Die Fluggesellschaft Swiss erweitert ihren Sommerflugplan 2027 um die südfranzösische Metropole Toulouse und stockt zahlreiche Verbindungen in Europa sowie Asien auf. Insgesamt steuert die Lufthansa-Tochter ab Ende März 95 Destinationen ab Zürich an, während Schwesterairline Edelweiss Langstrecken ausbaut und Las Vegas streicht.
Reisende und Geschäftsleute aus der Schweiz bekommen im kommenden Sommer mehr Auswahl. Die Lufthansa-Tochter Swiss International Air Lines hat ihren Flugplan für die Sommersaison 2027 freigeschaltet.
Die Flüge in die französische Metropole finden vom 25. Juni bis zum 23. August statt und werden zweimal wöchentlich von Zürich aus bedient. Swiss verweist in ihrer Mitteilung auf die Bedeutung der Stadt als europäisches Zentrum der Luft- und Raumfahrt sowie als wichtigen Wirtschaftsstandort. Zudem bietet die Region Okzitanien mit ihren Dörfern und den nahen Pyrenäen ein zusätzliches touristisches Ziel.
SWISS is expanding its summer 2027 schedule across Europe and Asia. We will add Toulouse to our network and increase frequencies to selected European cities, while continuing our Bengaluru service, launching in winter 2026/27. https://t.co/meyx2LRXgE pic.twitter.com/ZQTqrHHVGx
Frequenzen in Europa und Asien wachsen
Neben der neuen Destination in Frankreich nimmt die Airline dichte Taktungen auf bestehenden europäischen Strecken vor. Paris wird künftig 30-mal statt 28-mal pro Woche angeflogen, bei Nizza steigt die Frequenz von 32 auf 34 wöchentliche Flüge laut der Medienmitteilung. Auch nach Hamburg, Budapest und Bremen fliegt die Gesellschaft häufiger. Die im Vorjahr wiederaufgenommene Verbindung in die serbische Stadt Niš wird neu während der gesamten Sommersaison bedient und von zwei auf drei wöchentliche Flüge aufstockt.
Auf der Langstrecke setzt das Unternehmen weiterhin auf die Nachfrage im asiatischen Raum. Die für den Winterflugplan neu eingeführte Verbindung nach Bengaluru in Indien bleibt fest im Sommerprogramm verankert. CEO Jens Fehlinger begründete die strategische Ausrichtung in einer Mitteilung mit dem Ziel, dort anzubieten, wo der grösste Mehrwert entsteht.

Ein starkes Streckennetz entsteht durch die richtigen Verbindungen zu den Destinationen, die bei unseren Gästen besonders gefragt sind. Mit dem Sommerflugplan 2027 gehen wir einen Schritt nach vorne und bauen unser Angebot gezielt dort aus, wo wir den grössten Mehrwert schaffen können.
Jens Fehlinger, CEO von SWISS
Zudem weitet die Airline das Angebot nach Tokio aus: Bis Ende Mai sowie im Oktober fliegt die Gesellschaft täglich nach Japan, während in den Sommermonaten Juni bis September sechs statt bisher fünf wöchentliche Verbindungen bereitstehen. Die kanadische Metropole Montréal fliegt Swiss im Sommer 2027 täglich statt fünfmal wöchentlich mit einem Airbus A330 an.
Insgesamt 95 Destinationen ab Zürich und Kursänderungen bei Edelweiss
Der offizielle Sommerflugplan gilt vom 28. März bis zum 30. Oktober 2027. Ab dem Drehkreuz Zürich bedient Swiss insgesamt 95 Destinationen, was zwei Ziele mehr sind als im Vorjahressommer. Das Portfolio teilt sich in 69 Ziele in Europa und 26 interkontinentale Standorte auf. Zu den Details für den Standort Genf kündigte die Fluggesellschaft an, dass Entscheidungen zu einzelnen Slots noch ausstehen und in den kommenden Tagen folgen.
🔴 Le groupe Lufthansa étoffe son réseau pour l’été 2027 !▫️ Lufthansa : Munich–Phoenix (3 vols/semaine dès le 3 août) et Francfort–Edmonton (3 vols/semaine dès le 1er juin, par Discover Airlines).▫️ SWISS : Zurich–Toulouse (2 vols/semaine dès le 25 juin).▫️ Austrian… pic.twitter.com/3g7j9E2qbj
Parallel dazu hat die Schwestergesellschaft Edelweiss ihren Sommerflugplan bekannt gegeben. Der Ferienflieger stockt die Langstrecken nach Tampa in Florida auf und bedient das Ziel von Anfang Juli bis Anfang September fünfmal pro Woche. Auch Ziele in Afrika wie Kilimandscharo und Sansibar in Tansania, Windhoek in Namibia sowie Kapstadt in Südafrika erhalten erweiterte Kapazitäten. Im Frühlingszeitraum stockt Edelweiss zudem die Verbindungen nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik auf vier wöchentliche Flüge auf, während die Seychellen zweimal wöchentlich angesteuert werden. Nach Malé auf den Malediven sind im Frühling bis zu fünf und im Herbst bis zu vier Flüge pro Woche vorgesehen. Parallel zum Flugplanwechsel modernisiert die Edelweiss ihre Langstreckenflotte und nimmt ab Anfang Juni 2027 die ersten Airbus A350 mit neuer Kabinenausstattung in Betrieb.
Gleichzeitig zieht die Ferienfluggesellschaft Konsequenzen aus der Marktlage in Nordamerika. Grund dafür ist die schwache Marktnachfrage
, erklärte das Unternehmen zur Entscheidung, die Nonstop-Verbindung nach Las Vegas im kommenden Sommer komplett aus dem Flugplan zu streichen. Reisende in die US-Glücksspielmetropole müssen auf Umsteigeverbindungen über Frankfurt ausweichen.

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