Eine genealogische Untersuchung der Ahnenforschungsplattform MyHeritage zeigt, dass die Schauspielerin Sydney Sweeney und die 1962 verstorbene Filmikone Marilyn Monroe miteinander verwandt sind. Die Auswertung der Stammbäume belegt, dass die beiden Hollywood-Stars als Cousinen neunten Grades mit einer Generation Unterschied über den im 17. Jahrhundert in Massachusetts ansässigen Siedler Ezra Perry voneinander abstammen.
Die genealogische Entdeckung des gemeinsamen Vorfahren Ezra Perry
Der Vergleich ihrer Biografien beruhte jahrelang vor allem auf Ähnlichkeiten beim Aussehen, dem Stil und der öffentlichen Wahrnehmung. Nun liefert eine Stammbaum-Analyse konkrete Fakten zu einer familiären Verbindung. Wie die internationale Plattform für Familiengeschichte MyHeritage ermittelt hat, lassen sich die Linien der beiden Schauspielerinnen über ihre jeweiligen Väter bis zu einem gemeinsamen Vorfahren zurückverfolgen.
Sowohl Sweeny-Vater Steven Sweeney als auch der Vater von Marilyn Monroe, Charles Stanley Gifford, stammen von Ezra Perry ab. Perry wurde um das Jahr 1625 in Bideford im englischen Devon geboren und wanderte als früher Kolonist nach Sandwich im US-Bundesstaat Massachusetts aus, wo er als Geistlicher und ab 1679 als Ordnungshüter wirkte. Er starb im Jahr 1689 im Alter von 64 Jahren. Da die Verwandtschaft über zehn Generationen zurückreicht, sind die 29-jährige Sweeney und die verstorbene Ikone Cousinen neunten Grades mit einer Generation Abstand.
«Die Entdeckung ihres gemeinsamen Familienzweigs war unglaublich.
Direktor der Forschungsabteilung bei MyHeritage, via Europesays
Modische Hommagen auf dem roten Teppich und öffentliche Parallelen
Dass die Verbindung erst jetzt durch Archive belegt wurde, deckt sich mit einer Reihe öffentlicher Auftritte, bei denen sich Sweeney gezielt an den Look der Filmlegenda anlehnte. Beim Santa Barbara International Film Festival trug die Schauspielerin ein weißes Vintage-Kleid von Ceil Chapman, das an ein Outfit erinnerte, das Monroe im April 1952 auf dem Cover des Life-Magazins trug.

Im Dezember 2025 folgte ein Auftritt bei der Premiere des Films The Housemaid
im TCL Chinese Theatre in Hollywood. Sweeney erschien in einer weißen Robe der Designerin Galia Lahav, die stark an Monroes berühmtes Neckholderkleid über dem Lüftungsschacht aus dem Film Das verflixte 7. Jahr
von 1955 erinnerte. Bereits einen Monat zuvor hatte sie bei den Governors Awards eine wellige Bobfrisur
getragen, die an die Haarpracht der Ikone aus Blondinen bevorzugt
angelehnt war.
Einordnung durch den Stammbaum und Parallelen zu Dakota Johnson
Der Musikmanager Scooter Braun, Sweenys Partner, bezeichnete sie in Gesprächen nach Angaben aus dem September als «die moderne Marilyn Monroe». Die Ahnenforscher von MyHeritage wiesen im Zuge ihrer Recherchen zudem darauf hin, dass Monroe über andere Linien mit einer weiteren bekannten Schauspielerin verwandt ist. Auch Dakota Johnson gilt demnach als Cousine neunten Grades der Hollywood-Legende, wobei diese Verbindung über Pretitia verläuft, während sich Dakotas Linie sowie die ihres Vaters Don Johnson auf Pretitias jüngere Schwester Mary zurückführen lassen.
Obwohl Sydney Sweeney die berühmte Hollywood-Ikone noch nie auf der Leinwand verkörpert hat, stehen verschiedene Versionen der Monroe in Maggie Gyllenhaals Kurzfilm „Flesh Impact“ – der kürzlich bei den Filmfestspielen von Venedig seine Premiere feierte – im Mittelpunkt, dargestellt von Dakota Johnson und Ellen Burstyn. Während Sydney Sweeney sich zu den Enthüllungen über ihren Stammbaum zunächst nicht äußerte, stehen beide Frauen durch ihr Image und ihre Karriere im Fokus der Öffentlichkeit. MyHeritage hob in diesem Zusammenhang auch hervor, dass Monroe im Jahr 1956 vor ihrer Heirat mit Arthur Miller zum Judentum konvertierte, während in jüngeren Berichten auch Parallelen zu Sweenys Lebensweg diskutiert wurden.”
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