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Unterhaltung

Punk-Gitarrist Cheetah Chrome von den Dead Boys im Alter von 71 Jahren gestorben

Cheetah Chrome, der bekannte Gitarrist der einflussreichen US-Punkband Dead Boys, ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Dies bestätigten seine Bandkollegen auf Instagram, wie Deadline berichtet. Der Musiker, dessen bürgerlicher Name Eugene Richard O’Connor lautete, verstarb an einem Sonntag. Eine Todesursache wurde von der Band nicht genannt.

Tod des Punk-Pioniers und Dead-Boys-Gitarristen Cheetah Chrome

Musikalische Anfänge in Cleveland und die Entstehung der Dead Boys

Eugene Richard O’Connor wurde am 18. Februar 1955 in Cleveland, Ohio, geboren und nahm den Künstlernamen Cheetah Chrome an, inspiriert durch Comic-Bösewichte. Seine professionelle musikalische Laufbahn begann 1974, als er sich der aggressiven Protopunk-Band Rocket From The Tombs anschloss, die von David Thomas gegründet worden war. Nach der Auflösung dieser Formation zogen die Musiker nach New York City, wo Chrome gemeinsam mit Stiv Bators, Jimmy Zero, Jeff Magnum und Johnny Blitz die Dead Boys gründete.

Die Gruppe prägte mit ihrem rasanten und kompromisslosen Sound den US-amerikanischen Punk maßgeblich. Sie veröffentlichten zwei Studioalben: 1977 erschien das Debütalbum Young, Loud and Snotty, gefolgt von We Have Come for Your Children im Jahr 1978. Zu den bekanntesten Stücken gehören High-Speed-Klassiker wie Sonic Reducer und Ain’t it Fun. Wegen des Drucks seitens des Plattenlabels trennten sich die Dead Boys im Jahr 1979.

Wirkung, Nebenprojekte und spätere Reunionen

Die Dead Boys galten als feste Größe im legendären New Yorker Club CBGB und teilten stilistisch den rohen und nihilistischen Geist der britischen Sex Pistols. Nach der Auflösung der Band im Jahr 1979 betätigte sich Chrome als Solokünstler, veröffentlichte 1979 die Single Still Wanna Die/Take Me Home und spielte in verschiedenen Formationen wie den Stilettos sowie auf dem Solodebüt von Ronnie Spector.

Cheetah Chrome obituary
Photo: deadline.com

Zudem wirkte er in späteren Jahren bei weiteren Projekten mit. Er tat sich mit dem ehemaligen New-York-Dolls-Gitarristen Sylvain Sylvain zur Band Batusis zusammen, die 2010 eine gleichnamige EP veröffentlichte. Im selben Jahr erschien seine Autobiografie mit dem Titel Cheetah Chrome: A Dead Boy’s Tale from the Front Lines of Punk Rock. Nach seinem Umzug nach Nashville übernahm Chrome zudem Aufgaben als Label-Manager bei Plowboy Records und veröffentlichte dort 2014 sein Soloalbum.

Die amerikanische Punkrock-Band Dead Boys gibt ein Live-Konzert im John Dee in Oslo. Hier ist Gitarrist Cheetah Chrome live
Photo: taz.de

Die Dead Boys kamen im Laufe der Jahrzehnte mehrfach für Live-Auftritte zusammen, darunter im Jahr 2017 für eine Tour zum 40-jährigen Jubiläum ihres Debütalbums, das unter dem Titel Still Snotty: Young Fast and Snotty at 40 neu eingespielt wurde. Für das Jahr 2027 war eine ausgedehnte Tournee zum 50. Jubiläum von Young, Loud and Snotty geplant. Nach Bekanntwerden seines Todes würdigten zahlreiche Musiker wie Guns-N’-Roses-Bassist Duff McKagan den verstorbenen Gitarristen in sozialen Medien.

Cheetah Chrome Cause of Death | Punk Rock's Dead Boys Guitarist | Family, Career, Net Worth & Bio!
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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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