Lucas Miedler und Marc Polmans erreichten das Finale des Generali Open Kitzbühel 2026. Der Österreicher schließt mit seinem australischen Partner die Chance auf seinen dritten Titel in Kitzbühel. Das Finale wird am Samstag um 10:30 Uhr ausgetragen, gemäß OETV.
Miedler und Polmans setzten sich im Halbfinale der Doppelkonkurrenz gegen Narayanaswami Sriram Balaji und André Göransson mit 6:4, 6:7 (4), 10:7 durch. Die Sieger des ersten Satzes mussten im Match Tiebreak kämpfen, um ihre Position zu sichern. „Es war generell ein sehr gutes Level, die anderen haben angefangen, extrem gut zu servieren, erklärte Miedler, der in der Vergangenheit 2021 und 2023 mit Alexander Erler den Titel gewann. Mit einem Sieg in Kitzbühel würde er seinen verletzten Standardpartner Andreas Mies wieder einholen, der 2024 gemeinsam mit ihm den Titel sicherte. LAOLA1 berichtet, dass Miedler im Live-Ranking auf Platz 19 klettern könnte, ein neuer Karrierehoch.
Lucas Miedler und Marc Polmans im Finale
Dritter Titel in Kitzbühel: Eine Chance, die Miedler nicht auslässt

Miedler, der aktuell auf ATP-Doppel 21 rangiert, hat bereits zwei Titel in Kitzbühel gewonnen. Sein aktueller Partner Polmans (ATP-Doppel 26) verfehlte das Finale in Gstaad, doch in Kitzbühel zeigten die beiden ihr bestes Spiel. Der Sieg gegen die indisch-schwedische Kombination stellte eine starke Leistung dar, insbesondere im Match Tiebreak. Miedler betonte die „großartige Stimmung im Kitzbüheler Tennisstadion, die ihm und Polmans half, ihr Potenzial zu entfalten.
Jakob Schnaitter und Mark Wallner als Titelverteidiger
Die finale Herausforderung: Schnaitter und Wallner als Favoriten

Schnaitter und Wallner, die als Nummer drei gesetzt sind, haben in der Vergangenheit bereits Erfahrung im Finale. Ihre Siegesstrategie in der Vorschlussrunde zeigte, dass sie eine ernsthafte Konkurrenz darstellen. Die Deutschen schlugen die topgesetzten Franzosen mit einem dramatischen Tiebreak, wobei der zweite Satz aufgrund von Aufschlagschwierigkeiten spannend blieb. Miedler und Polmans müssen sich nun auf eine weitere harte Aufgabe einstellen, da Schnaitter und Wallner in der Vergangenheit stets stabil auftreten. OETV berichtet, dass das Finale um 10:30 Uhr auf dem Center Court stattfindet.
Alexander Bubliks Weg ins Einzel-Finale
Miedlers Karriere: Von 2021 bis 2026 – Was steht auf dem Spiel?
Miedlers Erfolg in Kitzbühel würde nicht nur seinen dritten Titel bedeuten, sondern auch eine Verbesserung in der ATP-Doppel-Weltrangliste. Der 30-Jährige hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass er unter Druck gut spielt. In Kitzbühel hat er eine Chance, sich zu revanchieren. Die Konkurrenz im Doppel ist stark, doch Miedlers Erfahrung und die Unterstützung des Publikums sprechen für ihn. LAOLA1 betont, dass Miedlers aktueller Rang 20 im Ranking ein Karrierehoch darstelle, das durch einen Sieg noch gesteigert werden könnte.
Das Ambiente im Kitzbüheler Tennisstadion
Was kommt als nächstes? Der finale Tag in Kitzbühel

Der finale Tag des Generali Open Kitzbühel 2026 verspricht Spannung. Im Doppel hingegen steht Miedler vor einem schwierigen Spiel, doch seine Erfahrung und die Unterstützung der Zuschauer könnten entscheidend sein.
Ein weiterer Höhepunkt der Turnierwoche war die Leistung von Alexander Bublik im Einzel. Der topgesetzte Kasache (ATP 11) setzte sich im Halbfinale gegen den viertgereihten Argentinier Tomás Martín Etcheverry (ATP 31) mit 6:3, 6:4 durch und steht nach einer erneut beeindruckenden Turnierwoche zum zweiten Mal in Folge im Endspiel des ATP-250-Turniers von Kitzbühel. Damit gelang Bublik etwas, das zuletzt dem Niederländer Robin Haase in den Jahren 2011 und 2012 geschafft hatte: Als erster Spieler seit 14 Jahren erreicht er zwei Kitzbühel-Finalspiele in Folge. Für den 29-Jährigen ist es das 17. Endspiel auf der ATP Tour. Neun seiner bisherigen 16 Finalteilnahmen konnte er für sich entscheiden. „Ich habe ein super Match gespielt und die Taktik für dieses Match gut umgesetzt. Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis und damit, wie ich gespielt habe“, analysierte der Weltranglistenelfte seine Leistung. Im Titelkampf trifft Bublik nun um nicht vor 13:00 Uhr (live auf ServusTV) auf Quentin Halys – und damit auf jenen Spieler, der im Halbfinale den Deutschen Jakob Schnaitter und Mark Wallner besiegte.”
Die Stimmung im Kitzbüheler Tennisstadion war ein entscheidender Faktor für Miedler und Polmans. „Es ist wieder eine geile Stimmung gewesen, die Leute sind unglaublich gewesen. Das ist immer speziell. Wir haben es wieder spannender gemacht als es notwendig gewesen wäre“, meinte Miedler. Nach gewonnenem ersten Satz sei der zweite Durchgang „ein bisschen ein Hin und Her gewesen. Ich hatte natürlich die Chance zum Ausservieren, die wir leider nicht nützen konnten. Aber im Match Tiebreak waren wir dann wieder echt gut. Es war generell ein sehr gutes Level, die anderen haben angefangen, extrem gut zu servieren. Ich bin einfach happy, dass wir da wieder drüber gekommen sind, atmete Miedler tief durch. „Morgen das dritte Kitz-Finale, da bin ich sehr dankbar dafür. Ich freue mich einfach, dass ich auf dem Center Court morgen noch einmal aufschlagen darf.
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Zusätzlich zu den Doppel- und Einzelwettkämpfen standen auch die Mannschaften der Deutschen Jakob Schnaitter und Mark Wallner im Rampenlicht. Die beiden deutschen Spieler, die als Nummer drei gesetzt sind, schlugen in ihrem Halbfinale die topgesetzten Pierre-Hugues Herbert aus Frankreich (ATP-Doppel 30) und ihren Landsmann Kevin Krawietz (ATP-Doppel 10) mit 6:2, 2:6, 10:8. Dieser Sieg unterstrich ihre Stärke und ihre Fähigkeit, unter Druck zu spielen. Für Schnaitter und Wallner ist das Finale eine weitere Gelegenheit, ihre Position als führende Doppelteams in der ATP-Weltrangliste zu sichern.
Die Ergebnisse der Generali Open Kitzbühel 2026 haben auch Auswirkungen auf die ATP-Rangliste. Miedler, der aktuell auf Rang 21 steht, könnte durch einen Sieg im Finale seine Position auf Rang 19 verbessern, was ein neues Karrierehoch darstellen würde. Dieser Schritt wäre besonders wichtig, da er sich damit dem Ziel nähert, seinen verletzten Partner Andreas Mies zu übertreffen, der 2024 gemeinsam mit ihm den Titel gewann. Die Kombination aus Miedlers Erfahrung und der Unterstützung des heimischen Publikums macht ihn zu einem starken Kandidaten für den Titel.
