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Sport

Pittsburgh Steelers schlagen Saints mit 16:10 in Paris

Oktober 2026 beim ersten regulären Saisonspiel der Liga in Frankreich im Stade de France in Saint-Denis mit 16:10 bezwangen.

Aaron Rodgers und das Laufspiel Sichern den Sieg am Stade de France

Die Pittsburgh Steelers traten am 25. Oktober 2026 zu ihrem historischen Auswärtsspiel in Frankreich an und sicherten sich einen knappen 16-10-Erfolg gegen die New Orleans Saints. Cheftrainer Mike McCarthy hatte sein Team zuvor auf eine Serie eingeschworen. Mit diesem Auswärtserfolg steht das Team nun bei einer Bilanz von fünf Siegen und zwei Niederlagen.

Im Mittelpunkt der Offense stand einmal mehr der routinierte Quarterback. Mit einem Pass auf den Tight End Darnell Washington warf Rodgers einen Touchdown. Rodgers beendete die Partie mit 19 von 30 angebrachten Pässen für 212 Yards Raumgewinn und eben jenem Touchdown.

Pittsburgh Steelers schlagen Saints mit 16:10 in Paris
Foto: Sports Illustrated

Vor dem Spielbeginn in Saint-Denis, das rund 10 Kilometer von Paris entfernt liegt, hatten Berichte über urbane Unruhen und Demonstrationen in der französischen Hauptstadt für Aufsehen gesorgt. Das US-Außenministerium gab am Donnerstagabend vor dem Spiel eine Sicherheitswarnung heraus und forderte amerikanische Bürger dazu auf, Menschenmengen und Unruheherde zu meiden. Die NFL entschied sich jedoch, die Begegnung planmäßig fortzuführen, während mehrere Rahmenveranstaltungen wie das „Steelers Houseund Fan-Events in der Stadt abgesagt werden mussten.

Trotz der herausfordernden Umstände und starker Winde von über 45 Meilen pro Stunde, die ein Außentraining im Stade de France verhinderten, zeigten sich die Spieler fokussiert. Die Anreise der Steelers war nach einer Übernachtung im Flugzeug am Freitagmorgen erfolgt, nachdem Cheftrainer Mike McCarthy die Abreise für den späten Donnerstagabend angesetzt hatte, um den gewohnten Rhythmus der Mannschaft bestmöglich aufrechtzuerhalten.

Das ist eine Serie von vier Spielen. Es ist wichtig für uns, 4:0 zu gehen.

Mike McCarthy, Cheftrainer der Steelers, via Nfl

Jaylen Warren und die Defensive Linie Dominieren das Geschehen

Neben dem Passspiel überzeugten die Steelers vor allem durch physisches Laufspiel und kompromisslose Defensivarbeit. Running Back Jaylen Warren erlief 101 Yards bei 18 Ballberührungen. Zusammen mit Rico Dowdle kam das Backfield auf starke Szenen, wobei Dowdle trotz einer Knieverletzung, die ihn vor dem Spiel als fraglich eingestuft hatte, 15 Aktionen für 86 Yards beisteuerte.

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Foto: NFL.com

Die Defensive Linie der Steelers ließ den Gastgebern aus New Orleans kaum Luft zum Atmen. Die Saints brachten es im gesamten Spiel auf gerade einmal 18 Rushing Yards bei 17 Läufen.

Bereits im ersten Drive setzte das Laufspiel der Steelers ein klares Signal, als Spencer Anderson als sechster Offensiv-Linienmann im Jumbo-Paket auf das Feld geschickt wurde. Kicker Chris Boswell trug mit drei erfolgreichen Field Goals entscheidend dazu bei, die Führung gegen die von Kellen Moore trainierten Saints zu behaupten, während New Orleans im vierten Viertel einen Versuch verfehlte.

Wir gewöhnen uns da nicht einfach gleichgültig dran, aber wir erwarten fast schon, dass Jaylen 100 Yards erzielt und ein paar spektakuläre Spielzüge macht. Er ist einfach so dynamisch.

Aaron Rodgers, Quarterback der Steelers, via Nfl

Schlussphase und die Tabellensituation in der AFC North

Die Entscheidung fiel im letzten Spielabschnitt vor ausverkauften Rängen mit 78.488 Zuschauern, als New Orleans versuchte, den Rückstand zu verkürzen.

Pittsburgh Steelers player REACT to HISTORIC Paris win over New Orleans Saints!

Eine späte Abseitsstrafe gegen Saints-Linebacker Isaiah Stalbird bei einem geplanten Field Goal ermöglichte es den Steelers schließlich, das Spiel mit Kneels zu beenden.

Die Browns führen die Division jedoch aufgrund des direkten Vergleichs an, nachdem sie Pittsburgh in Woche 4 mit 27-24 geschlagen hatten. In der kommenden Woche empfangen die Steelers die Cleveland Browns zum prestigeträchtigen Heimspiel im Acrisure Stadium, bevor für das Team die ersehnte Bye-Woche in Week 9 ansteht. Für die Saints (2-5) geht es indessen in die spielfreie Bye-Woche.

Das ist ehrlich gesagt einfach ein Verdienst unserer Trainer und dessen, was wir jeden Tag im Training machen. Ich habe diesen Spielzug, ohne zu lügen, inzwischen mehr als 20 Mal geprobt.

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Felix Neumann

Über den Autor

Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.

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