Republikaner in Texas blickten mit Sorge auf die Daten zur Briefwahl und knapper werdende Umfragen bei den Midterm-Races, als Konservative wenige Tage vor der Wahl am 3. November Warnungen ausstießen.
Ted Cruz schlägt Alarm vor der Wahl
Senator Ted Cruz hat kurz vor dem Ende der Frühwahlphase eine düstere Midterm-Prognose abgegeben. In seinem Podcast äußerte der Republikaner tiefe Sorge, dass seine Partei sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat verlieren könnte.
Senator Ted Cruz erklärte in einer Podcast-Episode, dass die landesweite Wahlbeteiligung der Demokraten massiv sei und Wähler dieser Partei hochmotiviert auftreten, was bei einer Fortführung dieses Trends zu einer massiven Niederlage für die Republikaner führen würde. Laut den Äußerungen des Senators in seinem Podcast wären die Konsequenzen verheerend für die Partei in beiden Kongresskammern. Cruz warnte außerdem davor, dass der Bundesstaat Texas extrem knapp ausgeht und die Republikaner nicht nur das Senatsrennen, sondern sämtliche landesweiten Wahlen in Texas verlieren könnten, sollte sich die Situation nicht ändern.
Don Huffines sagte: „Im Moment läuft es nicht gut. Das müssen Sie wissen. Und Sie müssen Angst haben und besorgt sein. Die Frühwahl ist nicht zu unseren Gunsten.
Bis zum 31. Oktober 2026 hatten Millionen Wähler ihre Stimmen abgegeben, wobei Texas mit 6,76 Millionen abgegebenen Stimmzetteln den landesweit größten Anteil verzeichnete (The Daily Beast). Die Sorgen der Parteistrategen stützen sich auf konkrete Zahlen.

Ergänzend dazu ergaben Analysen von Republikaner-Forschern, dass Wähler mit vorangegangener Teilnahme an demokratischen Vorwahlen rund 70 000 Stimmzettel mehr abgegeben hatten als Personen mit republikanischer Vorwahlhistorie. Zudem wies der texanische Politiker Don Huffines darauf hin, dass mehr als eine Million verlässlich als Republikaner identifizierte Wähler zu diesem Zeitpunkt noch keine Stimme abgegeben hatten.
Ken Paxton gegen James Talarico
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht das hart umkämpfte US-Senatsrennen zwischen dem Republikaner Ken Paxton und dem demokratischen Herausforderer James Talarico (The Source Magazine). Während das Rennen früher als sichere Bank für Konservative galt, zeigen aktuelle Umfragen ein extrem enges Resultat.
| Institut oder Umfrage | Demokratischer Kandidat (James Talarico) | Republikanischer Kandidat (Ken Paxton) |
|---|---|---|
| CNN/SSRS | 49 % | 43 % |
| Texas Southern University | 49 % | 47 % |
| Quantus Insights | 47,6 % | 48,7 % |
Talarico hat zudem eine schlagkräftige Wahlkampffinanzen-Operation aufgebaut und allein im dritten Quartal 64 Millionen US-Dollar eingesammelt (The Source Magazine). Diese finanzielle Stärke befeuert eine aggressive Ansprache jüngerer Wähler, Vorstädter und Unabhängiger.
In dem umkämpften Umfeld zeigte eine durch CNN und SSRS veröffentlichte Umfrage den demokratischen Kandidaten James Talarico mit sechs Prozent Vorsprung vor Ken Paxton. Während Quantus Insights den republikanischen Kandidaten Ken Paxton mit 48,7 Prozent knapp vor dem demokratischen Rivalen mit 47,6 Prozent sah, verdeutlichten diese schwankenden Ergebnisse die Unvorhersehbarkeit des Ausgangs.
Wirtschaftliche Sorgen in Texas
Joshua Blank, Forschungschef des Texas Politics Project, erklärte dazu, dass die ungewöhnlichen Muster vor allem auf wirtschaftliche Sorgen zurückzuführen seien.
Joshua Blank sagte: „Es ist immer eine Herausforderung für die amtierende Partei im Weißen Haus, bei Zwischenwahlen gut abzuschneiden. Und es ist noch schwerer, wenn die Leute das Gefühl haben, dass die Wirtschaft schlecht läuft. Das ist die Lage, in der wir uns befinden.
Am Dienstag, den 3. November 2026, stand der offizielle Wahltag an, während der Freitag den letzten Tag der Frühabstimmung markierte.