Skoda hat die Produktion des einmillionten Karoq im tschechischen Werk Kvasiny gefeiert und gleichzeitig überraschend eine zweite Generation des Kompakt-SUVs für späte 2027 oder 2028 angekündigt, die erstmals auch mit einem Plug-in-Hybridantrieb auf Basis der modernen MQB Evo-Plattform angeboten werden soll.
Die strategische Ausrichtung beim tschechischen Autohersteller Skoda erfährt eine bemerkenswerte Wendung. Eigentlich galt die zweite Generation des erfolgreichen Kompakt-Modells Karoq als bereits abgesagt. Stattdessen war geplant, das Verbrenner-SUV nach Auslauf seines Lebenszyklus komplett durch den ähnlich dimensionierten, rein elektrischen Elroq zu ersetzen. Wie Autocar berichtet, hat Skoda-Chef Klaus Zellmer inzwischen grünes Licht für eine zweite Karoq-Generation gegeben. Der neue Karoq soll demnach 2027 oder 2028 auf den Markt kommen und weiterhin auf der MQB-Plattform des Volkswagen-Konzerns basieren.
Produktionsmeilenstein im Werk Kvasiny
Nun doch: Neuer Skoda Karoq soll 2027 kommen
Die offizielle Bestätigung der Neuauflage fällt mit einem bedeutenden Meilenstein für die tschechische Marke zusammen. Das Kvasiny plant in Czechia has officially reached a significant production milestone for Skoda as the one-millionth unit of the Karoq sport utility vehicle rolled off the assembly line. Said example of the breed is powered by the adequately punchy 1.5-liter TSI four-pot turbo gasser, producing 150 metric ponies or 148 mechanical horsepower. Finished in Graphite Grey, the milestone vehicle isn’t only a reason to celebrate for the Volkswagen Group-controlled automaker. Kvasiny is the main plant for the Karoq, with production capacity estimated by the Volkswagen Group at more than 300,000 vehicles per annum.
Die bisherige Verkaufsstatistik unterstreicht die Beliebtheit des Modells in Europa. Bislang entfallen 189.600 Registrierungen in Germany auf Deutschland als den größten Einzelmarkt, gefolgt von United Kingdom mit 103,900 Einheiten und der Czech Republic, wo seit 2017 more than 87,400 units were sold there. Bei den Farbvorlieben führt Black Magic mit einer Nachfrage von 16 percent das Feld an, dicht gefolgt von Graphite Grey mit 14 percent und Moon White mit 13 percent of customers. So far, 73 percent of Karoq customers opted for two-pedal transmissions. 80 percent of customers are perfectly fine with front-wheel drive, whereas the most popular engines by sales are the 1.5-liter TSI and the 2.0-liter TDI. The Skoda brand lists the 1.0-liter TSI as the third most popular lump.
Plattformwechsel auf MQB Evo und neue Antriebsoptionen
Technisch vollzieht die zweite Modellgeneration den Schritt von der MQB A1 platform of the outgoing Karoq to the far more versatile MQB Evo. The A1 rolled out in 2016 with the Audi Q2 and SEAT Ateca, a front-biased platform that Volkswagen also uses for the China-market Jetta VS5. The Evo designation stands for an evolutionary update of the MQB. While it retains the same fundamental architecture, the Evo incorporates major upgrades in terms of electronics, chassis systems, packaging, and powertrains to boot.
Skoda Karoq Number One Million Rolls Off the Assembly
Zu den wichtigsten Neuerungen gehört die Aussicht auf elektrifizierte Aggregate. Während das aktuelle Modell ausschließlich mit Benzinmotoren beziehungsweise Mildhybrid-Antrieben angeboten wird, deutete Zellmer erstmals einen Plug-in-Hybrid für den Nachfolger an. Als technischer Orientierungspunkt dienen dabei die Lösungen des größeren Kodiaq. Zellmer erklärte, die Plug-in-Hybride von Skoda seien stark gefragt. Eine elektrische Reichweite von mehr als 100 Kilometern sei für einen Karoq-Nachfolger „perfekt“.”

Doppelstrategie mit dem elektrischen Elroq
Dass Skoda den Karoq nun doch neu auflegt, hängt offenbar direkt mit der Entwicklung des Elroq zusammen. Ursprünglich hatte die Marke große Hoffnungen darauf gesetzt, dass das elektrische SUV das Marktsegment des Karoq vollständig übernimmt. Doch auch der Elroq war laut Zellmer ursprünglich nicht Teil der Skoda-Planung. Die Marke habe das Elektro-SUV erst ins Programm aufgenommen, als man das große Potenzial gesehen habe. Diese Entscheidung hat sich offenbar ausgezahlt: Wie Zellmer betont, ist der Elroq inzwischen das zweitmeistverkaufte Elektroauto Europas.
Trotzdem reicht der Erfolg offenbar nicht aus, um den klassischen Karoq vollständig zu ersetzen. „Wir würden gerne sehen, dass der Elroq diesen Markt vollständig für uns ersetzt, aber das tut er nicht“, erklärte Zellmer. Skoda sieht deshalb weiterhin Potenzial für den Karoq – und dessen Nachfolger. Damit zeichnet sich für das kompakte SUV eine interessante Doppelstrategie ab: Der Elroq bleibt als reines Elektroauto im Programm, während der neue Karoq Kunden mit Verbrenner- und möglicherweise Plug-in-Hybrid-Antrieben anspricht. Zellmer kündigte gegenüber Autocar eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber dem bisherigen Karoq an. Gleichzeitig soll das neue Modell im gleichen Preisbereich wie der Elroq positioniert werden. Ziel sei es, den Kunden in diesem Segment „mehr Wert fürs Geld“ zu bieten.””
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