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Supported ACTOR: Ed Martin ACTION: verlässt OBJECT: das US-Justizministerium Corrected headline: Ed Martin verlässt das US-Justizministerium

Justizministerium offizielle Ed Martin verlässt das US-Justizministerium nach einer turbulenten Amtszeit, die bei Kollegen für Spannungen sorgte. Präsident Donald Trump gab den Abgang am Freitag bekannt und erklärte, Martin werde sich künftig den juristischen Auseinandersetzungen bei den anstehenden Midterm-Wahlen widmen.

Der langjährige weiße Haus-Verbündete Ed Martin verlässt die Regierung von US-Präsident Donald Trump. Dies teilte der republikanische Präsident in einem Beitrag in den sozialen Medien mit. Martin, der während seiner Amtszeit im Justizministerium verschiedene Posten innehatte, zog mit unkonventionellen Methoden immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich und verärzte dabei bisweilen seine Vorgesetzten.

Wechsel von den Sonderermittlungen zu den Wahlkämpfen

Präsident Donald Trump begründete den Schritt in seinem Beitrag damit, dass Martin seine bisherige Rolle als Begnadigungsbeauftragter des Ministeriums aufgibt, um sich voll und ganz auf die juristischen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit den diesjährigen Zwischenwahlen und der Präsidentschaftswahl 2028 zu konzentrieren. Ich weiß, dass er hervorragende Arbeit leisten, freie, faire und ehrliche Wahlen gewährleisten und unsere verfassungsmäßigen Rechte nachdrücklich vorantreiben wird, schrieb der Präsident laut der Nachrichtenagentur AP News.

Sein Werdegang innerhalb der Behörde war von zahlreichen Kontroversen geprägt. Nach seiner Ernennung zum kommissarischen US-Staatsanwalt für den District of Columbia im vergangenen Jahr überweiste und beaufsichtigte er die Abweisung von Verfahren im Zusammenhang mit den Unruhen vom 6. Januar, nachdem der Präsident umfassende Begnadigungen ausgesprochen hatte. Wegen parteiübergreifender Bedenken hinsichtlich seiner mangelnden staatsanwaltschaftlichen Erfahrung und seiner Unterstützung für die Angreifer zog Trump seine Nominierung für diesen Posten jedoch später zurück. Martin wechselte daraufhin in die Hauptzentrale des Ministeriums, wo er als Begnadigungsbeauftragter und Leiter einer Arbeitsgruppe fungierte, die Maßnahmen der Regierung von Präsident Joe Biden unter die Lupe nehmen sollte.

Ermittlungen gegen politische Gegner und interne Spannungen

Die damalige Justizministerin Pam Bondi ernannte Martin zusätzlich zur Sonderstaatsanwaltschaft, um Hypothekenbetrugsermittlungen gegen den demokratischen Senator Adam Schiff und die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James zu führen. Während der Untersuchung gegen James schrieb er ihr einen Brief, in dem er sie aufforderte, als ein Akt des guten Glaubens von ihrem Amt zurückzutreten. Zudem posierte er für Fotos vor ihrem Wohnhaus in Brooklyn. Das Gerichtsverfahren des Ministeriums gegen James wurde schließlich abgewiesen, da das Gericht feststellte, dass der zuständige Ankläger illegal ernannt worden war.

Infolge interner Reibereien mit der Führung des Justizministeriums wurde Martin im Amt schrittweise isoliert und verlor die Leitung der Arbeitsgruppe gegen die angebliche Instrumentalisierung von Behörden, behielt jedoch seinen Titel als Begnadigungsbeauftragter.

Reaktionen der Regierung und politische Einordnung

Der amtierende Justizminister Todd Blanche äußerte sich in den sozialen Medien positiv über den scheidenden Beamten. Attorney General Todd Blanche nannte Martin einen Patrioten, der dieses Land liebt.

Ed Martin speaks at an event at the Capitol in Washington, June 13, 2023. (AP Photo/Amanda Andrade-Rhoades, File)
Photo: AP News

Ed Martin äußerte laut AP News, er sei stolz darauf, zu dienen, und rief dazu auf, zu kämpfen, zu kämpfen, zu kämpfen.

Vor seiner Zeit im Justizministerium galt Martin als treibende Kraft der sogenannten Stop the Steal-Bewegung. Er trat bei einer Kundgebung am Vorabend des Angriffs auf das Kapitol am 6. Januar 2021 als Redner auf und saß im Vorstand einer Organisation, die Spendengelder zur Unterstützung der angeklagten Randalierer und deren Familien sammelte, wie AP News dokumentiert.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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