstaat nachhaltig prägen soll.

Donald Trump sagte: „Stellen Sie sich das vor. 200.000 Autos im Jahr. Das ist unglaublich.

Rick Jacksons Kehrtwende zwischen Gouverneur Kemp und Trump

Für den republikanischen Gouverneurskandidaten Rick Jackson war die Woche von strategischen Kehrtwenden geprägt. Der milliardenschwere Healthcare-Manager, der in seiner Rhetorik laut WABE einst versprach, Trump mit einer Südstaaten-Note zu sein, hatte zunächst geplant, die Kundgebung in Perry zu boykottieren.

Trump in Georgia und Michigan vor den Midterms 2026
Foto: Texas' Oldest Newspaper

Stattdessen wollte Jackson als sogenannter Multiplikator bei einer Veranstaltung mit dem beliebten republikanischen Gouverneur Brian Kemp im Cherokee County auftreten, um moderate Wähler in den Vororten anzusprechen. Am Freitag lenkte Jackson jedoch ein. Sein Sprecher Garrison Douglas bestätigte die logistische Einigung:.

Garrison Douglas erklärte: „Wir können bestätigen, dass Rick nach Klärung der Logistik nun sowohl an seiner Kundgebung mit Gouverneur Kemp in Cherokee als auch an der Kundgebung des Präsidenten in Perry teilnehmen kann.

Die Demokraten griffen diese enge Bindung sofort auf. Keisha Lance Bottoms, Jacksons demokratische Gegenkandidatin und frühere Bürgermeisterin von Atlanta, ließ über ihr Team erklären, dass Jackson bei jedem Anruf des Präsidenten sofort eile und Georgier an die letzte Stelle setze, wie WABE berichtet.

Umfragen und umkämpfte Senats- und Gouverneursrennen

Die politischen Fronten in Georgia sind kurz vor dem Wahltag am 3. November 2026 tief verhärtet. Während die Republikaner auf den späten Wahlkampfeinfluss des Präsidenten setzen, zeigen aktuelle Umfragen schwierige Ausgangslagen für den konservativen Flügel auf. Laut Savannah Morning News verzeichnete Trump im Bundesstaat im Rahmen einer Civiqs-Erhebung eine Zustimmung von 33 Prozent bei einer Ablehnung von 59 Prozent.

Trump in Georgia und Michigan vor den Midterms 2026
Foto: KTIV
Wahlkampf-Paarung Aktuelle Umfragewerte / Details
Gouverneursrennen: Rick Jackson vs. Keisha Lance Bottoms AJC-Umfrage vom 21. Oktober: Jackson 46 %, Bottoms 45 %, unentschlossen 8 %.
Senatsrennen: Jon Ossoff vs. Mike Collins AJC-Umfrage vom 21. Oktober: Ossoff 48 %, Collins 40 %, unentschlossen 12 %. Quantus Insights (15.-17. Okt.): Ossoff 52 %, Collins 45 %.

Unterdessen läuft die Briefwahl in Georgia auf Hochtouren. Nach Zahlen von Newsweek wurden bis zum 24. Oktober 1.701.009 Stimmen abgegeben. Die geografische Verteilung zeigt laut The Atlanta Journal-Constitution, dass die Beteiligung in den demokratisch geprägten Vororten im Vergleich zu 2022 um 9 Prozent gestiegen ist, während sie in ländlichen, von Republikanern dominierten Regionen weitgehend stagniert.

Trump Takes Midterm Battle to Georgia as GOP Divisions Deepen | Georgia Midterms 2026 | US News-N18G
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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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