Scarlett Johansson übernimmt die Hauptrolle in The Exorcist: Martyrs. Universal Pictures und Regisseur Mike Flanagan präsentieren damit eine radikal neue Vision des klassischen Horror-Franchises. Der Kinostart ist auf den 12. März 2027 terminiert.
Universal Pictures hat am Freitag, den 9. Oktober 2026, den ersten offiziellen Trailer zu The Exorcist: Martyrs veröffentlicht. Der Film entsteht unter der Regie von Mike Flanagan, der auch das Drehbuch verfasst hat. Als Produzenten sind Jason Blum über Blumhouse, David Robinson und Flanagan selbst beteiligt, produziert in Zusammenarbeit mit Atomic Monster und Morgan Creek Entertainment sowie in Association mit Red Room Pictures, während Michael Fimognari als Director of Photography fungiert.
Die Ermittlungen von Julie Miller in New York City
Im Zentrum der Handlung steht Julie Miller, eine Mordermittlerin des NYPD und alleinerziehende Mutter ihres 12-jährigen Sohnes Max. Ihre Mutter Mary unterstützt sie bei der Kinderbetreuung, wenn der harte Polizeialltag sie tagelang von zu Hause fernhält. Dreizehn Jahre vor den aktuellen Ereignissen erlangte Miller Berühmtheit, als sie den satanischen Serienmörder Father Sunday zur Strecke brachte, der von John Leguizamo gespielt wird und seine Taten an den Märtyrertoden katholischer Heiliger ausrichtete, um den Glauben der Gläubigen zu erschüttern.
Der neue Albtraum beginnt, als Miller Zeugin der Hinrichtung von Father Sunday wird. Doch die Hinrichtung verläuft nicht wie geplant. Kurz darauf taucht ein neuer Killer auf, der den Namen der Polizistin mit dem Blut eines Messdieners in einer Kirchenkrypta hinterlässt. Die Mordserie gerät zunehmend in ihr persönliches Umfeld und gefährdet sowohl ihre Mutter als auch ihren Sohn Max.
Das Ensemble und die spirituellen Hintergründe der Story
Unterstützung erhält die Ermittlerin von Father William, einem ehemaligen Gefängnisseelsorger, der die letzten Worte des Serienmörders hörte und seither mit einer tiefen Glaubenskrise ringt. Die Rolle des Priesters übernimmt der Oscar-nominierte Chiwetel Ejiofor. An ihrer Seite ermittelt zudem die scharfsinnige Rookie-Detective Gina Restrepo, dargestellt von Sasha Calle. Zum weiteren Schauspielensemble gehören außerdem Carla Gugino, Rahul Kohli, Hamish Linklater, Gil Bellows, Carl Lumbly, Robert Longstreet, Matt Biedel, Samantha Sloyan, Kate Siegel, John Gallagher Jr. und Benjamin Pajak.

Der Filmemacher hat in der Vergangenheit mehrere von Stephen Kings Werken für das Kino adaptiert, darunter Gerald’s Game und Doctor Sleep, und verantwortete gefeierte Netflix-Serien wie Midnight Mass und The Fall of the House of Usher. Für sein neues Projekt beschrieb er den Tonfall als eine Mischung aus „Se7en“ beziehungsweise „The Silence of the Lambs“ und „The Exorcist“. Zugleich verweist er auf den von William Blatty verfassten Roman „Legion, der bereits als Vorlage für The Exorcist III diente, als entscheidende Inspiration.
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Mike Flanagan sagte gegenüber IGN: „‚The Exorcist III‘ ist ein großartiger Film. Er wird so unterschätzt. Nach dem Original ist er mein Lieblingsteil der Reihe. Ich finde einfach, es ist ein wunderbarer Film.
Flanagan erklärte im Gespräch, dass die Geschichte eine noch nie dagewesene Geschichte innerhalb des Universums erzählt. Dabei verknüpft das Drehbuch die Ermittlungen mit einer Linie von Serienmördern, die von H.H. Holmes bis zum Zodiac-Killer reicht. Dennoch soll das Werk eigenständig funktionieren. Der Regisseur stellte zudem klar, dass der ikonische Musiktitel „Tubular Bellsaus dem Originalfilm von 1973 im neuen Ableger keine Verwendung finden wird.
Der Neubeginn nach dem kommerziellen Misserfolg von The Exorcist: Believer
Universal Pictures setzt mit dieser Produktion auf eine Kurskorrektur. Im Jahr 2021 erwarb das Studio die Rechte an der Horror-Reihe für rund 400 Millionen US-Dollar, um nach dem Vorbild von David Gordon Greens „Halloween“-Reihe eine neue Trilogie zu starten. Der 2023 veröffentlichte The Exorcist: Believer, in dem die ursprüngliche Hauptdarstellerin Ellen Burstyn zurückkehrte, enttäuschte jedoch an den Kinokassen mit einem weltweiten Einspielergebnis von etwa 137 Millionen US-Dollar beziehungsweise 136 Millionen US-Dollar sowie schwachen Kritiken und einem C-CinemaScore.”

Die geplante Fortsetzung mit dem Titel „The Exorcist: Deceiver“ wurde daraufhin im Jahr 2024 gestrichen. Universal wandte sich stattdessen an Mike Flanagan, der zuvor durch genreprägende Projekte wie The Haunting of Hill House, Midnight Mass und The Fall of the House of Usher Bekanntheit erlangte. Ursprünglich war die Veröffentlichung von Martyrs bereits für März 2026 im Terminkalender vorgesehen, wurde jedoch im Zuge von Arbeiten an einer „Carrie-Serie für Amazon auf den 12. März 2027 verschoben.
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