Der niederösterreichische Tennisprofi Jurij Rodionov ist am Mittwoch beim ATP-500-Turnier in der Wiener Stadthalle in der ersten Runde ausgeschieden. Der 27-Jährige unterlag dem in starker Form agierenden Georgier Nikolos Basilaschwili mit 6:7 (3), 1:6. Damit platzte auch die erhoffte Generalprobe für ein mögliches Duell mit dem spanischen Superstar Carlos Alcaraz.
Niederlage gegen Nikolos Basilaschwili beendet Wiener Turnierauftritt
Für den letzten verbliebenen Österreicher im Einzel-Hauptfeld des ATP-500-Turniers in der Wiener Stadthalle endete der Auftritt am Mittwochabend frühzeitig. Jurij Rodionov musste sich Nikolos Basilaschwili geschlagen geben. Nikolos Basilaschwili nach 1:34 Stunden Spielzeit mit 6:7 (3), 1:6 geschlagen geben und schied im Hauptbewerb aus. Der Georgier, der dank einer starken Formphase und des Erfolgs in Kasachstan in das Feld gerutscht war, diktierte über weite Strecken das Geschehen auf dem Hartplatz.
Die Partie begann mit hartem Kampf im ersten Satz. Rodionov musste bereits zu Beginn Breakbälle abwehren, hielt das Match jedoch bis zum Stand von 2:3 offen, ehe Basilaschwili das erste Service des Niederösterreichers durchbrach. Zu Beginn des Matches geriet Rodionov in Bedrängnis, wehrte direkt einen Breakball ab und gestaltete das Match bis zum vierten Game ausgeglichen. Danach schnappte sich Basilaschwili aber den Aufschlag des 27-Jährigen, ging mit 3:2 in Front. Im zehnten Game konterte Rodionov jedoch stark, erarbeitete sich zwei Chancen auf das Re-Break und verwandelte direkt die erste zum 5:5-Ausgleich. Im darauffolgenden Tie-Break dominierte der Georgier klar, zog rasch auf 5:2 davon und sicherte sich den ersten Satz mit 7:3. Dieser Satz hatte 61 Minuten gedauert. Rodionov, der in Wien dank einer Wildcard antritt, ist vor seinem Gegner gewarnt gewesen. „Er ist ein sehr gefährlicher Spieler, macht viel mit der Brechstange. Er kann seinem Gegner sehr wehtun, aber auch sich selbst, wenn er keinen guten Tag hat“, analysierte Rodionov, der das bisher einzige Duell mit dem Georgier in diesem Jahr in der zweiten Qualifikationsrunde des Sandplatzturniers in Bukarest mit 4:6 6:0 3:6 verloren hat. „Ich muss ihn einfach dazu zwingen, einen schlechten Tag zu haben. Alles versuchen, damit er sein Spiel nicht aufziehen kann“, meinte der 27-Jährige. Rodionov setzt in seinem Auftaktspiel auch auf den Heimvorteil, da der aktuell Weltranglisten-137. als heimstark gilt, so zeigt er im Davis-Cup oft sein bestes Tennis. In der Stadthalle wird er vor ausverkauftem Haus spielen. „Es ist immer ein Highlight, besonders in Österreich vor dem Publikum zu spielen, meinte Rodionov.
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Rodionov sagte, dass es ihm geholfen habe, etwas Humor in die Sache zu bringen.
Der zweite Satz verlief deutlicher, nachdem Rodionov im Auftaktgame das Break knapp verpasste und Basilaschwili mit einem starken Lauf bis zu einer 5:0-Führung davonzog, ehe der Georgier seinen ersten Matchball verwertete.
Verpasste Generalprobe vor dem Davis-Cup-Duell mit Carlos Alcaraz
Mit der Niederlage des 27-jährigen Niederösterreichers platzte auch die erhoffte Generalprobe für ein Aufeinandertreffen mit Carlos Alcaraz.
Rodionov selbst zeigte sich nach der Niederlage selbstkritisch in seiner Analyse und zog Bilanz über die wahren Schwachstellen in seinem Spiel.
Ausblick auf das Doppel und das Turnier in Bratislava
Letzterer verlor im Laufe der diesjährigen Auflage der Erste Bank Open gegen den französischen Qualifikanten Adrian Mannarino 4:6, 5:7. Rodionov wollte dem verpassten Duell mit dem spanischen Topstar jedoch nicht lange nachtrauern.

Ich hab’s mir einfach noch nicht verdient. Für mich zählen andere Dinge. Ich hab morgen Doppel (mit Lukas Neumayer, Anm.) und muss am Montag beim Challenger in Bratislava sein.
Für den Weltranglisten-137. bleibt die Rückkehr in die Top 100 das große Ziel.