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MV Agusta und ABT Sportsline präsentieren limitierte Brutale 1000 ABT zum 130. Jubiläum

MV Agusta hat in Zusammenarbeit mit ABT Sportsline die Brutale 1000 ABT enthüllt, eine limitierte Sonderedition, die in nur 130 nummerierten Einheiten produziert wird. Die Auslieferung soll im vierten Quartal 2026 beginnen, wobei der italienische Verkaufspreis für diese exklusive Maschine bei 40.990 Euro liegt.

Limitierte Serie zum 130. Jubiläum von ABT Sportsline

Die neue Brutale 1000 ABT ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem italienischen Hersteller MV Agusta und dem deutschen Unternehmen ABT Sportsline. Diese Partnerschaft wurde initiiert, um das 130. Jubiläum von ABT Sportsline zu feiern, einem Unternehmen mit einer über ein Jahrhundert währenden Tradition im Bereich der Hochleistungstechnik. Die Produktion der Brutale 1000 ABT ist auf eine weltweit begrenzte Auflage von 130 individuell nummerierten Einheiten beschränkt, was das Modell explizit als Sammlerstück positioniert.

Nach aktuellen Informationen wird die Produktion im vierten Quartal 2026 starten. Der Verkaufspreis in Italien ist auf 40.990 Euro festgelegt, was etwa 47.600 US-Dollar entspricht. Die Kombination aus italienischer Designkunst und deutscher Präzision soll laut Hersteller eine Maschine schaffen, die technische Exzellenz mit emotionalen Fahrerlebnissen verbindet.

Technische Spezifikationen und Leistungsdaten

Das technische Herzstück der Brutale 1000 ABT ist ein 998-ccm-Motor. In der Standardkonfiguration liefert das Motorrad 201 PS. Durch die Verwendung eines speziellen Racing-Kits kann die Leistung jedoch auf 208 PS gesteigert werden. Diese Leistungsspitze von 208 PS wird bei einer Motordrehzahl von 13.000 rpm erreicht.

Zur Steuerung der Leistungsentfaltung nutzt das Modell eine sechsachsige IMU (Inertial Measurement Unit) sowie ein umfassendes elektronisches Fahrassistenzsystem. Dieses beinhaltet unter anderem Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle und Tempomat. Das Fahrwerk wurde für hohe Anforderungen spezifiziert und kombiniert eine 43-mm-Öhlins-NIX-Gabel mit einem TTX-Stoßdämpfer.

Die Bremsanlage wurde von Brembo entwickelt und besteht aus zwei 320-mm-Rotoren an der Vorderachse mit Stylema-Vierkolben-Sätteln sowie einem 220-mm-Rotoren an der Hinterachse, der mit einem Zweikolben-Sattel betrieben wird. Die Rahmenstruktur setzt auf eine Kombination aus einer Stahlgitterrohrstruktur und massiven Aluminiumplatten, die an den hinteren Motorlagern befestigt sind. Diese Platten dienen zudem als Befestigungspunkt für den Drehpunkt des einseitig geschwenkten Aluminium-Schwingarms. Die Fahrwerksgeometrie weist einen Radstand von 55,7 inches, einen Lenkkopfwinkel von 24,0 Grad und einen Nachlauf von 3,8 inches auf.

Das Design-Erbe von Massimo Tamburini

Die Brutale-Modellreihe folgt einer Designphilosophie, die bereits im Jahr 2000 durch den MV Agusta-Designer Massimo Tamburini begründet wurde. Das ursprüngliche Konzept sah vor, ein Naked-Bike von Beginn an als solche zu entwerfen, anstatt ein herkömmliches Sportmotorrad nachträglich zu entkleiden. Ziel war es, eine Maschine zu schaffen, die ohne unnötige Details oder Verkleidungen auskommt und durch ihre aggressive Optik sofort erkennbar ist.

Der Name „Brutale“ leitet sich direkt vom italienischen Wort für brutal ab und unterstreicht das visuelle Erscheinungsbild der Maschine. Die aktuelle 1000-ccm-Generation ist eine evolutionäre Weiterentwicklung der ursprünglichen Modelle, die aus der F4-Sportmotorradfamilie hervorgingen, und behält charakteristische Elemente wie den einseitigen Schwingarm und die markante Scheinwerfer-Signatur bei.

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Clara Vogt

Über den Autor

Clara Vogt verantwortet das Ressort Technik und Wissenschaft. Sie schreibt ueber KI, Digitalisierung, Forschung und Innovation und uebersetzt komplexe Entwicklungen in klaren, belastbaren Journalismus.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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