Der slowenische Skirennläufer Miha Hrobat hat seine langjährige Partnerin Lana Petek in einer Zeremonie in Strunjan, Slowenien, geheiratet. Die Hochzeit fand in der Villa Tartini mit Blick auf das Meer statt. Unter den Gästen waren Teamkollegen Zan Kranjec und Martin Cater, während das Paar seine zwei gemeinsamen Kinder dabei hatte.
Die Zeremonie in der Villa Tartini
Die Hochzeit von Miha Hrobat und Lana Petek wurde in der slowenischen Küstenregion inszeniert. Wie Blick berichtet, wählten die beiden die Villa Tartini in Strunjan als Ort für ihr Jawort. Die Kulisse war geprägt von einem direkten Blick auf das Meer. Strunjan ist bekannt für seine landschaftliche Schönheit und die Nähe zu den berühmten Salinen, was den Ort zu einem bevorzugten Ziel für exklusive Feierlichkeiten in Slowenien macht.

Bei der Kleidung setzten die Eheleute auf klassische Eleganz: Petek trug ein schulterfreies weißes Kleid, während Hrobat einen schwarzen Smoking wählte. Die Feierlichkeiten beinhalteten einen traditionellen Gang durch ein Regen aus Rosenblättern und einen Hochzeitskuss vor versammelter Familie und Freunden.
Die Gästeliste spiegelte Hrobats professionelles Umfeld wider. Neben Familienmitgliedern waren die Teamkollegen Zan Kranjec (33) und Martin Cater (33) anwesend. Die Anwesenheit dieser Athleten unterstreicht den engen Zusammenhalt innerhalb des slowenischen Speed-Teams, da die Anforderungen in den Geschwindigkeitsdisziplinen oft eine starke gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Vorbereitung erfordern. Die Feier erstreckte sich bis spät in die Nacht, wobei die Präsentation der Hochzeitstorte bereits nach Einbruch der Dunkelheit erfolgte.
Familiärer Hintergrund und Verlobung auf den Malediven
Hrobat und Petek sind bereits seit mehreren Jahren ein Paar und haben zwei gemeinsame Kinder. Die Tochter Ava ist fünf Jahre alt, während der Sohn Maks drei Jahre alt ist. Die Integration der Kinder in die Zeremonie markiert den offiziellen Übergang der langjährigen Partnerschaft in den Ehestand.
Der Weg zum Altar begann bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres. Laut den Details von Blick stellte Hrobat den Heiratsantrag während eines Aufenthalts auf den Malediven. Diese zeitliche Abfolge markiert den Abschluss einer Phase intensiver sportlicher Entwicklung für den Athleten. Für Profisportler im Skiweltcup dienen solche Reisen in der Offseason oft als notwendige Regenerationsphase, um die physischen und mentalen Belastungen des vorangegangenen Winters zu verarbeiten, bevor das Training für die nächste Saison beginnt.
Karrierestatus und sportliche Entwicklung
Die private Stabilisierung durch die Ehe folgt auf die erfolgreichste Saison in Hrobats bisheriger Karriere. Miha Hrobat hat sich auf die Speed-Disziplinen spezialisiert, primär auf die Abfahrt und den Super-G. Die Abfahrt gilt als die anspruchsvollste Disziplin des alpinen Skisports, da sie die höchsten Geschwindigkeiten und das größte Risiko mit sich bringt.
Ein entscheidender Wendepunkt war sein 104. Weltcuprennen, bei dem er erstmals den dritten Platz belegte und damit sein erstes Podium erreichte. Dass dieser Durchbruch erst nach über 100 Starts erfolgte, verdeutlicht die steile Lernkurve und die Erfahrung, die notwendig sind, um in der Weltspitze der Abfahrt konkurrenzfähig zu sein. Dieser Erfolg wurde im weiteren Verlauf der Saison durch zwei zusätzliche dritte Plätze ergänzt.
Die statistische Bilanz dieser Spitzenphase zeigt die Leistungssteigerung des Slowenen:
- Gesamtweltcup: Platz 15
- Abfahrtswertung: Platz 4
- Podestplatzierungen: Dreimal dritter Platz
Die Platzierung auf Rang 4 der Abfahrtswertung bedeutet, dass Hrobat zu diesem Zeitpunkt zu den fünf besten Abfahrtsfahrern der Welt gehörte. In einem Sport, der von einer kleinen Gruppe dominanter Athleten geprägt ist, stellt eine solche Platzierung eine signifikante sportliche Leistung dar.

Im vergangenen Winter konnte Hrobat diese absolute Spitzenform nicht vollständig wiederholen. Ein weiterer Podiumsplatz blieb aus, obwohl er drei Top-10-Platzierungen erreichte. Dennoch bleibt er ein zentraler Bestandteil des slowenischen Speed-Teams, das in der nationalen Auswahl die Verantwortung für die Ergebnisse in den schnellen Disziplinen trägt. Die Konstanz, Top-10-Ergebnisse zu liefern, sichert ihm weiterhin eine starke Position innerhalb des FIS-Punktesystems und den Zugang zu den Startnummern der Weltcup-Elite.
In der Welt des Leistungssports korrelieren private Meilensteine oft mit mentalen Neuausrichtungen. Für einen Athleten wie Hrobat, der sich in der Weltspitze der Abfahrt etabliert hat, kann die familiäre Festigung eine Grundlage für die nächste Phase seiner Karriere bilden. Die psychologische Stabilität im Privatleben wird oft als wichtiger Faktor für die Konzentration in Hochrisiko-Disziplinen wie der Abfahrt angesehen. Die Frage bleibt, ob die aktuelle private Euphorie in eine sportliche Renaissance im kommenden Weltcup-Winter mündet, um die Top-5-Platzierung in der Abfahrtswertung erneut anzugreifen.
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