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Präsident Trump bestätigt Erschießung von Nidal Malik Hasan für 3. Dezember in Fort Hood

Präsident Donald Trump hat die Hinrichtung des ehemaligen US-Soldaten Nidal Malik Hasan per Erschießungskommando angeordnet. Hasan hatte im Jahr 2009 bei einem Amoklauf auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas 13 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt. Die Vollstreckung ist für den 3. Dezember angesetzt.

Anordnung der Hinrichtung und geplanter Ablauf in Fort Hood

Die Entscheidung zur Vollstreckung des Todesurteils durch ein militärisches Erschießungskommando geht auf eine Empfehlung von Verteidigungsminister Pete Hegseth zurück laut Angaben des Pentagons. Chefsprecher Sean Parnell teilte auf der Plattform X mit, dass der Präsident den Antrag genehmigt habe. Der kommissarische Armeesekretär Adam Telle bestätigte in einer Mitteilung, dass die Hinrichtung am 3. Dezember um 13 Uhr Ortszeit auf dem Militärgelände in Texas stattfinden soll und von der Leitung des Militärgefängnisses überwacht wird. Der designierte Zeitpunkt muss laut den Vorschriften des Militärrechts im Zeitraum zwischen 60 und 150 Tagen nach der Zustimmung des Präsidenten liegen. Familienmitglieder der Opfer wurden vor der öffentlichen Erklärung über die Pläne unterrichtet und erhielten gemeinsam mit Überlebenden die Gelegenheit zur Teilnahme.

Es wäre die erste Hinrichtung des US-Militärs seit mehr als sechs Jahrzehnten.

Präsident Trump bestätigt Erschießung von Nidal Malik Hasan für 3. Dezember in Fort Hood
Foto: BBC

„Der Tag des Gerichts für Hasan ist endlich gekommensagte Sean Parnell, Pentagon-Sprecher.

Hintergrund des Amoklaufs und das Verfahren vor dem Militärgericht

Die Bluttat ereignete sich am 5. November 2009. Hasan, damals Major und Psychiater im aktiven Dienst, betrat das Soldier Readiness Processing Center in Fort Hood. Laut Zeugenaussagen rief der Täter Allahu akbar und eröffnete das Feuer mit einer Laser-visierten Handfeuerwaffe sowie einem Revolver, wobei er nach Angaben aus den Ermittlungsakten insgesamt 146 Schüsse abgab.

HINRICHTUNG USA: Trump stimmt Hinrichtung von Nidal Hasan zu

Unter den Todesopfern befand sich zudem eine Soldatin im ersten Schwangerschaftsmonat mitsamt ihrem ungeborenen Kind. Der Täter selbst wurde von herbeigeeilten Polizisten durch Schusswaffengewalt gestoppt, erlitt Verletzungen, die ihn von der Brust beziehungsweise Taille abwärts lähmen, und wurde seitdem im Militärgefängnis Fort Leavenworth im US-Bundesstaat Kansas festgehalten.

Ein Militärgericht verurteilte ihn nach zweitägigen emotionalen Aussagen von Hinterbliebenen und Angehörigen wegen 13 Fällen von vorsätzlichem Mord sowie 32 Fällen von versuchtem vorsätzlichem Mord zum Tode.

Präsident Trump bestätigt Erschießung von Nidal Malik Hasan für 3. Dezember in Fort Hood
Foto: Yahoo

Rechtliche Schritte und anhaltende Fragen zum Vollstreckungsverfahren

Das US Army Court of Criminal Appeals bestätigte das Todesurteil im Jahr 2020, und das zuständige Berufungsgericht der Streitkräfte folgte dieser Einschätzung im Jahr 2023.

Die Methode des Erschießungskommandos wurde im Rahmen bundesstaatlicher und militärischer Richtlinien in jüngster Zeit wieder stärker in die Diskussion gebracht. Das Pentagon machte zunächst keine Angaben dazu, warum im Fall Hasan keine tödliche Injektion gewählt wurde, die in den bisherigen militärischen Bestimmungen als Standard vorgesehen war, bis eine Revision im Jahr 2019 die genaue Methode der Anordnung durch den Armeesekretär überließ.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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