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Welt

Peter Thiel und Tech-Milliardäre bereiten sich auf Weltuntergang vor

Tech-Milliardäre wie Peter Thiel und Elon Musk bereiten sich laut aktuellen Berichten aktiv auf einen globalen Zivilisationskollaps vor. Während Thiel in Argentinien Rückzugsorte erwirbt, analysiert ein neues digitales Warnsystem die Flugbewegungen von über 31.000 Privatjets, um mögliche Fluchtbewegungen der Superreichen vor drohenden Katastrophen in Echtzeit zu identifizieren.

Flucht nach Südamerika: Peter Thiels „Plan B“

Flucht nach Südamerika: Peter Thiels „Plan B“
Photo: Heute
Für die oberste Liga des Silicon Valley ist die Vorbereitung auf das Ende der stabilen Weltordnung längst bittere Realität. Wie blueNews berichtet, hat der Palantir-Mitgründer Peter Thiel in Buenos Aires eine Villa für zwölf Millionen Dollar erworben. Mit 1.600 Quadratmetern Wohnfläche und sechs Schlafzimmern dient das Anwesen nicht der Erholung, sondern als strategischer Rückzugsort – ein sogenannter „Plan B“, falls die Welt aus den Fugen gerät. Thiel ist in seinem Verhalten nicht allein. Der Medientheoretiker Douglas Rushkoff beschreibt in seinem Werk „Survival of the Richest“ eine wachsende Endzeitstimmung unter den Superreichen. In einem Treffen im Jahr 2017 diskutierten fünf extrem vermögende Männer intensiv über das Überleben nach einem Zusammenbruch der Zivilisation. Sie nannten das drohende Unheil „The Event“. Die Sorgen der Elite reichen dabei von Umweltkollaps und sozialen Unruhen bis hin zu nuklearen Konflikten oder unkontrollierbaren Pandemien. Thiels Vorbereitungen sind bereits seit Jahren im Gange. Im Jahr 2011 erhielt er die neuseeländische Staatsbürgerschaft, nachdem er lediglich zwölf Tage im Land verbracht hatte. Dies gelang ihm über eine seltene Ausnahmeklausel, die er durch Investitionen und Spenden nach dem Erdbeben von Christchurch rechtfertigte. Ein geplanter Luxusbunker am Lake Wanaka scheiterte jedoch an lokalem Widerstand, weshalb er sich nun verstärkt dem Süden Südamerikas zuwendet.

Digitale Überwachung der Fluchtbewegungen

Die Frage, ob die Superreichen bereits vor Krisen fliehen, bevor diese die breite Masse erreichen, wird durch ein neues technisches Projekt beantwortet. Das Apocalypse Early Warning System des US-Künstlers und Programmierers Kyle McDonald nutzt Flugdaten als potenzielles Frühwarnsystem. Das System analysiert die Bewegungen von rund 31.600 registrierten Privat- und Businessjets weltweit. Die Logik hinter dem Projekt ist simpel: Wenn eine massive Katastrophe unmittelbar bevorsteht, werden wohlhabende Personen ihre Stadtzentren verlassen und mit ihren Privatjets in Sicherheit fliegen. McDonald filtert öffentlich zugängliche Flugdaten und vergleicht die aktuelle Aktivität mit historischen Mustern.

Funktionsweise und Warnstufen des Systems

  • Überwachte Flugzeuge: ca. 31.600
  • Warnskala: 5 Stufen (Stufe 1 ist normal, Stufe 5 ist extrem)
  • Datenquellen: ADS-B-Exchange, FAA-Registrierungen und ICAO-Daten
  • Aktueller Status: Emergency Level 1
Das System hat bereits signifikante Ausschläge registriert. Der bisher stärkste Anstieg der Flugaktivität ereignete sich am 6. April 2026, als US-Präsident Donald Trump mit der Auslöschung der „ganzen Zivilisation“ des Iran drohte. McDonald betont jedoch, dass er keine Katastrophen vorhersage.

„Ich behaupte nicht, dass die Flugaktivitäten von Milliardären die Apokalypse vorhersagen können“, so McDonald im Interview mit Business Insider, aber es sei alarmierend, dass es überhaupt Muster gibt.

Digitale Überwachung der Fluchtbewegungen
Photo: der Freitag
Podcast: Trump's String-Puller – Tech Billionaire Peter Thiel | Lanz & Precht, Episode 198

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For more on this story, see Wiener Festwochen sagen Auftritt von Peter Thiel ab.

This follows our earlier report, BfV setzt auf ChapsVision statt Palantir für digitale Souveränität.

Kyle McDonald, via Heute

Transhumanismus: Die neue technologische Religion

Transhumanismus: Die neue technologische Religion
Während einige Milliardäre physische Fluchtwege suchen, streben andere nach einer biologischen Flucht aus der Sterblichkeit. Die Visionen von Männern wie Sam Altman und Elon Musk zielen auf eine fundamentale Veränderung der menschlichen Spezies ab. Altman, der Kopf von OpenAI, vertritt die Ansicht, dass der Homo sapiens die erste Spezies sein wird, die ihre eigenen Nachkommen entwirft. Sein Ziel ist eine Verschmelzung von Mensch und künstlicher Intelligenz innerhalb der nächsten fünf Jahrzehnte. Musk wiederum beschreibt die Menschheit in seinen Ausführungen auf der Plattform X als einen biologischen Bootloader für digitale Superintelligenz. In dieser Sichtweise dient der biologische Mensch lediglich dazu, die Entwicklung einer weitaus mächtigeren digitalen Intelligenz zu ermöglichen. Diese Denkweisen ähneln zunehmend religiösen Glaubenssystemen. Sie verleihen den technologischen Projekten der Silicon-Valley-Elite eine kosmische Bedeutung und eine Aura der Unausweichlichkeit. Für diese Akteure ist die technologische Evolution nicht nur eine Option, sondern eine Notwendigkeit, um die Grenzen der menschlichen Existenz zu überschreiten.

Die Architekten der Dystopie: Kritik an der Tech-Elite

Die Ambitionen der Tech-Titanen stoßen auf heftige Kritik. Kritiker werfen ihnen vor, die sehr instabile Zukunft, vor der sie fliehen wollen, durch ihr Handeln erst zu erschaffen. Die deutsche Juristin und Wirtschaftsexpertin Sandra Navidi ordnet die Dynamik ein und weist darauf hin, dass diese Akteure oft die Regeln ignorieren, die für den Rest der Gesellschaft gelten. Während die Elite sich mit alternativen Pässen, Bunkern und Fluchtjets absichert, tragen ihre Technologien massive gesellschaftliche Lasten. Der enorme Energie- und Wasserverbrauch gigantischer Rechenzentren belastet die Ressourcen und treibt die Preise für die Bevölkerung nach oben. Gleichzeitig wird die Abhängigkeit von digitaler Infrastruktur erhöht, während Arbeitsplätze durch Automatisierung vernichtet werden. Die politische Macht dieser Akteure stellt eine wachsende Herausforderung für demokratische Systeme dar. Die Sorge besteht darin, dass eine kleine, radikalisierte Elite die Zukunft der Menschheit nach ihren eigenen Vorstellungen umschreibt, während sie sich gleichzeitig physisch und gesellschaftlich aus der Verantwortung für die Welt entzieht, die sie mitgestaltet.

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Anna Richter

Über den Autor

Anna Richter leitet das Weltressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet ueber internationale Politik, Diplomatie und geopolitische Entwicklungen mit Fokus auf Kontext, Verlaesslichkeit und Relevanz fuer deutschsprachige Leser.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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