Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Autos in Oberwil BE wurden am Sonntagnachmittag, 20. September 2026, mehrere Personen verletzt. Eine Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen, als ihr Fahrzeug mit einem entgegenkommenden Lieferwagen kollidierte. Rettungskräfte sperrten den betroffenen Strassenabschnitt für rund vier Stunden komplett ab und setzten zwei Helikopter ein.
Die Kantonspolizei Bern registrierte den Notruf am Sonntag, 20. September 2026, kurz nach 14.05 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war ein Autofahrer von Spiez kommend auf dem Heidenweidli in Richtung Zweisimmen unterwegs. Das Ziel des Lenkers war es, in Oberwil auf die Brücke zum Tächenbühl abzubiegen. Aus noch ungeklärten Gründen kam es im Einmündungsbereich zur heftigen Kollision mit einem entgegenkommenden Lieferwagen.
Feuerwehr befreit eingeklemmte Beifahrerin
Die Wucht des Aufpralls traf die Insassen des Pkw schwer. Die Beifahrerin des Autos wurde im Wagen eingeklemmt und musste von den alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten werden. Nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort flog ein Helikopter der Rega die schwer verletzte Frau in ein Spital.
Neben der Beifahrerin befand sich auch ein Kleinkind im Unfallwagen. Das Kind erlangte leichte Verletzungen und wurde zusammen mit dem ebenfalls leicht verletzten Autonauten mit einem Helikopter der Air-Glaciers in ärztliche Obhut geflogen. Auch die Insassen des beteiligten Lieferwagens trugen Verletzungen davon. Der Lenker sowie die Beifahrerin des Lieferwagens erlitten leichte Verletzungen und wurden zur Kontrolle mit einer Ambulanz ins Krankenhaus gebracht.
Grosseinsatz und viermündige Strassensperrung in Oberwil im Simmental
Die Unfallstelle bot ein Bild intensiver Rettungsaktivitäten. Neben mehreren Dienstleistern der Kantonspolizei Bern waren die Feuerwehren von Oberwil und Spiez im Einsatz. Die Rettungskette umfasste zudem zwei Ambulanzteams, ein privates Abschleppunternehmen sowie die beiden Luftrettungsorganisationen Rega und Air-Glaciers.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten, der Bergung der Fahrzeuge und der polizeilichen Spurensicherung blieb der betroffene Strassenabschnitt für rund vier Stunden komplett gesperrt. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs aufgenommen.